BERLIN, 23.09.2014 Chinesische Firmen schüren mit ihrem Export von Folterwerkzeugen Menschenrechtsverletzungen in Afrika und Asien. Das stellen Amnesty International und die Omega Research Foundation in ihrem aktuellen Bericht fest und fordern die chinesische Regierung auf, die Herstellung und den Handel mit solchen Ausrüstungsgegenständen umgehend zu verbieten. Deutschland und die anderen europäischen Staaten fordert Amnesty auf, die Regeln gegen den Handel mit Folterwerkzeugen weiter zu verschärfen. Zwar stehen die genannten Folterwerkzeuge auf den Verbotslisten der europäischen Anti-Folter-Verordnung, aber diese enthält immer noch zu viele Schlupflöcher, die Werbung und Vermittlungsgeschäfte ermöglichen.

