Bundeskanzlerin Merkel telefonierte mit dem russischen Staatspräsidenten Putin zu Syrien

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der russische Präsident Wladimir Putin haben heute Mittag in einem Telefonat ihre Meinungen über die Situation in Syrien ausgetauscht. Die Bundeskanzlerin bekräftigte ihre Auffassung, dass der menschenverachtende Giftgasangriff gegen die syrische Zivilbevölkerung eine internationale Reaktion erfordere.

 

Beide stimmten überein, dass sich die Vereinten Nationen mit dem Vorfall befassen müssen. Die Bundeskanzlerin warb gegenüber dem russischen Präsidenten dafür, die Verhandlungen im UN-Sicherheitsrat für eine schnelle, einmütige internationale Reaktion zu nutzen. Sie hofft auf einen raschen Abschluss der UN-Untersuchungsmission und einen umgehenden Bericht an den UN-Sicherheitsrat, damit dieser seiner Verantwortung angesichts dieses ungeheuerlichen Verbrechens gerecht werden kann.

Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Putin stimmten darin überein, dass der Konflikt nur politisch gelöst werden kann und die Bemühungen um das Zustandekommen einer internationalen Syrienkonferenz (Genf II) fortgesetzt werden müssen.

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung