Hamburg – Investitionen in die Schifffahrts-Industrie stellen für die zehn größten deutschen Banken ein Risiko von 98 Mrd. Euro in Form von offenen Krediten und anderen Verbindlichkeiten dar. Das ist mehr als das Doppelte der Summe, welche die Institute an Staatsanleihen von Griechenland, Irland, Italien, Portugal und Spanien halten. Jahrelang haben die Banken viel Geld in die Schiffsfonds gepumpt, die wegen der in Deutschland fast steuerfreien Gewinne eine beliebte Investitionsmöglichkeit sind. Dadurch sind viele Containerschiffe gebaut worden, deren Wert jetzt verfällt, wie die New York Times berichtet.




