Greenpeace deckt illegale Abwassereinleitung durch MAL AG auf

Knapp vier Monate nach der verheerenden Rotschlammkatastrophe deckt die Umweltorganisation Greenpeace eine illegale Abwassereinleitung auf. Die ungarische MAL AG, Verursacherin der Giftschlammlawine im letzten Oktober, leitet ihre Abwässer seit geraumer Zeit ungeklärt in die Umwelt ab. Eine Analyse der Abwässer beim Umweltbundesamt Wien ergab massive Grenzwertüberschreitungen vor allem bei Arsen, Aluminium und organischem Kohlenstoff. „Die EU-Kommission muss umgehend bei der ungarischen Regierung intervenieren und diese Gefährdung von Mensch, Tier und Natur beenden“, fordert Balázs Tömöri, Sprecher des ungarischen Greenpeace-Büros. Greenpeace deckt illegale Abwassereinleitung durch MAL AG auf weiterlesen

Gorleben: Salzstock erfüllt Barrierefunktion nicht/ Greenpeace-Studie zeigt, Gas durchzieht geplanten Endlagerbereich

Der für die Endlagerung hochradioaktiven Atommülls vorgesehene Bereich im Salzstock Gorleben ist offenbar komplett von Gaseinschlüssen durchzogen. Dies geht aus bisher unveröffentlichten Untersuchungsberichten der „Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe“ (BGR) hervor, die jetzt im Auftrag von Greenpeace ausgewertet wurden. So hat die BGR Gas und flüssige Kohlenwasserstoffe in sämtlichen Gesteinsproben des Erkundungsbereiches 1 gefunden. Sie wies dabei auch Gasanteile (bis zu 45 Prozent) nach, die von außen in den Salzstock eingedrungen sind. Der von Greenpeace beauftragte Wissenschaftler kommt in seiner Studie zu dem Schluss, dass eine sichere Lagerung hochradioaktiven Atommülls in Gorleben unmöglich ist, da der Salzstock seine notwendige Barrierefunktion gegenüber der Umwelt nicht erfüllt. Greenpeace fordert Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) deshalb erneut auf, die Endlagerpläne in Gorleben aufzugeben und das Endlagerkonzept in Salz grundsätzlich zu überprüfen.

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Greenpeace: AKW-Laufzeitverlängerung ist verfassungswidrig Karlsruher Richter sollen über neues Atomgesetz entscheiden

Greenpeace hat heute gemeinsam mit Anwohnern der sieben ältesten Atomkraftwerke Verfassungsbeschwerde gegen das 11. und 12. Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes eingereicht. Die Umweltorganisation sieht in der von Schwarz-Gelb beschlossenen AKW-Laufzeitverlängerung sowie der Abschwächung von Schutzansprüchen der Anwohner von Atomanlagen das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit der Bürger verletzt. Greenpeace klagt gemeinsam mit Anwohnern der AKW Neckarwestheim 1, Philippsburg 1, Isar 1, Biblis A und B, Unterweser, Brunsbüttel und Krümmel. Ein entsprechendes Urteil des Bundesverfassungsgerichts könnte die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke wieder rückgängig machen.

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Neue und bisher unveröffentlichte Recherchen des Meeresschutz-Projektes atlanticblue widerlegen den angeblich humanen Delfinfang im japanischen Taiji

Die Bilder vom alljährlichen Abschlachten von Delfinen im japanischen Taiji gehen seit Jahren um die Welt. Einer der Höhepunkte war vor rund einem Jahr die Oscar-Verleihung für den Dokumentarfilm „The Cove“, der die Delfinfänge in Taiji thematisierte. Der Film sorgte für weltweites Aufsehen, aber die anfängliche Hoffnung, die Delfintötungen würden danach eingestellt, bestätigte sich nicht. Jetzt kommt die Wahrheit ans Licht – und die unglaubliche Methode, mit denen Delfine getötet werden.

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co2online Klima-Barometer: Klimaschutz ist gut, wenn er nichts kostet Verbraucher lehnen höhere Kosten für den Ausbau erneuerbarer Energien mehrheitlich ab

Das öffentliche Interesse am Thema Klimaschutz ist zum ersten Mal seit einem Jahr wieder gestiegen. Der aktuelle Index des Klima-Barometers, das von der gemeinnützigen co2online GmbH veröffentlicht wird, verzeichnet für das vierte Quartal 2010 einen Anstieg von 55 auf 73 Punkte, bleibt aber insgesamt auf einem niedrigen Niveau. Trotz der 16. Weltklimakonferenz in Cancún im Dezember 2010 erreichte der Klimaschutz nicht die öffentliche Aufmerksamkeit, die die Konferenz in Kopenhagen 2009 ausgelöst hatte. Ein Thema, das das vierte Quartal 2010 in weiten Teilen bestimmte, waren die erneuerbaren Energien. Ihr Ausbau wurde in der Öffentlichkeit vor allem im Zusammenhang mit der Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken sowie der Strompreissteigerung diskutiert. Die monatlichen Umfragen, die co2online im Rahmen des Klima-Barometers durchführt, widmeten sich daher ebenfalls dem Thema erneuerbare Energien.

