Aussender: Arne Gloy, Landeshauptstadt Kiel

17. Kieler Museumsnacht: Museen, Mond und Sterne

Die Museumsnacht ist der traditionelle Höhepunkt kurz vor Schluss des Kieler Kultursommers. Am Freitag, 26. August, zwischen 19 und 24 Uhr laden 25 Museen, Galerien und Kulturinstitutionen ein, ihre Häuser auf dem Ost- und Westufer der Kieler Förde aus einer neuen Perspektive zu erkunden. Neben spannenden Ausstellungen warten auf die Besucherinnen und Besucher Aktionen zum Staunen und Mitmachen, Musik, Experimente, Tanz, Filme sowie besondere Führungen und Vorträge…Aussender: Arne Gloy, Landeshauptstadt Kiel

Beispielsweise erfährt man im Maschinenmuseum Kiel-Wik, wie ein Quecksilberdampfgleichrichter funktioniert und im Kieler Kloster, welche Bedeutung die Bilder im Kreuzgang haben. Auf dem Campus der Fachhochschule Kiel gibt es für Groß, Klein und vor allem Technikfans viel zu entdecken: Der Mediendom fasziniert mit einem spielenden Roboter, die Sternwarte mit Blicken in die Tiefen des Universums und das Computermuseum mit Dinosauriern des Computerzeitalters.

Kunstliebhaber haben die Qual der Wahl: Die Stadtgalerie zeigt neben experimentellen Kurzfilmen auch eine Tanzperformance, die Galerie Umtrieb außergewöhnliche Werke verschiedenster Techniken von Bildhauerei bis Malerei. Während in der Kunsthalle zahlreiche Aktionen zum Mitmachen und Verweilen einladen, werden im Kunstraum B mit philosophischen Textteilen verzierte Luftballons verteilt.

Weitere Höhepunkte der 17. Kieler Museumsnacht sind die Lesungen mit Norbert Aust im Theatermuseum und der skandinavische Liederabend im Atelierhaus im Anscharpark. Aktionen in der Kulturwerkstatt artegrale und im Brunswiker Pavillon laden zum Mitmachen ein: Dort können verschiedenste Drucktechniken erprobt und mitgebrachte Kleidungsstücke bedruckt werden. Kinder dürfen in der Antikensammlung Tongefäße herstellen, in der Medizin- und Pharmaziehistorischen Sammlung mit Schäumen experimentieren, im Schifffahrtsmuseum Fischhalle maritime Collagen herstellen oder im Zoologischen Museum Räuber des Tierreichs am Mikroskop erforschen.

Auch das musikalische Rahmenprogramm ist vielfältig: Gitarre und Gesang im Flandernbunker, Akkordeonmusik an der Museumsbrücke, Schlager der 50er-Jahre im Stadtmuseum Warleberger Hof, Dixieland und Swing in der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek gehören dazu.

Aber nicht nur künstlerische oder technische, sondern auch allerlei kulinarische Leckerbissen machen die 17. Kieler Museumsnacht zu einem Erlebnis. Passenderweise gibt es im Aquarium köstliche Fischbrötchen, im Industriemuseum deftige Schmalzbrote und im Ofenmuseum Ofenkartoffeln.

Bunte Tütenlampen, die freiwillige Helferinnen und Helfer eigens für die Museumsnacht fantasievoll gestaltet haben, leuchten in diesem Jahr wieder stimmungsvoll in der Dunkelheit und laden zum Verweilen im Schloßgarten, Anscharpark und Klostergarten ein. Auch die Wege rund um das Maschinenmuseum und den Flandernbunker werden festlich illuminiert. Wer Lust hat, kann von 23 Uhr an im Foyer der Stadtgalerie tanzen, das Erlebte teilen und auf einen inspirierenden Abend anstoßen.

Ein beliebtes Angebot animiert die Besucherinnen und Besucher dazu, im Laufe des Abends besonders viele Einrichtungen zu besuchen. Wer auf dem Sammelschein mindestens sechs Stempel sammelt, sichert sich die Chance auf einen Gewinn aus den Museen, etwa Workshops, kleine Kunstwerke, exklusive Führungen oder eine Fahrt mit dem Museumsdampfschiff „Bussard“.

Die Broschüre der Museumsnacht enthält neben allen Programmpunkten der Häuser und allgemeinen Informationen auch vorgeschlagene Themenrouten zu Stadtgeschichte, Kunst, Technik oder Angeboten für Kinder und Familien. Das Heft liegt in den beteiligten Museen, der Tourist-Information Kiel und in den Kieler Rathäusern kostenlos aus.

Auf der von der G16 Media GmbH zur Verfügung gestellten Internetseite www.museumsnacht-kiel.de, die auch für mobile Endgeräte nutzbar ist, findet man neben dem Programm auch den Stempelschein, den Shuttle-Fahrplan und die Themenrouten zum Download.

Eintrittsbändchen gibt es in allen teilnehmenden Museen, in der Tourist-Information Kiel, am Infotresen des Citti-Marktes und im Umsteiger am Hauptbahnhof. Im Vorverkauf kosten sie 10 Euro (ermäßigt 7 Euro), an den Abendkassen der Museen 12 Euro (ermäßigt 8 Euro). Für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre ist der Eintritt frei.

Die Bändchen berechtigen zum Eintritt in alle teilnehmenden Museen sowie zur Nutzung des Museumsnachtexpresses zwischen den Museen auf dem Westufer und des Schiff-Shuttles zwischen der Seegartenbrücke und dem Anleger Dietrichsdorf. Neben einem Schiff der Schlepp- und Fährgesellschaft bringt auch das Museumsschiff MS Stadt Kiel die Gäste über die Förde. Bändchenbesitzer dürfen außerdem die öffentlichen Verkehrsmittel in Kiel und Umgebung von 18 bis 5 Uhr kostenlos nutzen.

Die Museumsnacht ist eine Kooperationsveranstaltung der Kieler Museen und des Amtes für Kultur und Weiterbildung der Landeshauptstadt Kiel im Rahmen des Kultursommers.

An der Museumsnacht sind diese Einrichtungen beteiligt:

Antikensammlung in der Kunsthalle, Aquarium GEOMAR, artegrale, Atelierhaus im Anscharpark, Brunswiker Pavillon, Computermuseum der FH Kiel, Flandernbunker, Industriemuseum Howaldtsche Metallgießerei, Kieler Kloster, Kieler Ofenmuseum, Kunstraum B, Kunsthalle zu Kiel, Maschinenmuseum Kiel-Wik, Mediendom der FH Kiel, Medizin- und Pharmaziehistorische Sammlung der CAU, Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek, MS Stadt Kiel, Museumsbrücke am Schifffahrtsmuseum, Stadtgalerie Kiel, Schifffahrtsmuseum Fischhalle, Stadtmuseum Warleberger Hof, Sternwarte der FH Kiel, Theatermuseum Kiel, Umtrieb – Galerie für aktuelle Kunst und Zoologisches Museum.

Aussender: Arne Gloy, Landeshauptstadt Kiel
Redaktion: TG