Happy End im letzten Heimspiel?

Happy End im letzten Heimspiel?

Ein Spiel noch, dann ist die German Football League (GFL) für die Lübeck Cougars Geschichte. Hoffentlich aber nur die erste Saison. Denn am Samstag um 17.30 Uhr müssen die „Berglöwen“ im alles entscheidenden Relegations-Rückspiel um den Klassenerhalt auf dem heimischen Buniamshof gegen Zweitliga-Meister Köln Falcons ran. Auch die „Falken“ wollen 2013 nämlich in der GFL antreten. Im Hinspiel vor zwei Wochen behielten die Cougars aber mit einem 42:36-Sieg schon einmal die Oberhand.Happy End im letzten Heimspiel?

 

Das 16. und letzte Pflichtspiel des Jahres (noch nie dauerte eine Cougars-Saison so lange) ist jetzt zugleich das wichtigste Spiel der Saison. Theoretisch dürfen sich die „Berglöwen“ gegen Köln auch ein Unentschieden oder sogar eine Niederlage mit fünf Punkten Differenz erlauben, um die Liga zu halten. Doch darauf will es im Cougars-Rudel natürlich niemand ankommen lassen. „Im Football kann man nur auf Sieg spielen“, betont Cheftrainer Mark Holtze. Gemeinsam mit seinem Team hat er die Begegnung aus dem Hinspiel ausgiebig analysiert.

 

Bei der Neuauflage kehren die Defense Liner Jan Borßim, Maximilian Johst und Alexander Radzko zurück in den Cougars-Kader. Auf der Runningback-Position hat Cheftrainer Holtze mit Franz Teuber und Wolf-Ruben Ketteritzsch wahrscheinlich wieder zwei Alternativen mehr. Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen der Backfield-Spieler Jan Ibler und Myron De Vane.

Übrigens: Sollten die Cougars das Spiel nach vier Vierteln am Ende tatsächlich mit sechs Punkten Differenz hinten liegen, würde das Duell nach dem „Kansas Plan“ in die Verlängerung gehen. Jedes Team würde dann an der eigenen 25-Yard-Linie noch einmal das Angriffsrecht zugesprochen bekommen. Zuletzt gab es das 1990 in der GFL-Relegation zwischen den Ansbach Grizzlies und den Hanau Hawks. Und die Cougars würden sich wünschen, dass es dabei auch bleibt.

Lübeck Cougars