Fit für das Nach-Erdöl-Zeitalter…

Europas modernstes Brennstoffinstitut wird heute im sächsischen Freiberg eingeweiht

Wofür kann Braunkohle noch genutzt werden, außer zur Stromerzeugung? Wie kann man vermeiden, dass beim Verbrennen klimaschädliches Kohlendioxid entsteht? Welche Technologien brauchen wir, um uns für das Nach-Erdöl-Zeitalter zu rüsten? Nach Antworten auf solche Fragen wird künftig im Deutschen Brennstoffinstitut (DBI) Bergakademie an der TU Bergakademie Freiberg in Sachsen geforscht werden. Mit der Neugründung des DBI-Bergakademie soll an die lange Tradition des Deutschen Brennstoffinstituts in Freiberg angeknüpft werden. Fit für das Nach-Erdöl-Zeitalter… weiterlesen

Bundesumweltministerium bringt Windenergieforschung voran – Technologischen Vorsprung der deutschen Windindustrie erhalten und ausbauen…

Erneuerbare Energien/ Forschung

Ein vom Bundesumweltministerium mit rund 12 Millionen Euro geförderter Prüfstand für bis zu 90 m lange Rotorblätter von Windenergieanlagen wurde gestern (Donnerstag, 9. Juni) am Institutsteil Bremerhaven des Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) eröffnet. Gleichzeitig hat das Bundesumweltministerium dem Institut die Förderung eines Prüfstandes für komplette Gondeln von Windenergieanlagen in Höhe von rund 10 Millionen Euro bewilligt. Bundesumweltministerium bringt Windenergieforschung voran – Technologischen Vorsprung der deutschen Windindustrie erhalten und ausbauen… weiterlesen

Wirtschaftsminister der Länder wollen Energiepaket konstruktiv mittragen – Absage an Hygiene-Ampel für Gaststätten – Strategien gegen Fachkräftemangel

PLÖN. Die Wirtschaftsminister der Bundesländer haben am 6. und 7. Juni auf Schloss Plön unter Vorsitz von Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Jost de Jager politische Schwerpunkt-Themen beraten. Im Fokus stand dabei unter anderem das am Montag (6. Juni) beschlossene Energiepaket der Bundesregierung sowie Fragen der EUKohäsionspolitik und des Fachkräftebedarfs.

Die Länderminister unterstützen den Vorschlag aus Bayern, die Menschen vor Gesundheitsgefährdung durch mangelhafte Hygiene in Lebensmittelbetrieben zu schützen. Mit Blick auf den erhöhten bürokratischen Aufwand und die daraus resultierenden steigenden Kosten lehnen die Wirtschaftsminister jedoch das bundeseinheitliche Modell der so genannten Hygiene-Ampel (Kontrollbarometer) für Gaststätten ab.

Energiepolitik

Die Länderminister begrüßten im Grundsatz das am 6. Juni im Bundeskabinett beschlossene Energiepaket, das bei der Konferenz von Bundes-Staatssekretär Jochen Homann vorgestellt wurde. „Wir sind bereit, diesen Kurs konstruktiv zu begleiten, werden angesichts vieler offener Fragen aber einen intensiven Dialog führen müssen – insbesondere zum Netzausbau samt Planfeststellungsverfahren oder über Strategien, die Belastungen für stromintensive Industrien abzumildern“, so der Vorsitzende Jost de Jager. Vor diesem Hintergrund fordert die Wirtschaftsministerkonferenz die Bundesregierung auf, bei den energieintensiven Betrieben die Belastungen aus dem CO-2- Emissionshandel weitgehend zu kompensieren.

EU-Kohäsionspolitik

Auf Initiative von Schleswig-Holstein warben die Länder-Wirtschaftsminister auf der Konferenz nachdrücklich für die Fortsetzung der EU-Strukturpolitik nach Ablauf der jetzigen EU-Förderprogramme mit dem Jahr 2013. „Ohne die EU-Kohäsionspolitik würden in Deutschland viele wichtige strukturwirksame Projekte, wie beispielsweise die Errichtung eines Fraunhofer-Instituts in Lübeck, Messehallen oder zahlreiche touristische Projekte nicht realisiert werden können“, sagte de Jager.

Die EU-Kohäsionspolitik hat zum Ziel, die wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Unterschiede in der Europäischen Union auszugleichen. Die Diskussion fand in Plön unter anderem mit dem für Regionalpolitik zuständigen EU-Kommissar Dr. Johannes Hahn statt. Die Länder betonten gemeinsam, dass sie die Ausrichtung auf die Strategie „Europa 2020“ und damit auf intelligentes, nachhaltiges und intensives Wachstum ebenso unterstützen wie eine stärkere thematische Konzentration. „Dabei muss das bewährte Mehr-Ebenen-System beibehalten, die Ziele zwar gemeinschaftlich gesetzt, aber regional konzipiert und umgesetzt werden“, so de Jager. Kritik übten die Länder an den Plänen der Europäischen Kommission, allgemeine wirtschafts- und beschäftigungspolitische Reformen mit der EU-Kohäsionspolitik zu verknüpfen und Sanktionierungsinstrumente einzuführen. Damit würde das Subsidiaritätsprinzip in Frage gestellt, Planungssicherheit ginge verloren und die Umsetzung der EU-Kohäsionspolitik und der Strategie 2020 würde noch komplizierter, so die Länder-Minister.

