Handys sind bakterieller Fingerabdruck des Nutzers – 82 Prozent der häufigsten Bakterien befinden sich auf den Bildschirmen

Eugene – Handys spiegeln die persönliche mikrobielle Welt der Nutzer wider, wie Forscher der University of Oregon http://uoregon.edu herausgefunden haben. Über 80 Prozent der verbreiteten Bakterien sind auf den Bildschirmen zu finden. Persönliche Gegenstände wie Handys könnten laut dem Magazin „PeerJ“ http://peerj.com auch bei der Beobachtung der Ausbreitung von Bakterien helfen. Handys werden von ihren Besitzern täglich im Schnitt 150 Mal berührt.Smartphone: wird am Tag mehr als 150 Mal berührt (Foto: pixelio.de, Lupo)

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Software erkennt genetisch bedingte Krankheiten – Relativ genaue Diagnose soll bereits im frühen Kindesalter erfolgen

Oxford – Ein von Wissenschaftlern der University of Oxford http://ox.ac.uk entwickeltes Computerprogramm kann lernen, seltene genetisch bedingte Krankheiten durch die Analyse von digitalen Fotos zu erkennen. Diese Entwicklung soll Ärzte dabei unterstützen, eine Diagnose bei Kindern zu erstellen. Das Programm sollte laut Christoffer Nellaker und Andrew Zisserman sogar in der Lage sein, unbekannte genetische Erkrankungen zu erkennen, wenn eine Gruppe von Fotos in der Datenbank über spezifische Eigenschaften verfügt.Gesichter: Software hilft dabei, Erbkrankheiten zu erkennen (Foto: ox.ac.uk)

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Häufiges Bad in der Sonne kann süchtig machen – Sonnenstudio-Besucher analysiert – Signalweg ähnlich wie bei Opiaten

Boston – Viel Zeit in der Sonne zu verbringen, kann eine süchtig machende Wirkung haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Harvard Medical School http://hms.harvard.edu . Den im Fachmagazin „Cell“ http://cell.com veröffentlichten Ergebnisse nach führt das Sonnenbaden zur Produktion von Endorphinen in der Haut. Experimente mit Mäusen haben gezeigt, dass der wiederholte Kontakt mit UV-Strahlung bei den Tieren zur Sucht führte. Für Experten wie David Belin von der University of Cambridge geht der Begriff „Sucht“ jedoch einen Schritt zu weit.Beine in der Sonne: Wirkung wie bei Opiaten (Foto: pixelio.de, Manfred Walker)

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Neue Daten zur Kinder- und Jugendgesundheit aus KiGGS

Das Robert Koch-Institut hat umfangreiche Ergebnisse der ersten Folgeerhebung (KiGGS Welle 1) der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (KiGGS) veröffentlicht. Die Ergebnisse der von 2009 bis 2012 durchgeführten Studie und die Trends seit dem ersten Survey 2003 bis 2006 sind in der Juli-Ausgabe des Bundesgesundheitsblatts erschienen. Ein Hintergrundpapier bündelt die Kernaussagen zur Gesundheit der 0- bis 17-Jährigen.

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Grönland: Genmutation verzehnfacht Diabetesrisiko – Einer von fünf Einwohnern betroffen – Variation nur auf der Insel existent

Kopenhagen – Forscher der University of Copenhagen http://ku.dk haben eine genetische Anfälligkeit entdeckt, die das Risiko für Typ-2-Diabetes verzehnfacht. Die in der Bevölkerung von Grönland festgestellte Mutation liefert neue Hinweise auf die verschiedenen Ursachen der Krankheit. Die in „Nature“ http://nature.com veröffentlichten Ergebnisse sind ein Beweis dafür, dass die Genetik bei der Wahrscheinlichkeit, an Diabetes zu erkranken, eine Rolle spielt. Weitere Risikofaktoren sind der Lebensstil, Fettleibigkeit und eine schlechte Ernährung.Grönländisches Eis: neue Genmutation entdeckt (Foto: pixelio.de, Jerzy Sawluk)

