Rückblicke 2017 die 2. – Werbung geht unter die Gürtellinie – Rassismus und Sexismus gezielt missbraucht, um Produkte zu vermitteln

"Free a Girl": Mädchen untersucht Sexspielzeug (Foto: Foto: freeagirl.nl)
„Free a Girl“: Mädchen untersucht Sexspielzeug (Foto: Foto: freeagirl.nl)

Scharbeutz, 27.12.17 – Im Jahr 2017 hat die Werbebranche jegliche Grenzen gesprengt und dabei so manche Gemüter erhitzt. Von Sexismus über Rassismus bis hin zur Instrumentalisierung Minderjähriger blieb kein Tabu unangetastet. Insbesondere die Schutzbedürftigsten sind durch derartige Entwicklungen großen Gefahren ausgesetzt. Die durch Medien verursachte Überlastung fordert Opfer, die bis zum Suizid führen können. Doch die Medienindustrie schafft nicht nur Abgründe, sondern auch Verbindungen, die mittels Online-Dating besiegelt werden – wenngleich auch dieser Bereich – wie die Flut an Fake News – mit Vorsicht zu genießen ist…

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Rückblicke 2017 die 1. – Technologien läuten neue Ära ein – medizinische Neuheiten erleichtern künftig Diagnose und Behandlung

"BiliScreen": App erkennt Bauchspeicheldrüsenkrebs (Foto: washington.edu)
„BiliScreen“: App erkennt Bauchspeicheldrüsenkrebs (Foto: washington.edu)

Scharbeutz, 26.12.2017 – Egal, ob Quantentechnologie, 3D-Druck oder Künstliche Intelligenz (KI) – das Jahr 2017 hat eine Fülle technologischer Revolutionen mit sich gebracht. Diese beschränken sich nicht nur auf den technischen Bereich, sondern heben auch die Medizin auf ein neues Level. Obwohl neue Speichertechnologien sowie Durchbrüche im VR-Bereich den Usern noch nie da gewesene Nutzungsmöglichkeiten bieten, bleiben die omnipräsenten Risiken, die von Spionage und Hacking ausgehen, aktuell…

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Mini-Spektrometer macht Handys zu Alleskönnnern – Fleisch auf Frische testen sowie Blutzucker und Feinstaubgehalt messen

Lichtfalle (Mitte) und Membran unter dem Mikroskop (Foto: tue.nl/en)
Lichtfalle (Mitte) und Membran unter dem Mikroskop (Foto: tue.nl/en)

Eindhoven (pte/22.12.2017/06:05) Künftig kann jeder Handy-Besitzer kontrollieren, ob angebotenes Fleisch frisch oder ein Fleck auf der Haut ein Tumor ist. Auch lässt sich die Luft auf Schadstoffe überprüfen. Möglich macht das ein Spektrometer, das so klein ist, dass es in ein Smartphone integrierbar ist. Entwickelt haben es Forscher an der Technischen Universität Eindhoven http://tue.nl/en . Es ist ebenso empfindlich wie eine großes Laborgerät, beteuern die Forscher…

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„No-name“-Musiker profitieren von Streaming – Vielfältige interaktive Nutzung geht auf Kosten von Top-Künstlern

Unbekannte Gruppe: Ihr kommt Streamen zugute (Foto: Uwe H., pixelio.de)
Unbekannte Gruppe: Ihr kommt Streamen zugute (Foto: Uwe H., pixelio.de)

Catonsville/Tilburg/Stanford, 25.12.17 -Während freie oder niedrigschwellige Musik-Streaming-Quellen wie Spotify http://spotify.com teureren Plattformen wie iTunes mehr und mehr Nutzer wegschnappen, sorgen sie zugleich für eine stärkere Verbreitung weniger populärer Künstler jenseits der „Top 100“. Zu diesem Fazit kommen Marketing-Forscher der Tilburg University http://tilburguniversity.edu in Zusammenarbeit mit Kollegen der Stanford University http://stanford.edu

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Frohe Weihnachten aus Scharbeutz

Das Hallo-Holstein-Team wünscht allen ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise der Lieben. Ihr habt uns 2017 reich beschenkt, besonders der Advent war ein Segen für unsere Arbeit…DANKE!

Games-Branche hat enormes Diversitätsproblem – Community spiegelt sich nicht in Inhalten und bei Entwicklern wider

"Bayek": Held in "Assassin's Creed Origins" (Foto: assassinscreed.ubisoft.com)
„Bayek“: Held in „Assassin’s Creed Origins“ (Foto: assassinscreed.ubisoft.com)

London, 21.12.17 – Die Videospiel-Branche ist ein Wachstumsmarkt, der 2,2 Mrd. Menschen rund um den Globus begeistert. Die nationale und ethnische Vielfalt innerhalb der Gamer-Comunity spiegelt sich aber weder in in den Inhalten der Spiele wider, noch in den Reihen der Spiele-Entwickler, so der britische Branchenverband Association for UK Interactive Entertainment (ukie) http://ukie.org.uk , der die mangelnde Diversität in der Games-Branche kritisiert und an die Spiele-Hersteller appelliert, nicht immer nur auf weißhäutige Titelhelden in ihren Produktionen zu setzen…

