Landesbank Baden-Württemberg steigt aus Spekulation mit Grundnahrungsmitteln in eigenen Fonds aus – LBBW folgt damit DekaBank – foodwatch: Volks- und Raiffeisenbanken sowie Deutsche Bank müssen jetzt nachziehen

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) steigt aus der Spekulation mit Agrarrohstoffen aus. Die LBBW werde in den beiden Fonds „LBBW Rohstoffe 1“ und „LBBW Rohstoffe 2 LS“ „künftig komplett auf Agrarrohstoffinvestments verzichten“, so die Bank gestern in einer Presseerklärung.

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Loveparade-Unglück: Systemfehler statt Hysterie – Physikalische Gesetze verursachten Katastrophe, nicht Psychologie

Zürich – Nicht Massenpanik, sondern das systemische Zusammenwirken vieler Faktoren hat die Massenturbulenz der Duisburger Loveparade 2010 ausgelöst. Das berichten Soziologen der ETH Zürich http://ethz.ch im Fachblatt „EPJ Data Science“. Schon unmittelbar nach dem Unglück hat Studienleiter Dirk Helbing davor gewarnt, die Schuld für das Zutodetrampeln der 21 Opfer in etwaigem Panikverhalten zu suchen (pressetext berichtete: http://bit.ly/Lwnreg ). Die Vermutung hat sich bestätigt – dank genauer Auswertungen von auf Internetplattformen frei verfügbaren Amateurvideos der Katastrophe.Loveparade-Gedenkstelle: Freispruch für Partygäste (Foto: Wikimedia/Beademung)

 

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Apple speist Mitarbeiter mit Dumpinglöhnen ab – Experte: Identifikation mit Marke macht geringe Vergütung verkraftbar

New York/Zürich – Apple lässt mit geringen Löhnen aufhorchen. Angestellten im Verkauf bezahlt der Riese aus Kalifornien unterdurchschnittlich. „Ich bin ein großer Apple-Fan, aber wenn du siehst, wie viel Geld das Unternehmen macht und dann deinen Gehaltszettel betrachtest, ist das hart“, sagt Jordan Golson. Der junge Store-Verkäufer aus New Hampshire hat in seinem besten Quartal Computer und Gadgets im Wert von 750.000 Dollar verkauft. Sein Stundenlohn: 11,25 Dollar. Ein Schicksal, das er mit zahlreichen Kollegen teilt.Apple-Store: Verkäufer bekommen wenig vom Kuchen (Foto: pixelio.de/Stahnke)

 

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Misstrauen in deutsche Banken wächst – Branche kommt Kundenforderung nach Transparenz nicht nach

Berlin/Nürnberg – Die anhaltende Schuldenkrise setzt den deutschen Banken enorm zu: Sie haben bei ihren Kunden bereits viel Vertrauen verspielt. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Beratungsgesellschaft Ernst & Young http://www.ey.com unter 1.000 Bankkunden in Deutschland. 58 Prozent der Befragten vertrauen der Branche weniger als noch vor einem Jahr. Hinter diesem Verlust stecken nicht nur die makroökonomische Lage, sondern auch Versäumnisse und Fehltritte in der Beziehung mit den Kunden.Finanzberatung: Banken haben viel Vertrauen verspielt (Foto: pixelio/Greitschus)

 

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Instagram: Britische Behörde prüft Facebook-Zukauf – Rechtmäßigkeit des Deals weiter unklar – Auch US-Stellen ermitteln

London – Das Office of Fair Trading (OFT) http://oft.gov.uk befürchtet, dass Facebook den Upload von Instagram-Fotos http://instagr.am auf andere Seiten verhindern könnte. Aus diesem Grund soll das eine Mrd. Dollar schwere Gebot für die App von der Behörde genau untersucht werden. Die britische Wettbewerbsaufsicht lädt interessierte Pateien daher bis zum 5. Juli ein, Kommentare abzugeben, berichtet der Guardian.Instagram: noch mehr Nutzer für Facebook als Ziel (Foto: instagr.am)

 

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USA prüfen Social Media als Pranger für Triebtäter – Bundesstaat Louisiana verabschiedet Gesetz – Zwangs-Outing ab August

