SPD und FDP legen 1 Prozentpunkt zu, CDU/CSU und Grüne verlieren 1 Prozentpunkt

  • SPD-Verluste in NRW und Ruhrgebiet
  • Bundestrend: Union vor den Grünen, SPD gleichauf mit AfD 

Köln, 18.08.19 – Im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer können SPD und FDP gegenüber der Vorwoche um jeweils einen Prozentpunkt zulegen, CDU/CSU und Grüne verlieren je einen Prozentpunkt…

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Trauriger Rekord: Immer mehr Kinder Opfer von Krieg und Gewalt

München, 18.08.19 – 2018 wurden 12.000 Kinder getötet oder verwundet, Tausende entführt und als Kindersoldaten rekrutiert, Hunderttausende schwerst traumatisiert…

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19. August: Welttag der humanitären Hilfe

  • Humanitäre Helfer brauchen weltweit unsere Solidarität
  • Noch nie waren so viele Menschen auf Nothilfe angewiesen

Bonn, 18.08.19 – Anlässlich des Welttags der humanitären Hilfe (19.8.) erinnert die UNO-Flüchtlingshilfe, nationaler Partner des Flüchtlingshilfswerkes der Vereinten Nationen (UNHCR), an das Engagement tausender Helfer*innen weltweit…

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69 Prozent der ehemaligen DDR-Bürger sagen, es gehe ihnen heute besser als vor dem Mauerfall

Köln, 12.08.19 – Geht es den Ostdeutschen im Vergleich zur DDR heute besser oder schlechter? forsa hat dazu fast 30 Jahre nach dem Mauerfall 1.500 über 45 Jahre alte frühere DDR-Bürger befragt, die heute in den fünf neuen Bundesländern leben… 69 Prozent der ehemaligen DDR-Bürger sagen, es gehe ihnen heute besser als vor dem Mauerfall weiterlesen

Zum Schulanfang: Drei Tipps, wie Kinder sicher zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten kommen

Berlin, Kiel, 10.08.19 – „Mitmachen und Elterntaxi stehen lassen!“ ̶ Das Deutsche Kinderhilfswerk und der ökologische Verkehrsclub VCD rufen zum Schulbeginn alle Kinder dazu auf, den Schulweg möglichst zu Fuß, mit dem Roller oder dem Fahrrad zurückzulegen…

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Klimaschutz Thema Nummer 1 für die Deutschen

  • Grüne gewinnen, CDU/CSU, SPD und FDP verlieren
  • Grüne klettern auf 25 Prozent
  • CDU/CSU auf Platz 1
  • AfD vor SPD

Köln, 10.08.19 – Umwelt- und Klimaschutz waren in dieser Woche das wichtigste Thema für die Deutschen. Davon profitieren im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer die Grünen…

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„Ich habe einen Granatsplitter im Kopf und schreckliche Träume“

  • Ein Jahr nach Angriff auf Schulbus im Jemen leiden die Überlebenden noch immer unter den Folgen
  • Save the Children fordert Bestrafung der Täter

Sanaa, 09.08.19 – Ein Jahr nach dem Luftangriff auf einen Schulbus im Jemen haben sich die überlebenden Kinder noch nicht von ihren körperlichen und seelischen Verletzungen erholt…

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Mehr als 500 Kinder in der Demokratischen Republik Kongo an Ebola gestorben

  • Save the Children fordert die internationale Gemeinschaft zum Handeln auf

Berlin, 07.08.19 – Die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo hat bereits mehr als 500 Kinder das Leben gekostet. Insgesamt 737 Kinder haben sich seit dem Ausbruch der Krankheit am 1. August 2018 mit dem Virus infiziert, und die Krankheit breitet sich immer schneller aus…

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204 Millionen Zigaretten pro Tag: Deutsche Umwelthilfe fordert hohe Bußgelder für weggeworfene Kippen und Rauchverbot auf Spielplätzen

