Sonnencreme und Co zerstören menschliche DNA – In Produkten enthaltene Nanopartikel beschädigen Zellen irreversibel

Cambridge/Boston – In Produkten enthaltene Nanopartikel schädigen die DNA, wie Forscher am Massachusetts Institute of Technology http://web.mit.edu und an der Harvard School of Public Health http://hsph.harvard.edu herausgefunden haben. Die Produktpalette, die Nanopartikel enthält, reicht von Kosmetika über Sonnencreme bis hin zu Kleidung. Sie werden eingesetzt, um die Textur zu verbessern, Mikroben abzutöten oder die Haltbarkeit der Waren zu verlängern.Sonnencreme: Auch sie enthält Nanopartikel (Foto: pixelio.de/Oliver Haja)

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E-Stimulation: Gelähmte können Beine bewegen – Signale des Gehirns werden trotz Rückenmarkverletzung weitergeleitet

Louisville – Vier gelähmte Patienten haben ihre Beine durch eine elektrische Stimulation des Rückenmarks nach Jahren wieder bewegen können. Andrew Meas, Dustin Shillcox, Kent Stephenson und Rob Summers bewegten ihre Zehen, Knöchel und Knie. Sie konnten jedoch nicht selbständig gehen, berichten Forscher des Kentucky Spinal Cord Injury Research Centre http://louisville.edu/kscirc .Patienten in neuer Therapie: Bewegung möglich (Foto: louisville.edu/kscirc)

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UKSH Vorstand massiv unter Druck

Das positive Votum des Landes Schleswig-Holstein zur Einrichtung einer Neurologie und die Entscheidung des Rettungsdienstes der Hansestadt Lübeck, die Schlaganfalleinheit an den Sana Kliniken Lübeck anzufahren, ist eine gute Entscheidung für die Patientinnen und Patienten im Großraum Lübeck. Offenbar setzt diese Entscheidung aber den Vorstand des UKSH massiv unter Druck. „Die sachlich unrichtigen Behauptungen über angebliche Todesfälle als Reaktion des UKSH auf die Entscheidungen von Stadt und Land sind nicht nur falsch, sondern sollen vor allem die Menschen verunsichern. Für die gemeinsame, verantwortliche Versorgung der Menschen in und um Lübeck stellt sich das UKSH hiermit selbst ein schlechtes Zeugnis aus“, so Sana Geschäftsführer Klaus Abel. „Wir fordern das UKSH auf, bei der Patientenversorgung statt auf Polemik weiter auf Partnerschaft ‚Für den Patienten‘ zu setzen.“

 

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Neue Flüssigwaschmittel können Vergiftungsunfälle bei Kindern verursachen – Hochkonzentrierte „Liquid Caps“ sind mit Süßigkeiten verwechselbar

Neue attraktiv portionierte Flüssigwaschmittel in Form von sogenannten „Liquid Caps“ können für Kinder ein relevantes Gesundheitsrisiko bergen. Zu diesem Schluss kommt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nach Auswertung von Vergiftungsunfällen im In- und Ausland und Beratung durch seine Kommission „Bewertung von Vergiftungen“. „Gerade für Kinder sind die bunten, glänzenden, wie große Bonbons aussehende „Liquid Caps“ sehr attraktiv“, sagt BfR-Präsident Prof. Dr. Dr. Andreas Hensel. „Um Vergiftungsunfälle zu vermeiden, sollten Eltern immer darauf achten, dass diese Produkte nicht in die Hände von Kindern gelangen können.“ Besonders geöffnete Packungen sind für Kinder anziehend. Das BfR hat den Herstellern empfohlen, die Produkte künftig sicherer zu gestalten. Die Hersteller haben bereits einige Maßnahmen ergriffen.

