Online-Gefahren sind für Teens längst Alltag – Viele Jugendliche schütteln negative Erfahrungen schnell ab

Orlando, 06.12.17 – Teenager sind im Internet alltäglich mit Gefahren wie Cyberbullying, sexuellen Avancen und eindeutigen Inhalten konfrontiert, wie eine aktuelle Studie der University of Central Florida (UCF) http://ucf.edu ergeben hat. „Wir überproblematisieren Online-Risiken womöglich und machen Teens und Eltern damit zusätzlich Stress“, meint allerdings Co-Autorin Pamela Wisniewski. Denn die Studie zeigt auch: Die meisten Teens stecken die negativen Auswirkungen einer derartigen Erfahrung in unter einer Woche weg.Viele sind hart im Nehmen

Die Forscher haben für die Studie mit 68 Teens acht Wochen lang ein Online-Tagebuch geführt und dabei erfasst, wie sich negative Online-Erfahrungen auf die Jugendlichen auswirken. In Wochen, in denen sie beispielsweise Cyberbullying oder pornografischem Material ausgesetzt waren, haben die Teens dabei auch stärkere negative Gefühle geäußert. Doch diese Effekte waren eine Woche später wieder verflogen.

„Wenn da eine Botschaft drinsteckt, dann wohl, dass Teens zwar vielem ausgesetzt werden, sich aber schnell erholen und Widerstandskraft zeigen“, meint daher die mittlerweile als Leadership Development Consultant an der Ohio State University http://osu.edu tätige Bridget McHugh. Allerdings ist dem Team nicht klar, wie die Teens den Umgang mit unliebsamen Erlebnissen erlernen. Laut McHugh ist vorstellbar, dass sich die Jugendlichen online Hilfe bei Freunden oder in Social-Media-Communities holen. Für Wisniewski freilich ist klar, dass noch erforscht werden muss, wie genau Teens ihren routinierten Umgang mit alltäglichen Gefahren der schnelllebigen Social-Media-Welt erlernen.

Wegen Extremfällen nicht überreagieren

„Wir wissen durchaus, dass es Fälle gibt, in denen Teens extreme Online-Gefahren wie Cyberbullying erleben, die zu langfristig negativen Konsequenzen wie Selbstmord führen“, betont Wisniewski. „Das ist schrecklich, aber das sind auch Extremfälle.“ Eine positive Erkenntnis der aktuellen Studie sei eben, dass durchschnittliche Teens keine derartigen Extremszenarien erleben.

Die Informatikerin warnt also vor Panikmache, nur weil Jugendliche mit ihren Smartphones ständig online sind. Denn grundsätzlich hält sie es für sinnvoll, dass Eltern ihren Kindern dabei helfen, sinnvoll mit Risiken umzugehen. Doch das klappt nur bei offener Kommunikation. Eben da liegt das Problem: Einer früheren Studie zufolge sprechen Teens über Online-Vorfälle eher nicht mit ihren Eltern, weil die oft überreagieren (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20170301004 ).

Aussender: pressetext, Thomas Pichler
Redaktion: Torben Gösch

Japan-Start-up sammelt 90 Mio. für Mondmissionen – Geld soll „regelmäßiges Transportsystem zum Erdtrabanten etablieren“

ispace plant zwei Missionen zum Mond bis zum Jahr 2020 (Foto: ispace-inc.com)

Tokio, 14.12.17 – Das japanische Start-up ispace http://ispace-inc.com hat es geschafft, die bislang erfolgreichste erste Finanzierungsrunde für kommerzielle Raumfahrt außerhalb der USA abzuschließen. Wie das private Unternehmen mit Sitz in Tokio wissen lässt, konnte man insgesamt satte 90,2 Mio. Dollar (rund 76,7 Mio. Euro) als Anschubfinanzierung von verschiedenen Investoren einsammeln. Das Geld kommt von Firmen wie Suzuki Motors, Konica Minolta oder Japan Airlines und soll dem Unternehmen dazu dienen, ein eigenes Landungsfahrzeug zu entwickeln und zwei Erkundungsmissionen zum Mond bis zum Jahr 2020 zu realisieren…

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Streaming-Netzwerk lockt Verbraucher in Abo-Falle – Konsumentenschützer warnen vor 40 vermeintlichen Video-Webseiten

ABO: Vorsicht bei unseriösen Streaming-Seiten (Foto: Windorias, pixelio.de)

Mainz, 13.12.17 – Das Marktwächter-Team der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz http://www.verbraucherzentrale-rlp.de warnt Streaming-Nutzer vor einem Netzwerk mit über 40 vermeintlichen Video-Webseiten, die bereits den Behörden gemeldet wurden. Denn diese haben viele ahnungslose Verbraucher in eine Abo-Falle gelockt.

