Eröffnung der 8. Deutsch-Russischen Dokumentarfilmtage im Kaliningrader Dom

KALININGRAD, KIEL, 13.09.18 – In Kaliningrad sind heute (13. September) Abend die 8. Deutsch-Russischen Dokumentarfilmtage eröffnet worden. An der Veranstaltung nahmen unter anderem die Vize-Kulturministerin Kaliningrads, Dr. Angela Hochlova, der deutsche Generalkonsul in Kaliningrad, Dr. Michael Banzhaf, die Festival-Leiterin Elena Gromova und der Leiter der Filmwerkstatt Kiel, Arne Sommer, teil…

Das schleswig-holsteinische Europaministerium wurde durch den stellvertretenden Abteilungsleiter Stefan Musiolik vertreten. Europaministerin Sabine Sütterlin-Waack, die an der Eröffnung nicht teilnehmen konnte, würdigte das Festival „Territorium Film“ als Aushängeschild der seit 1999 bestehenden Partnerschaft Schleswig-Holsteins mit dem Kaliningrader Gebiet und äußerte die Hoffnung, dass die Tradition der jährlich stattfindenden Dokumentarfilmtage auch künftig fortgesetzt werden könne. „Dokumentarfilme vermitteln sehr anschaulich den Alltag, die Geschichte und Kultur der jeweils anderen Gesellschaft. Begegnungen von Filmemachern aus verschiedenen Gesellschaften leisten einen Beitrag dazu, auch in politisch angespannter Lage im Dialog zu bleiben“, erklärte Sütterlin-Waack. „Ich freue mich, dass in dieser Woche auch Schulleiter aus Schleswig-Holstein vor Ort sind und in Kaliningrad neue Partnerschaften beruflicher Schulen begründen. Diese Idee wurde bei meinem Besuch im letzten Jahr angesprochen und es ist schön zu sehen, dass sie nun mit tatkräftiger Unterstützung der Bildungsministerien auf beiden Seiten umgesetzt wird.“

Das Festival wird erneut mit einem Stummfilm eröffnet. Gezeigt wird ein Ausschnitt eines Werks von 1929, der lange Zeit als verschollen galt. Der Stummfilm von Mikhail Kaufman „Im Frühling“ wird von musikalischen Improvisationen der deutschen Filmmusikerin Ulrike Haage am Klavier live begleitet. Inhaltlicher Schwerpunkt der Dokumentarfilmtage ist in diesem Jahr der „Künstler in seiner Zeit“. Unter anderem werden Dokumentationen über die Künstler Klaus Fußmann, Peter Nagel und Joseph Beuys gezeigt. Aber auch Filme über den Matrosenaufstand 1918 und den ehemaligen schleswig-holsteinischen Umweltminister Robert Habeck sind im Programm. Dazu finden Workshops für Studenten der Kaliningrader Universität und eine öffentliche Diskussionsveranstaltung statt. Das gesamte Programm ist in russischer und deutscher Sprache zu finden unter www.territoriyakino.ru und auf Facebook: www.facebook.com/territoriyakino.ru.

Aussender: Oliver Breuer, Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung (SH)
Redaktion: Torben Gösch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.