Paris – Französische Zeitungen haben für die Überbrückung des alljährlichen medialen Sommerlochs ihre ganz eigene Strategie entwickelt. Sie setzen auf fiktive, historische Geschichten mit politischem und gesellschaftlichem Hintergrund. „Die Ferien dauern hier sehr lange. Du kannst nicht wirklich arbeiten, da deine üblichen Quellen nicht erreichbar sind. Aber du musst die Zeitung füllen“, zitiert die New York Times Alexandra Schwartzbrod, Chefredakteurin der linksliberalen Tageszeitung Libération http://liberation.fr . Leser würden nach etwas anderem, etwas leichterem suchen.