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Jeder dritte Handy-Nutzer hatte Sicherheitsvorfall – User beklagen Probleme durch Viren oder andere Schadprogramme

Smartphones: Viele hatten Security-Vorfall (Foto: Peter Freitag/pixelio.de)

Berlin, 11.12.17 – Fast jeder dritte Smartphone-Nutzer hat in den vergangenen zwölf Monaten einen Sicherheitsvorfall mit seinem Smartphone erlebt. Dazu gehören Viren oder andere Schadprogramme, die zum Beispiel versuchen, Daten auf dem Gerät auszulesen, ebenso wie der Diebstahl des Geräts. Das ist das Ergebnis einer Befragung von 1.017 Internetnutzern ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom http://bitkom.org .

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„ANNA – Das vernetzte Leben“ informiert unabhängig über Algorithmen und Künstliche Intelligenz

Deutschland, 11.12.17 – iRights e.V. startet neues Informationsangebot für Verbraucherinnen und Verbraucher: annasleben.de

Unser Alltag wird zunehmend von Techniken der Künstlichen Intelligenz, Algorithmen und Datenauswertungen geprägt, zum Beispiel bei persönlichen Sprachassistenten auf dem Smartphone oder bei der computergesteuerten Kundenberatung. Was im Hintergrund geschieht, bleibt jedoch häufig verborgen…

ANNA – Das vernetzte Leben“ informiert unabhängig über Algorithmen und Künstliche Intelligenz / Logos: ANNA, BMJV / hts e.V.

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Smartphones aus China? Vorsicht bei einem Kauf von coolicool.com – Teil 1.

Lübeck, 13.09.17 – Die meisten von uns kennen es; wieder einmal hat das eigene Smartphone den Beton auf der Straße geküsst. Und meist ist es egal, ob das Gerät von Sony, Samsung, Apple oder einem unbekannteren Anbieter stammt. Hat das Smartphone keine Schutzhülle, bedeutet es in den meisten Fällen für den Besitzer einen Displayschaden oder mehr. Besteht keine Versicherung, muss oft tief in die Tasche gegriffen werden, außer man steigt z. B. auf ein so genanntes China-Handy um…

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„Pennybox“: Finanz-App für Kinder – Kinder lernen Sparen, Einteilen und sinnvolles Ausgeben nun über App

Sydney, 08.08.17 – Das australische Startup Pennybox http://pennybox.com veröffentlicht eine neue App, durch die Kinder Taschengeld verdienen und wichtige Lektionen über Geld lernen können. Vor allem Sparen und das Einteilen von Geld sollen besonders gefördert werden. Aber auch das Verdienen von Geld wird durch die App schon früh in den Fokus gerückt. Entwickelt wurde sie von Rejo Eapen, ehemaliger Aktien-Analytiker, und Adam Noar, ehemaliger Teamleiter bei Google Education…Foto: pennybox.com

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China verbannt „Winnie Pooh“ aus dem Social Web – Freche Vergleiche mit Staatsoberhaupt Xi Jinping verärgern Regierung

Peking, 17.07.17 – China reagiert auf die Flut von Grafiken, in denen Präsident Xi Jinping mit der Zeichentrickfigur „Winnie Pooh“ verglichen und in verschiedene Szenarien editiert wird, mit einer Online-Zensur des bei Kindern beliebten Bären. Im regionalen Social Media und der Messaging-App „WeChat“ http://wechat.com wurden die Schmäh-Fotos bereits gelöscht…Foto: twitter.com/FT

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TV-Spot setzt Assad-Opfer in falschen Kontext – Shitstorm gegen Provider Zain, der Al-Qaida verantwortlich macht

Kuwait-Stadt, 30.05.2017 – Der Mobilfunknetzbetreiber Zain http://zain.com sorgt in sozialen Netzwerken für Wirbel, weil er in einem Werbesport zum Fastenmonat Ramadan die Aufnahme eines verletzten Fünfjährigen zeigt und die Schuld daran der Terrororganisation Al-Qaida in die Schuhe schiebt. In Wirklichkeit war der Junge jedoch den Angriffen des syrischen Machthabers Baschar al-Assad nur knapp entkommen. User werfen Zain nun Vertuschung von staatlichen Kriegsverbrechen vor…Foto: youtube/zain

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Globales Satelliten-Web vermüllt das All noch mehr – Risiko für „katastrophale Kollisionen“ steigt laut Forscher um 50 Prozent

Darmstadt/Southampton, 19.04.17 – Pläne zur Errichtung einer „Mega-Konstellation“ aus tausenden von Satelliten, die zusammen ein weltumspannendes kabelloses Internet ermöglichen sollen, erhöhen das Risiko von Kollisionen im All und lassen ein gefährlich dichtes Netz aus Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn entstehen…Foto: southampton.ac.uk

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