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Postpartale Depression erst vier Jahre nach Geburt – Mütter mit nur einem Kind stärker betroffen – Sensibilisierte Ärzte nötig

Victoria – Viele Frauen erfahren erst vier Jahre nach der Geburt ihres Kindes eine postpartale Depression. 14,5 Prozent der untersuchten Frauen, deren Kinder mittlerweile vier Jahre alt sind, haben laut dem Murdoch Children’s Research Institute http://www.mcri.edu.au angegeben, an Symptomen wie einer Depression zu leiden. Demgegenüber waren es zehn Prozent nach zwölf Monaten und acht Prozent drei Monate nach der Geburt.Kind und Mutter: Depression Jahre nach der Geburt (Foto: pixelio.de/R. Sturm)

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Schlaganfall: Sofortdiagnose per Mikrowellenhelm – Mobiles Hightech-Gerät bereits auf dem Weg ins Krankenhaus einsetzbar

Göteborg – Forscher der Chalmers University of Technology http://chalmers.se in Kooperation mit der Sahlgrenska Academy http://sahlgrenska.gu.se und dem Sahlgrenska University Hospital http://bit.ly/1iDhlG4 haben einen Helm entwickelt, der schnell feststellen kann, ob ein Patient einen Schlaganfall erlitten hat. Damit würden sowohl Diagnose als auch Behandlung eines Schlaganfalls deutlich beschleunigt sowie die Heilungschancen verbessert.Spezialhelm: Sofortdiagnose bei Schlaganfall (Foto: chalmers.se/Gunilla Brocker)

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Koffeinkonsum bewirkt Herzrasen bei Jungen – Weniger Herz-Kreislauf-Beschwerden bei heranwachsenden Mädchen

Würzburg – Das Herz-Kreislauf-System heranwachsender Mädchen reagiert weniger stark auf Koffein als bisher angenommen. Gleichaltrige Jungen hingegen haben eine höhere Herzfrequenz und einen höheren Blutdruck nach dem Konsum von Koffein. Das haben Forscher der University at Buffalo http://buffalo.edu herausgefunden.Mädchen: Bei ihr macht der Kaffee weniger aus (Foto: pixelio.de, Helene Souza)

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Antibiotikaresistente Bakterien in Calamari gefunden – Pseudomonas identifiziert – Immer weniger Möglichkeiten zur Behandlung

Saskatoon – Wissenschaftler der University of Saskatchewan http://usask.ca haben mit Pseudomonas erstmals antibiotikaresistente Bakterien in Lebensmitteln nachgewiesen. Die Bakterien waren in Tintenfisch enthalten, der in einem chinesischen Geschäft in Saskatoon verkauft wurde. Die Forscher meldeten ihren Fund an die Centers for Disease Control and Prevention http://cdc.gov in den USA. Die Behörde veröffentlichte daraufhin sofort eine Warnung im Fachmagazin „Emerging Infectious Diseases“ http://wwwnc.cdc.gov/eid .Tintenfisch: voll mit resistenten Bakterien (Foto: pixelio.de, K. Neumueller)

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Bakterien stellen Fettmoleküle unterschiedlich her – Wissen könnte Kosten senken – Ergebnisse für Pharmaindustrie relevant

Bochum – Bochumer Forscher haben die lange gehegte Theorie widerlegt, dass Bakterien und höhere Lebewesen Lipide, also Fettmoleküle, unterschiedlich produzieren. Das Wissenschaftsteam der Ruhr-Universität Bochum http://ruhr-uni-bochum.de um Franz Narbenhaus und Roman Moser entdeckte neue Mechanismen, mit denen Bakterien Lipide für die Zellmembran herstellen. Die Mechanismen sind eine Kombination aus bereits bekannten bakteriellen Synthesewegen und solchen, die in höheren Lebewesen vorkommen.Xanthomonas campestris: neues Wissen um Lipide (Foto: ruhr-uni-bochum.de, Moser)

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