Strategien gegen den Fachkräftemangel

Auf der Konferenz wurden mit dem Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, Frank-J. Weise, die Strategien der Länder zum Umgang mit dem absehbaren Fachkräftemangel erörtert. „Auch in Schleswig-Holstein ist bereits jetzt in manchen Regionen und Branchen und spätestens ab dem Jahr 2020 allgemein mit einem deutlich spürbaren Fachkräftebedarf zu rechnen“, so de Jager. Wirtschaftsminister der Länder wollen Energiepaket konstruktiv mittragen – Absage an Hygiene-Ampel für Gaststätten – Strategien gegen Fachkräftemangel weiterlesen

Die neue SONNE wird in Warnemünde vom Stapel laufen…

Deutsche Meeresforschung erhält neues Tiefseeforschungsschiff / Bundesministerin Schavan lobt die Leistungsfähigkeit der deutschen Werften

Bundesforschungsministerin Annette Schavan und Niedersachsens Wissenschaftsministerin Johanna Wanka haben heute grünes Licht gegeben für ein neues deutsches Tiefseeforschungsschiff. Den Zuschlag für den Bau und die Bereederung dieses Schiffes, das wie sein Vorgänger den Namen SONNE tragen wird, erhält die Tiefseeforschungsschiff GmbH & Co. KG. Gebaut wird es auf der Neptun Werft in Rostock-Warnemünde. Die neue SONNE wird in Warnemünde vom Stapel laufen… weiterlesen

Internationales/Erneuerbare Energien: Chancen eines der größten Wachstumsmärkte für erneuerbare Energien nutzen!

Katherina Reiche bei deutsch-indischen Regierungskonsultationen in Neu Delhi…

„Indien ist einer der größten Wachstumsmärkte für erneuerbare Energien weltweit. Hier eröffnen sich gerade für deutsche Unternehmen große Chancen. Auch für Indiens Energieversorgung selbst sind mit dem Einsatz erneuerbarer Energien viele Vorteile verbunden, von der Ressourcenschonung bis zum Klimaschutz“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche, anlässlich der deutsch-indischen Regierungskonsultationen in Neu Delhi. Internationales/Erneuerbare Energien: Chancen eines der größten Wachstumsmärkte für erneuerbare Energien nutzen! weiterlesen

Künftige Agrarpolitik und erneuerbare Energie: Landwirtschaftsministerin Rumpf beim Hauptverband der landwirtschaftlichen Buchstellen und Sachverständigen

HAMBURG. Zu zwei viel diskutierten Themen hat Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsministerin Dr. Juliane Rumpf heute (30. Mai) bei der Jahrestagung des Hauptverbands der landwirtschaftlichen Buchstellen und Sachverständigen in Hamburg Stellung genommen, zur künftigen europäischen Agrarpolitik sowie zur Zukunft der deutschen Energiepolitik. Künftige Agrarpolitik und erneuerbare Energie: Landwirtschaftsministerin Rumpf beim Hauptverband der landwirtschaftlichen Buchstellen und Sachverständigen weiterlesen

Endlager/Niedersachsen: Salzgitter-Stiftung geht an den Start — Bundesumweltminister Röttgen, Ministerpräsident McAllister und Oberbürgermeister Klingebiel einig über Vertrag…

Der Stiftungsvertrag für eine gemeinnützige Salzgitter-Stiftung ist ausgehandelt. Bundesumweltminister Norbert Röttgen, der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister und Salzgitters Oberbürgermeister Frank Klingebiel gaben heute in Salzgitter den Weg für eine finanzielle Förderung der Region frei. Der Vertrag muss nun noch notariell beurkundet und die Stiftung im Handelsregister eingetragen werden. Endlager/Niedersachsen: Salzgitter-Stiftung geht an den Start — Bundesumweltminister Röttgen, Ministerpräsident McAllister und Oberbürgermeister Klingebiel einig über Vertrag… weiterlesen

Windenergie stärkt die maritime Wirtschaft…

Reiche: „Deutsche Küste steht vor einer Renaissance“

Die Offshore-Windenergie wird zum Zugpferd der deutschen maritimen Wirtschaft. „Erneuerbare Energien sind derzeit die große wirtschaftliche Chance für die Küstenregionen. Durch den Ausbau der Offshore-Windenergie steht die deutsche Küste vor einer Renaissance. Städte, Kommunen, Häfen, Schiffe und Zulieferer werden hiervon profitieren“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche, der Siebten Nationalen Maritimen Konferenz in Wilhelmshaven. Damit der Ausbau der Windenergie im Meer nun zügig voranschreiten kann, wird die Bundesregierung die hierfür notwendigen wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen mit dem Energiepaket zu schaffen, so Reiche weiter. Windenergie stärkt die maritime Wirtschaft… weiterlesen

Bundeskabinett verabschiedet Regierungsprogramm Elektromobilität…

Heute hat das Bundeskabinett ein „Regierungsprogramm Elektromobilität“ verabschiedet. Mit dem Programm antwortet die Bundesregierung auf die Empfehlungen im zweiten Bericht der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE), der am 16.05.2011 der Bundeskanzlerin übergeben worden ist.

Das Regierungsprogramm setzt die Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Elektromobilität in den kommenden Jahren.Röttgen Elektroauto

Bundeskabinett verabschiedet Regierungsprogramm Elektromobilität… weiterlesen

Aus Rauchgas wird Strom und Heizwärme…

Flexible Abwärmenutzung in der Gießerei-Industrie:

Das Bundesumweltministerium stellt 2.305.400 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm für ein Pilotvorhaben der Franken Guss Kitzingen GmbH & Co. KG in Kitzingen (Bayern) zur Verfügung. Durch die erstmalige, großtechnische Umsetzung einer neuartigen Anlagenkombination zur Abwärmenutzung kann das Unternehmen seine CO2-Emissionen jährlich um bis zu 8.283 Tonnen verringern.

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