AtomkraftgegnerInnen haben am frühen Morgen auf dem Güterbahnhof Hamburg-Süd einen Uranzug mit rund 50 großen Atomcontainern durch zwei Ankettaktionen gestoppt. An Bord befindet sich Uranerzkonzentrat – sog. „Yellow Cake“ – aus Kasachstan, Namibia und wahrscheinlich auch aus Usbekistan, das im Hamburger Hafen gelöscht wurde und nun zur Weiterverarbeitung per Bahn höchstwahrscheinlich wieder über die Route Bremen-Osnabrück-Münster-Hamm-Hagen-Wuppertal-Köln-Bonn-Koblenz-Trier-Saarbrücken-Metz-Lyon zur südfranzösischen Atomanlage Malvesi rollen soll. Von dort gelangt ein Teil des radioaktiven Materials als Uranhexafluorid z. B. zur Urananreicherung im westfälischen Gronau oder zur Brennelementefertigung im emsländischen Lingen.
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