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China: Zahl der Tuberkulose-Erkrankungen halbiert – Kontrollprogramme sowie rasche Diagnose und Behandlung essenziell

Peking – China ist es gelungen, die Krankheitshäufigkeit bei Tuberkulose mehr als zu halbieren. Die Anzahl der Erkrankungen ist von 170 pro 100.000 Einwohner auf 59 gesunken. Laut einer in The Lancet http://thelancet.com veröffentlichten Studie ist dieser Erfolg auf ausgeweitete Kontrollprogramme auf Basis der Gemeinden zurückzuführen. Laut der WHO http://who.int setzen auch andere Länder auf einen derartigen Ansatz. China gilt als einer der Hauptverursacher der TB-Pandemie. Es ist weltweit für mehr als ein Zehntel der Erkrankungen verantwortlich.Tuberkulose: Erkrankungen gehen in China deutlich zurück (Foto: SPL)

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USA: Seltene HIV-Infektion von Frau zu Frau – Übertragung kam durch ungeschützten Sex zustande

Atlanta – Die Centers for Disease Control (CDC) http://www.cdc.gov haben Details einer der seltenen vermuteten Übertragungen von HIV von einer Frau auf eine andere veröffentlicht. Eine 46-Jährige hat sich sehr wahrscheinlich während einer sechs Monate dauernden monogamen Beziehung bei ihrer HIV-positiven Partnerin angesteckt. Sie wurde mit einem Virenstamm infiziert, der genetisch zu 98 Prozent mit dem der Partnerin übereinstimmt.Frauenliebe: Ist nicht ohne Ansteckungsrisiko (Foto: flickr.com, Ben Salter)

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„Glashirn“: Mit virtueller Realität reisen in Echtzeit – Scans werden genutzt, um Traumapatienten effizienter zu behandeln

Austin – Eine neue Technologie erlaubt in Echtzeit die Reise durch ein beliebiges menschliches Gehirn. Das System kombiniert dabei Aufzeichnungen und Scans vom Gehirn mit virtueller Realität. Damit soll bei Traumapatienten, durch Visualisierung der Gehirnaktivität, ein Rückschluss auf deren Verfassung möglich werden, um dann die Tätigkeit des Gehirns in eine gewünschte Richtung zu lenken.

 

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HIV: Schutzgel nach Verkehr für Frauen rückt näher – Erste Tierversuche mit Affen erfolgreich – Weitere Studien jedoch nötig

Atlanta – Ein Gel, das Frauen nach dem Sex anwenden können, um sich gegen HIV zu schützen, ist laut einer Studie der Centers for Disease Control and Prevention http://cdc.gov wieder einen Schritt näher gerückt. Medikamente, die drei Stunden nach der Infektion verabreicht wurden, schützten weibliche Affen vor einem HIV-Typ.Aids-Schleife: Neues Gel soll vor Infektion schützen (Foto: pixelio.de, Rike)

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Gentherapie rüstet Immunsystem gegen HIV – Verzicht auf Medikamente könnte eines Tages möglich werden

Philadelphia – Forscher der University of Pennsylvania http://www.upenn.edu haben mit Hilfe der Gentherapie das Immunsystem von zwölf HIV-Patienten verbessert, um ihnen den Kampf gegen das Virus zu erleichtern. Damit besteht Hoffnung, dass Patienten nicht mehr täglich Medikamente nehmen müssen. Den Patienten wurden weiße Blutkörperchen entnommen. Sie erhielten eine Resistenz gegen HIV und wurden dann wieder in den Körper injiziert. Laut der im New England Journal of Medicine http://nejm.org veröffentlichten Studie ist dieses Verfahren sicher.HI-Virus: T-Zellen werden gegen Virus geschützt (Foto: SPL)

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Häufige Wutanfälle erhöhen Herzrisiko signifikant – US-Forscher zeigen: Zwei Stunden nach Anfall sind am gefährlichsten

Boston – Ein hitziges Temperament kann das Risiko eines Herzanfalls oder Schlaganfalls erhöhen. Wut geht häufig einem Anfall voraus und könnte laut Wissenschaftlern der Harvard School of Public Health http://hsph.harvard.edu ein Auslöser sein. Das Team um Elizabeth Mostofsky hat einen gefährlichen Zeitraum von etwa zwei Stunden nach einem Wutausbruch identifiziert, in dem das Risiko am höchsten ist.Wutausbruch: nicht gesund für das Herz (Foto: pixelio.de, Rainer Sturm)

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