KIEL. In der Debatte des Landtags über „Konsequenzen aus den Erkenntnissen über das Rechtsextremen-Trio aus Thüringen“ sagte Innenminister Klaus Schlie am Freitag (18. November) in Kiel:
„Die mutmaßlichen Angehörigen der nun im Mittelpunkt stehenden Terrorgruppe gehörten ursprünglich zu einer als gewalttätig bekannten Neonazi-Gruppe aus Thüringen. Direkte Verbindungen nach Schleswig-Holstein gibt es nach derzeitigem Informationsstand nicht. Die Prüfung dazu dauert an und läuft mit hoher Priorität und großer Intensität. Dabei wurde bisher festgestellt, dass eine Person aus dem Umfeld der mutmaßlichen Haupttäter im Jahr 2003 in Schleswig-Holstein bei der Auflösung eines rechtsextremistischen Konzerts durch die Polizei festgestellt wurde. Klaus Schlie: V-Leute unverzichtbar – NPD-Verbot, wenn Erfolg nahezu zweifelsfrei feststeht – Breite gesellschaftliche Ächtung aller Extremisten weiterlesen
