Parkinson-Therapie bringt wahre Künstler hervor – Medikamente erhöhen Dopamin-Gehalt im Gehirn und fördern Kreativität

Ramat Aviv/Wien – Parkinson-Patienten sind kreativer als gesunde Menschen. Grund für den künstlerischen Scharfsinn sind Medikamente zur Bekämpfung der Krankheit, die den Dopamin-Gehalt im Gehirn erhöhen und gleichzeitig die Zitterlähmung lindern. Zu diesen Ergebnis kommt eine aktuelle Erhebung der Tel Aviv University http://english.tau.ac.il unter der Leitung von Rivka Inzelberg.Pinsel und Farbe: Parkinson-Patienten kreativer (Foto: pixelio.de, A. Parszyk)

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Schlampereien mit tödlichen Virenproben in den USA – Unachtsamer Umgang mit Pocken und Milzbrand äußerst problematisch

Atlanta – Für eine ganze Reihe von Verstößen gegen die Biosicherheit können laut einer Studie der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) http://cdc.gov Regierungslabore in den USA verantwortlich gemacht werden. Nicht selten kommt es vor, dass Gefäße mit Pocken im hinteren Teil eines Kühlschranks gelagert werden oder Anthrax an ein Labor mit einer niedrigen Sicherheitsstufe verschickt wird. Die Ursachen für diese Probleme liegen am fehlenden Überblick und darin, dass die Wissenschaftler die notwendigen Protokolle nicht einhalten.Proben: USA zu leichtfertig (Foto: pixelio.de, Andreas Dengs/www.photofreaks.ws)

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„Mississippi-Baby“: HIV doch nicht geheilt – Mädchen wurde fast zwei Jahre lang nicht behandelt

Bethesda – Das kleine amerikanische Mädchen, das mit HIV auf die Welt gekommen ist und nach einer frühen Behandlung als geheilt gegolten hat, trägt den Virus doch noch immer in sich. Tests in der vergangenen Woche haben laut BBC ergeben, dass sich die Vierjährige nicht mehr in der Remission befindet. Bis März galt das Kind noch als geheilt. Sie wurde fast zwei Jahre lang nicht gegen HIV behandelt. Diese Meldung bedeutet einen Rückschlag für die Hoffnungen, dass eine sehr frühe Behandlung mit Medikamenten eine permanente Infektion rückgängig machen könnte.HIV: Frühe Heilung doch nicht möglich? (Foto: niaid.nih.gov)

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WHO unterschätzt Zahl der Kinder mit Tuberkulose – Mathematisches Modell geht von 25 Prozent mehr Betroffenen aus

Sheffield/London – Weltweit erkranken laut einer Studie in Lancet Global Health http://thelancet.com/journals/langlo jährlich mehr als 650.000 Kinder an Tuberkulose. Diese Zahl ist um fast 25 Prozent höher als die derzeit geltenden Vorhersagen der Weltgesundheitsorganisation http://who.int . Experten wie der leitende Wissenschaftler Peter Dodd argumentieren laut BBC, dass die Gesundheitspolitiker eine riesige Chance versäumen, die Ausbreitung dieser Krankheit zu verhindern. Die WHO plant, ihre Schätzungen für die nächste erscheinende Studie zu überprüfen.Tuberkulose-Bakterien: Bei Kindern schwer erkennbar (Foto: flickr.com/NIAID)

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„Yeti“-Protein bewirkt Chromatinveränderungen – Ansätze für Ursachenforschung von Krebs und Embryonalstörungen

Rom – Mitarbeiter des Dipartimento di Biologia e Biotecnologie „Charles Darwin “ an der Universität La Sapienza http://www.uniroma1.it haben das sogenannte „Yeti“-Protein entdeckt, das für den strukturellen und funktionellen Aufbau des Chromatins verantwortlich ist. Die Erkenntnisse öffnen neue Wege, um die Zusammenhänge zwischen der Degeneration des Chromosomenmaterials und der Entstehung von Krebs oder Entwicklungsstörungen beim menschlichen Embryo aufzudecken.Labor: Forscher haben

