Europa nicht perfekt, aber Projekt Europa muss weitergeführt werden

Sie standen im Stau. Der schleswig-holsteinische CDU-Landesvorsitzende Reimer Böge MdEP auf seinem Weg von seinem Wohnort Hasenmoor nach Norderstedt, der Landesvorsitzende der CDU in Niedersachsen David McAllister zwischen seinem Heimatort Bad Bederkesa und Norderstedt. Die CDU Schleswig-Holstein startete am Donnerstag Abend (8. Mai 2014) mit Unterstützung des Spitzenkandidaten der CDU Deutschlands und dem Partei- und Fraktionsvorsitzenden der Europäischen Volkspartei (EVP) Joseph Daul MdEP trotzdem recht pünktlich in die heiße Wahlkampfphase zur Europawahl am 25. Mai.

Der Spitzenkandidat der schleswig-holsteinischen CDU stellte die Funktion Schleswig-Holsteins als Brücke nach Nordeuropa dar und warb dafür, sich gemeinsam mit den norddeutschen und nordeuropäischen Nachbarn in Berlin und Brüssel für die wichtigen Infrastrukturprojekte im Norden einzusetzen. „Wir brauchen die A20 mit westlicher Elbquerung und wir brauchen zügig einen Plan für den Ersatz der Rader Hochbrücke. Wenn wir grenzüberschreitend Verkehrsprojekte bei der EU anmelden, wird es uns gelingen, neue Finanzierungsmöglichkeiten auf europäischer Ebene zu erschließen.“

 

David McAllister brachte die Grundlage der christdemokratischen Europapolitik „neudeutsch“ auf den Punkt: „Europe should be bigger on big things and smaller on small things!“. Joseph Daul strich als Franzose besonders die Bedeutung der Europäischen Union als Friedensprojekt heraus: Natürlich sei Europa nicht perfekt, jedoch müsse das Projekt Europa weitergeführt werden.

Daul unterstützte Reimer Böge den ganzen Tag im Wahlkampf: Gemeinsam besichtigten sie eine Baumschule in Tangstedt (Kreis Pinneberg) und einen landwirtschaftlichen Betrieb in Mörel (Kreis Rendsburg-Eckernförde).

Aussender: CDU Schleswig-Holstein
Ansprechpartner: Katrin Albrecht – Pressesprecherin
Hallo-Holstein.Redaktion: Torben Gösch