Junge Union fordert Rauchverbot in allen KFZ – Kinder müssen geschützt werden

Kiel, 14.06.18 – Zur heutigen Debatte im Landtag und dem Beschluss der Jamaika-Fraktionen zum Nichtraucherschutz im Auto, erklärt die stellvertretende Landesvorsitzende der Jungen Union Schleswig-Holstein, Birte Glißmann…

„Auch wenn wir als Junge Union in der Regel für Aufklärung und gegen Verbote kämpfen, steht bei diesem Beschluss eindeutig das Kindeswohl im Vordergrund. Zu häufig werden die Folgen des Passivrauchens von Eltern unterschätzt. Jedoch bringt genau dieses Passivrauchen drastische Gesundheitsfolgen für Kinder mit sich. Daher begrüßen wir den Vorstoß des Landtages ausdrücklich. Allerdings fordern wir vor dem Hintergrund eines umfassenden Schutzes ein Verbot in sämtlichen KFZ und nicht nur in Autos. Auch in anderen KFZ können Kinder den Belastungen durch Passivrauchen ausgesetzt werden.

Gleichzeitig müssen bisherige Präventionsprogramme ausgeweitet werden. Die Erfahrungen zeigen, dass durch die Vielfalt an Maßnahmen, der Anteil an Rauchern, insbesondere auch unter Minderjährigen, stark zurückgegangen ist. Ein generelles Verbot von Tabakwerbung lehnen wir dagegen ab.“

Aussender: Tobias Loose, Cornelia Pielow, Florian Weigel, JUNGE UNION Schleswig-Holstein
Redaktion: Torben Gösch

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