Baton Rouge – Als erster Bundesstaat verpflichtet Louisiana Sexualstraftäter ab 1. August, sich in ihren Profilen auf sozialen Netzwerken eindeutig zu erkennen zu geben. Neben dem Eingeständnis ein Sexualstraftäter zu sein, sollen die Seiten bei Facebook und Co künftig auch Art und Ort des begangenen Verbrechens sowie eine Beschreibung der Person und eine aktuelle Wohnadresse beinhalten. Zwar verbieten einige soziale Medien Sexualstraftätern den Zugang von Vornherein in ihren Nutzungsbedingungen, der Gesetzgeber traut den Kontrollen aber offenbar nicht. Die verantwortlichen republikanischen Politiker hoffen, dass andere Staaten bald ähnliche Gesetze einführen.Pranger: früher real, heute virtuell (Foto: pixelio.de, Richard Scharpenberg)

 

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Google-Tool ermöglicht Angestellten-Überwachung – Kostenpflichtiger Service für Unternehmen vorgestellt

Mountain View – Google hat ein neues Produkt vorgestellt, das es Unternehemen ermöglicht, ihre Angestellten über Smartphones in Echtzeit zu lokalisieren. „Maps Coordinate“ ist eine Kombination aus GoogleMaps und einer App, die auf den zu überwachenden Mobiltelefonen installiert werden muss. Die Anwendung, die 15 Dollar pro Smartphone und Monat kostet, soll eine effizientere Organisation von Prozessen und Personaleinteilung ermöglichen, wie die New York Times berichtet. Laut Google wurde das neue Angebot bereits von Behörden, Pizzalieferdiensten und Gebäudeverwaltungen getestet. Kritiker sehen hohes Missbrauchspotenzial.Mitarbeiter-Überwachung: Smartphones statt Kamera (Foto: pixelio.de, w.r.wagner)

 

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Strompreis-Explosion: Versorger schröpfen Arme – 240 Euro Mehrkosten im Jahr – Industrie profitiert von Ausnahmeregeln

Berlin – Für das kommende Jahr rechnen Experten mit drastischen Steigerungen bei den Strompreisen. Aktuellen Berechnungen der Verbraucherzentrale Bundesverband http://vzbv.de zufolge muss sich ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt in Deutschland ab 2013 auf rund 240 Euro Mehrkosten einstellen. Die Preislawine trifft besonders stark Einkommensschwache, denn das Wirtschaftsministerium lehnt Hilfen ab. Der oberste Verbraucherschützer Gerd Billen fordert vor diesem Hintergrund einen „Kassensturz“ und ein schnelles Umsteuern seitens der Regierung.Strompreis: Branchenexperten kritisieren Anstieg (Foto: pixelio.de, BirgitH)

 

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Zwei Milzbrandfälle bei Heroinkonsumenten – Ärzte so llten bei Drogengebrauchern frühzeitig an Milzbrand denken

Dem Robert Koch-Institut wurden in den vergangenen zwei Wochen zwei Fälle von Milzbrand (Anthrax) bei intravenös injizierenden (i.v.) Drogenkonsumenten im Raum Regensburg übermittelt. Beide hatten sich wegen einer entzündeten Injektionsstelle ärztlich vorgestellt und in der Folge war eine Blutvergiftung (Sepsis) diagnostiziert worden. Als deren Ursache wurde der Milzbranderreger Bacillus anthracis nachgewiesen. Der eine Patient verstarb am 5.6.2012, dem Tag der ärztlichen Vorstellung (siehe Epidemiologisches Bulletin 24/2012). Die Infektion ist praktisch nicht von Mensch zu Mensch übertragbar, für die Allgemeinbevölkerung besteht kein Risiko.

 

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Stinke-Zusatz soll Diesel unattraktiv machen – Forscher: Lästiger Geruch hat Potenzial für Krebsprävention

Brisbane/Wien – Nachdem die WHO in der Vorwoche Diesel als krebserregend eingestuft hat (pressetext berichtete: http://bit.ly/MyRrFR ), kommen nun die ersten Vorschläge, wie man dieses Gesundheitsrisiko verringern kann. Originell ist der Ansatz australischer Forscher: Gegen Diesel und Benzin wird bisher deshalb nichts getan, da ihre Endprodukte – Feinstaub, Kohlenmonoxid, Ozon und andere giftige Gase – geruchlos und unsichtbar sind. Bis die Umstellung auf emissionslose Autos gelungen ist, sollten deshalb Abgase wieder stinken, fordern die Experten.Diesel: Krebsgefährdung spornt Kreativität der Forscher an (Foto: Flickr/Money)

 

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