Hamburg, 18. März 2014 – Nachdem Marktführer Aldi am Wochenende die Preise für Rind-, Hähnchen- und Putenfleisch um bis zu 7 Prozent gesenkt hat, appelliert VIER PFOTEN an das Gewissen der Verbraucher. Jedem müsste klar sein, dass Betriebe sinkende Preise im Handel auf Seiten der Produktion hereinholen müssen. Bei gleichbleibenden oder steigenden Kosten für Energie, Löhne oder andere Inputfaktoren geht das oft auf Kosten der Tiere. Wenn ALDI ein Hähnchen für 2,72 Euro das Kilo verkauft, liegt der Verdacht nahe, dass dieses nicht annähernd artgemäß gehalten werden kann, so VIER PFOTEN. In der konventionellen Intensivtierhaltung ist es Standard, die Tiere auf engstem Raum zusammenzupferchen – nur so lässt sich das dauerhaft niedrige Preisniveau für Fleischprodukte realisieren. Für die Hähnchenmast bedeutet das unter anderem, dass sich in der Endphase der Mast bis zu 24 Tiere auf nur einem Quadratmeter drängen.
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