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Fußgänger erzeugen Strom mit Piezokacheln – Wege im NASA-Zentrum werden zum umweltschonenden Kraftwerk

Das Innenleben der innovativen Piezokachel (Foto: Branden Camp, gatech.edu)
Das Innenleben der innovativen Piezokachel (Foto: Branden Camp, gatech.edu)

Atlanta/Cape Canaveral, 19.12.17 – Die Besucher des Kennedy Raumfahr-zentrums in Cape Canaveral erzeugen künftig Strom für die Beleuchtung des Fußwegs, auf dem sie unterwegs sind. Denn dieser besteht aus tausenden Kacheln, die mehrere Funktionen haben. Sie enthalten Piezo-Elemente, die Strom erzeugen, wenn sie durch das Gewicht der Besucher zusammengepresst werden. Weiterer Strom entsteht durch integrierte Solarzellen. Wenn die Energie nicht direkt benötigt wird, um die in den Kacheln befindlichen Leuchtdioden zu aktivieren, wird er in einer Lithium-Ionen-Batterie gespeichert, sodass auch nachts genügend Strom für die Dioden vorhanden ist…

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Twitter sperrt bekannte Rechtsextreme aus – Kurznachrichtendienst macht tatsächlich ernst gegen Hass

Twitter zeigt mehr Härte gegen Extremismus (Foto: Steve Garfield, flickr.com)

San Francisco, 19.12.17 – Auf Versprechen, entschiedener gegen Hass und Gewalt vorzugehen, lässt Twitter http://twitter.com neben neuen Regeln offenbar auch tatsächlich Taten folgen. So hat der Kurznachrichtendienst drei Accounts gesperrt, die mit der britischen rechtsextremen Gruppierung „Britain First“ in Verbindung stehen. Deren stellvertretende Vorsitzende Jayda Fransen hatte Ende November internationalere Bekanntheit erlangt, nachdem US-Präsident Donald Trump von ihr veröffentlichte muslimfeindliche Hetzvideos retweetet hatte…

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Online-Gefahren sind für Teens längst Alltag – Viele Jugendliche schütteln negative Erfahrungen schnell ab

Orlando, 06.12.17 – Teenager sind im Internet alltäglich mit Gefahren wie Cyberbullying, sexuellen Avancen und eindeutigen Inhalten konfrontiert, wie eine aktuelle Studie der University of Central Florida (UCF) http://ucf.edu ergeben hat. „Wir überproblematisieren Online-Risiken womöglich und machen Teens und Eltern damit zusätzlich Stress“, meint allerdings Co-Autorin Pamela Wisniewski. Denn die Studie zeigt auch: Die meisten Teens stecken die negativen Auswirkungen einer derartigen Erfahrung in unter einer Woche weg.Viele sind hart im Nehmen

Die Forscher haben für die Studie mit 68 Teens acht Wochen lang ein Online-Tagebuch geführt und dabei erfasst, wie sich negative Online-Erfahrungen auf die Jugendlichen auswirken. In Wochen, in denen sie beispielsweise Cyberbullying oder pornografischem Material ausgesetzt waren, haben die Teens dabei auch stärkere negative Gefühle geäußert. Doch diese Effekte waren eine Woche später wieder verflogen.

„Wenn da eine Botschaft drinsteckt, dann wohl, dass Teens zwar vielem ausgesetzt werden, sich aber schnell erholen und Widerstandskraft zeigen“, meint daher die mittlerweile als Leadership Development Consultant an der Ohio State University http://osu.edu tätige Bridget McHugh. Allerdings ist dem Team nicht klar, wie die Teens den Umgang mit unliebsamen Erlebnissen erlernen. Laut McHugh ist vorstellbar, dass sich die Jugendlichen online Hilfe bei Freunden oder in Social-Media-Communities holen. Für Wisniewski freilich ist klar, dass noch erforscht werden muss, wie genau Teens ihren routinierten Umgang mit alltäglichen Gefahren der schnelllebigen Social-Media-Welt erlernen.

Wegen Extremfällen nicht überreagieren

„Wir wissen durchaus, dass es Fälle gibt, in denen Teens extreme Online-Gefahren wie Cyberbullying erleben, die zu langfristig negativen Konsequenzen wie Selbstmord führen“, betont Wisniewski. „Das ist schrecklich, aber das sind auch Extremfälle.“ Eine positive Erkenntnis der aktuellen Studie sei eben, dass durchschnittliche Teens keine derartigen Extremszenarien erleben.

Die Informatikerin warnt also vor Panikmache, nur weil Jugendliche mit ihren Smartphones ständig online sind. Denn grundsätzlich hält sie es für sinnvoll, dass Eltern ihren Kindern dabei helfen, sinnvoll mit Risiken umzugehen. Doch das klappt nur bei offener Kommunikation. Eben da liegt das Problem: Einer früheren Studie zufolge sprechen Teens über Online-Vorfälle eher nicht mit ihren Eltern, weil die oft überreagieren (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20170301004 ).

Aussender: pressetext, Thomas Pichler
Redaktion: Torben Gösch