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Er ist friedliebend, sanftmütig und voller Harmonie: der Hase Das „Jahr des Hasen“ beginnt und verspricht Glück, Genuss und ganz viel Liebe

Ja, ist denn schon wieder Ostern? Nein, noch ist es nicht so weit, aber in China fängt am 3. Februar das „Jahr des Hasen“ an. Im Chinesischen Tierkreiszeichen löst das gutmütige Langohr in wenigen Tagen den wilden Tiger ab und so steht der Hase für die nächsten zwölf Monate im Mittelpunkt. Er meint es gut mit den Menschen, denn der Hase verspricht Liebe, versöhnliche Zeiten, Freundschaft und Genuss. Das jedenfalls glauben die Freunde des chinesischen Horoskops und hoffen auf Glück und Erfolg.

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Greenpeace: Großinvestoren steigen aus AKW-Projekt in Rumänien aus

Greenpeace freut sich über einen der größten Erfolge der letzten Jahre im Kampf gegen neue Atomreaktoren in Europa. Drei Großinvestoren – die deutsche RWE, die spanische Iberdrola und die französische GDF Suez – haben gestern offiziell ihren Rückzug aus dem AKW-Projekt Cernavoda 3 und 4 in Rumänien bekanntgegeben. Offiziell begründet wird diese Entscheidung mit wirtschaftlichen und marktbedingten Unsicherheiten für das Projekt. „Wir gehen davon aus, dass diese Stromkonzerne ihr Interesse an Atomkraftwerken in Rumänien verloren haben, weil Windenergie in Rumänien viel schneller und billiger errichtet werden kann“, erklärt Crisanta Lungu, Leiterin des rumänischen Greenpeace-Büros. Bereits jetzt gibt es in Rumänien riesige, ständig wachsende Windparks, die in Bälde mehr Strom produzieren werden als die beiden bereits jetzt betriebenen Atomreaktoren in Cernavoda. „Wieder einmal zeigt sich, dass die Risikotechnologie Atomkraft ohne massive Subventionen nicht rentabel ist“, führt Lungu aus.

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Greenpeace findet Ethephon-Paprika in drei Bundesländern Supermärkte sollen spanische Pestizid-Paprika zurückrufen

Lidl, Tengelmann und Netto haben nach Recherchen von Greenpeace gelbe und rote Gemüsepaprika verkauft, die mit hohen Rückständen des Wachstumsregulators Ethephon belastet sind. Laboruntersuchungen im Auftrag der Umweltorganisation weisen bei drei von 29 Proben Überschreitungen des gesetzlichen Höchstgehaltes für Ethephon auf. Eine Paprika-Probe von Netto (Edeka) in Bonn überschreitet zudem die akute Referenzdosis (ARfD). Bei dieser Dosis kann bereits eine einmalige Aufnahme die Gesundheit schädigen, besonders bei Kindern. Lidl hatte am 15. Januar die Sorte „Spanischer Paprika Mix“ zurückgerufen, die in Filialen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen verkauft worden waren. Greenpeace fordert alle Supermarktketten auf, Paprika umgehend zu kontrollieren und belastete Ware zurückzurufen.

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Energiesparmeister-Wettbewerb: Klimaschutzkampagne zeichnet beste Schülerprojekte mit Preisen von über 50.000 Euro aus Bundesumweltminister Röttgen unterstützt die Suche nach den jungen Klima-Helden

Deutschlands Schüler haben verstanden, worum es geht: Der Schutz des Klimas geschieht nicht durch Worte, sondern durch Taten. Die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne „Klima sucht Schutz“ sucht ab sofort bundesweit die besten Schülerprojekte, die Klimaschutz und Energiesparen innovativ und kreativ umsetzen. Bis zum 14. März 2011 können sich Schüler und Lehrer als Team oder einzeln unter www.energiesparmeister.de bewerben. Eine Experten-Jury wählt anschließend zehn Finalisten aus, danach entscheidet Deutschland via Internetabstimmung, welches Projekt den Titel Energiesparmeister „Gold“ gewinnt. Auf die zehn Finalisten warten Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von weit über 50.000 Euro sowie eine Projektpatenschaft mit renommierten Unternehmen und Organisationen.co2online gemeinnützige GmbH

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Umweltskandal vertuscht: Bei Erdgasförderung in Niedersachsen gelangten giftige Stoffe ins Grundwasser

In Niedersachsen sind bei der Erdgasförderung giftige Stoffe wie Quecksilber und aromatische Kohlenwasserstoffe in Erdreich und Grundwasser gelangt. Die zuständige Aufsichtsbehörde, das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) in Hannover, bestätigte dem NDR Wirtschafts- und Verbrauchermagazin „Markt“: „An insgesamt neun Lokationen kam es zu einer Schadensausbreitung. Bei der Sanierung wurden 2.500 Kubikmeter verunreinigter Boden entnommen, entsorgt und ersetzt.“ http://www.bauchnetz.de/gfx/ortsschild-niedersachsen.png

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