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Ebola-Ausbruch: Westafrika geht geeint vor – Weltgesundheitsorganisation prognostiziert monatelange Epidemie

Accra – Die Gesundheitsminister von elf westafrikanischen Ländern haben sich auf eine gemeinsame Strategie zur Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs in der Region geeinigt. Bei einer Dringlichkeitssitzung in Ghana versprachen die Minister eine bessere Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des weltweit bisher tödlichsten Ausbruchs der Krankheit. Bis jetzt wurden 759 Menschen in Guinea, Liberia und Sierra Leone mit dem Virus infiziert. 467 der Erkrankten sind gestorben. Die zweitägige Sitzung wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) http://www.who.int einberufen. Die Organisation plant die Einrichtung eines Kontrollzentrums in Guinea. Ziel ist die Koordination der technischen Unterstützung.Ebola-Ausbruch in Westafrika

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Angst ist der beste Schutz gegen Hautkrebs – Risiko-Informationen sind nicht so effektiv wie negatives Bauchgefühl

Buffalo – Sorgen darüber, möglicherweise Krebs zu bekommen, sind der stärkste Motivator, regelmäßig Sonnencreme zu verwenden. Zu diesem Schluss kommen Forscher von der University at Buffalo http://buffalo.edu . Untersucht wurden die Daten einer Studie des National Cancer Institute http://cancer.gov , bei der 1.500 Menschen, die nicht von Hautkrebs betroffen sind, über ihre Verwendung von Sonnenschutz befragt worden sind.Sonnenschutz: Sorgen regen Nutzung an (Foto: pixelio.de/Manfred Walker)

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Krebs: Neues Verfahren ermöglicht später Vaterschaft – Erste Versuche mit Mäusen erfolgreich durchgeführt

Yokohama – Eine Probe gefrorener Hoden haben Wissenschaftler der Yokohama City University http://www.yokohama-cu.ac.jp benutzt, um lebenden Nachwuchs bei Experimenten mit Mäusen zu erzielen. Dieser Durchbruch könnte eine wichtige Bedeutung für Jungen mit Krebs haben, die aufgrund der Chemotherapie unfruchtbar geworden sind. Fruchtbarkeitsexperten wie Allan Pacey von der University of Sheffield http://www.sheffield.ac.uk erklärten laut BBC, dass diese Forschungsergebnisse sehr vielversprechend seien und sie hofften, dass bald auch klinische Studien durchgeführt werden können.Sperma: Neue Hoffnung für krebskranke Jungen (Foto: flickr.com/Toby)

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Transplantation: „Supercooling“ hält Organe frisch – Minus sechs Grad und Nährstoffe erlauben Lagerung für drei Tage

Boston – Wissenschaftler der Harvard Medical School http://hms.harvard.edu haben ein neues Verfahren entwickelt, das es ermöglicht, Organe vor der Transplantation tagelang frisch zu halten. Für dieses „Supercooling“ wird das Kühlen der Organe mit der Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff kombiniert. Laut Nature Medicine http://www.nature.com ergaben Tests mit Rattenlebern, dass die Organe drei Tage lang in einem einsetzbaren Zustand gehalten werden konnten. Derzeit liegt dieser Wert sonst bei weniger als 24 Stunden. Ist dieses Verfahren auch bei menschlichen Organen anwendbar, könnte laut BBC damit das gesamte System der Organspende grundlegend verändert werden.

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Neuer Impfstoff schützt Mäuse vor Gehirntumoren – Heidelberger Forscher warten auf Erlaubnis für klinische Studie 2015

Heidelberg – Forscher des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Heidelberg http://nct-heidelberg.de haben einen neuen Impfstoff entwickelt, der Mäuse gegen Gehirntumore schützt. Der Impfstoff fördert das Immunsystem so, dass es abnormale Zellen angreift. Der Ansatz wurde noch nicht an Menschen getestet. Laut dem Team um Michael Platten könnten klinische Studien ab 2015 in Deutschland durchgeführt werden.Gehirntumor: Neuer Behandlungsansatz gibt Hoffnung (Foto: SPL)

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