Foto: Thomas Nyfeler

Vollsperrung A7 zum PKW Brand – Feuerwehr bleibt im Stau stecken

Neumünster (tny). Auf der A7 ist am Montagnachmittag bei Neumünster ein Auto ausgebrannt. Die Feuerwehr war gegen 13.20 Uhr alarmiert worden, in Richtung Norden zwischen Neumünster-Mitte und Neumünster-Nord sei ein Pkw in Brand geraten. Eine schwarze Rauchsäule war weithin zu sehen. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr hatten jedoch keine Chance, zum Unfallort zu kommen…

Foto: Thomas Nyfeler

Sie blieben rund 600 Meter vor dem brennenden Wagen im Stau stecken, da die Baustellenführung dort so eng ist, dass keine Rettungsgasse gebildet werden konnte. Die Feuerwehr musste daraufhin über die Anschlussstelle Neumünster-Nord auffahren und in entgegengesetzter Fahrtrichtung zu dem brennenden BMW Kombi vordringen. Die Autobahn wurde voll gesperrt, der Rückstau reichte bis Neumünster-Süd.

Für den Baustellenbereich ist von der Berufsfeuerwehr Neumünster extra ein Einsatzkonzept Baustelle entworfen worden, da die Berufsfeuerwehr Neumünster schon damit rechnet, dass sie auf einer Seite im Stau stecken bleiben würden. „Daher alarmiert die Berufsfeuerwehr Neumünster während der Bauphase immer ein doppeltes Kräftekointingent und fahren die Einsatzstellen von 2 Seiten an, das hat sich auch heute bewährt“, so stellv. Leiter der Berufsfeuerwehr Neumünster Rainer Scheele. Unterstützt wurde die BF dabei durch die Freiwilligen Feuerwehren die sie ergänzt hatten, in diesem Fall waren Kräfte der FF Stadtmitte und Brachenfeld mit im Einsatz.

Foto und Text: Thomas Nyfeler
Redaktion: TG