BERLIN, 31.10.2014 – Angesichts des Starts der Operation „Triton“ durch die EU-Grenzschutzagentur Frontex am 1. November fordert die Generalsekretärin von Amnesty International, Selmin Çalışkan, eine gemeinsame Verantwortung bei der Seenotrettung im Mittelmeer zu übernehmen: „Triton wird einer umfassenden Seenotrettung nicht gerecht: Das Einsatzgebiet auf dem Meer für die Rettung von schutzsuchenden Menschen ist viel zu klein. Die finanziellen Mittel reichen hinten und vorne nicht. Das Mandat von Frontex liegt auf der Grenzschutzsicherung und der Verhinderung von irregulärer Migration und nicht darauf, Menschen vor dem Ertrinken zu retten.“