  • Jährlicher Verbrauch von 74,5 Milliarden Zigaretten in Deutschland
  • Filter verdrecken Straßen, Parks und Strände
  • Umwelt wird mit freigesetzten krebserregenden Chemikalien und Schwermetallen belastet
  • Kippenstummel gefährden Kinder und haben auf Spielplätzen nichts zu suchen
  • DUH fordert abschreckende Bußgelder, konsequente Kontrollen und bundeseinheitliches Rauchverbot auf Spielplätzen
  • Präventivmaßnahmen gegen Rauchen sollten ebenfalls verschärft werden, damit Zigarettenkippen als Abfall erst gar nicht anfallen

Berlin, 07.08.19 – Allein in Deutschland werden 74,5 Milliarden Zigaretten im Jahr und 204 Millionen Stück am Tag verbraucht. Viele der mit krebserregenden Stoffen belasteten Kippenstummel werden vor allem im Stadtgebiet, in Parks oder auf Spielplätzen achtlos weggeschnippt. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert daher, dass unter den Bundesländern einheitlich abgestimmte abschreckende Bußgelder in Höhe von mindestens 200 Euro für das illegale Entsorgen in der Landschaft eingeführt werden sowie ein Rauchverbot auf öffentlichen Spielplätzen. Dies muss einhergehen mit konsequenten Kontrollen durch die Vollzugsbehörden der Bundesländer. Präventivmaßnahmen, wie ein komplettes Werbeverbot für Zigaretten, sollten ebenfalls umgesetzt werden, um so den Anfall von gebrauchten Zigarettenfiltern von vornherein zu verhindern.

Standardzigarettenfilter bestehen aus dem Kunststoff Celluloseacetat. Es kann bis zu 15 Jahre dauern, bis sie sich zersetzen. In Salzwasser kann dieser Prozess bis zu einhundert Jahre dauern. Neben Nikotin und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen werden auch Schwermetalle, wie Arsen, Blei, Cadmium oder Chrom durch Regen aus den Filtern in die Umwelt gespült. Nur eine Zigarette kann bis zu 60 Liter Wasser verseuchen und Tieren schwere Schäden zufügen. Auch Kleinkinder auf Spielplätzen können sich vergiften, wenn sie die Zigarettenkippen in den Mund nehmen. Der Giftnotruf Berlin befasste sich im Jahr 2010 allein 921-mal mit Notrufen, weil Kinder Zigaretten oder Zigarettenkippen verschluckt hatten.

Dazu Barbara Metz, Stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin: „Das achtlose Wegschnippen von Kippenstummeln wird schon viel zu lang geduldet. Milliarden von Gift-Filtern verdrecken nicht nur die Landschaft, sie belasten Gewässer und gefährden Tiere, die diese essen. Vor allem auch für Kinder, die diese in den Mund nehmen, stellen die Zigarettenstummel ein großes Gesundheitsrisiko dar. Bei Kleinkindern kann schon eine einzige verschluckte Kippe zu ernsthaften Vergiftungssymptomen führen. Wir fordern daher ein schnelles bundesweites Rauchverbot auf öffentlichen Spielplätzen, einheitlich abschreckend hohe Bußgelder in Höhe von mindestens 200 Euro für illegal entsorgte Zigaretten und eine konsequente Kontrolle durch die Länder.“

Deutschland sollte dem Vorbild anderer Länder folgen. In Schweden ist ein Rauchverbot auf allen Spielplätzen bereits umgesetzt. Dort wird zusätzlich empfohlen, mit Schildern auf das strikte Verbot hinzuweisen. Der Berliner Senat kann bei der aktuellen Novelle des Nichtrauchergesetzes vorangehen und ein Rauchverbot auf Spielplätzen in der Hauptstadt manifestieren.

Darüber hinaus hält die DUH Präventivmaßnahmen für sinnvoll. „Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht. Ein komplettes Werbeverbot und eine deutlich höhere Besteuerung würden auch dazu beitragen, dass weniger Kippen in der Landschaft landen“, sagt der DUH-Leiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer.

Ein Pfandsystem hält die DUH zwar für einen nachvollziehbaren Ansatz, hinterfragt jedoch die konkrete Umsetzung. Die giftigen Kippenstummel sollten stofflich nicht mehr genutzt werden.

Aussender: Barbara Metz, Ann-Kathrin Marggraf, Marlen Bachmann, Deutsche Umwelthilfe e. V.
Redaktion: Torben Gösch