Aspirin: Tägliche Einnahme verhindert Darmkrebs – Menschen über 50 sollten Dosis von 75 Milligramm zehn Jahre nehmen

London – Jeden Tag Aspirin einzunehmen, kann die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung oder eines Todes durch Darm- und Magenkrebs verringern – zumindest, wenn man über 50 ist und die Tabletten mindestens fünf Jahre lang einnimmt. Das hat eine Studie der Queen Mary University of London http://qmul.ac.uk ergeben. Das Team um Jack Cuzik analysierte dafür alle derzeit vorliegenden Forschungsergebnisse.Aspirin: umstrittener Schutz vor Krebs (Foto: pixelio.de, Jens Goetzke)

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Fälle von arzneimittelresistenter Malaria nehmen zu – Hotspot Südostasien: Sofortige sowie drastische Maßnahmen gefordert

Oxford – Arzneimittelresistente Malaria breitet sich in Südostasien aus und hat laut einer Studie der University of Oxford http://ox.ac.uk inzwischen die Grenzen von Kambodscha und Thailand erreicht. Laut dem Team um Nicholas White müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, um eine weitere Ausbreitung von Malariaparasiten zu verhindern, die gegen wichtige Medikamente resistent sind.

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Neuer Bluttest macht Selbstmord vorhersehbar – Mutation von Gen SKA2 beeinflusst Suizid-Risiko entscheidend mit

Baltimore/Wien/Linz – Ein einfacher Bluttest gibt Medizinern darüber Aufschluss, wie hoch die Suizid-Gefahr eines Menschen ist. Forscher der John Hopkins University http://jhu.edu haben eine chemische Verbindung in einem Gen entdeckt, welches mit Stress-Reaktionen verbunden ist und negative Gedanken reguliert. „Mit einer Blutuntersuchung können wir die Selbstmordraten eindämmen, indem wir die gefährdeten Personen identifizieren und frühzeitig behandeln“, meint Forschungsleiter Zachary Kaminsky.Blutprobe: Gen im Blut gibt Auskunft über Suizid-Risiko (Foto: pixelio.de/Damm)

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Stammzellen aus Nabelschnurblut um das 5 Millionenfache vermehrt: Chancen für Mehrfachanwendungen steigen

Hamburg) – Den Experten, die sich seit Jahren mit Techniken zur Vermehrung von Stammzellen aus dem Nabelschnurblut beschäftigen, ist offensichtlich ein Durchbruch geglückt. Eine Arbeitsgruppe der State Ohio University in Columbus, USA veröffentlichte Anfang Juli im Wissenschaftsjournal BIOMATERIALS einen Artikel, der die Fachwelt aufhorchen lässt. Sie konnten auf einem speziell beschichteten Nanofaser-Gerüst, das Eigenschaften des natürlichen Knochenmarks nachahmt, Stammzellen aus dem Nabelschnurblut innerhalb von 21 Tagen um den Faktor 5 Millionen vermehren, ohne dass die Stammzelleigenschaften verlorengingen.

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Begrüßung per Faust: Kaum Chancen für Bakterien – Forscher raten statt Händeschütteln zu „Fist Bumps“ oder Verbeugungen

Cardiff/Berlin – Bei sogenannten „Fist Bumps“ werden im Vergleich zum klassischen Händeschütteln weniger Bakterien übertragen. „Händeschütteln ist ein sozialer Austausch von transienter Hautflora und stellt ein Gesundheitsrisiko dar“, meint ein Hygiene-Experte gegenüber pressetext. Die Wissenschaftler der Aberystwyth University http://aber.ac.uk raten deshalb und vor allem in der Grippezeit ernsthaft zu „Faust-Grüßen“ oder entsprechenden Vorbeugemaßnahmen.Händeschütteln: Soziale Geste kann krank machen (Foto: pixelio.at/joakant)

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Beschleunigte Ebola-Ausbreitung erfordert globale Reaktion

Hamburg – Das Kinderhilfswerk Plan fordert gemeinsame internationale Anstrengungen, um die Ausbreitung der Ebola-Epidemie zu stoppen und einem medizinischen Desaster zuvorzukommen. Die Welt-Gesundheitsorganisation der Vereinten Nationen (WHO) stufte die Länder Westafrikas in die höchste Sicherheitskategorie 3 ein. Plan International setzt sich daher für sofortige global abgestimmte Gegenmaßnahmen ein.

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Manipulierte Nervenzellen stoppen Esssucht sofort – Zentrale Schaltstelle bei Mäusen entdeckt – Hoffnung auf neue Therapien

Pasadena – Wissenschaftler des California Institute of Technology http://caltech.edu haben jene entscheidenden Gehirnzellen entdeckt, die das Verlangen zu essen stoppen können. Die Aktivierung dieser Neuronen kann die Nahrungsaufnahme laut den in „Nature Neuroscience“ http://nature.com/neuro veröffentlichten Ergebnissen zumindest bei Mäusen sofort eindämmen. Das Team um David Anderson geht davon aus, dass diese Erkenntnisse eines Tages bei Fettsucht und Anorexie zu neuen Therapien führen könnten.Übergewicht: Zellen funktionieren wie ein Schalter (Foto: pixelio.de, by-sassi)

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Typ-2-Diabetes: Höheres Risiko für Schichtarbeiter – Männer deutlich stärker betroffen als Frauen – Innere Uhr häufig gestört

Wuhan – Typ-2-Diabetes tritt bei Menschen häufiger auf, die in Schichten arbeiten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Huazhong University of Science & Technology http://english.hust.edu.cn . Die in „Occupational and Environmental Medicine“ http://oem.bmj.com veröffentlichten Ergebnisse legen nahe, dass Männer und jene, die einen Wechselschichtdienst machen, dem höchsten Risiko ausgesetzt sind. Die Experten nehmen an, dass sich Störungen der inneren Uhr auf den Taillenumfang auswirken. Auch sind Folgen für Hormone und den Schlaf möglich.Büro in der Nacht: Diabetes-Risiko erhöht sich stark (Foto: pixelio.de/A. Preuß)

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Neu entdeckte Gene haben Schuld an Schizophrenie – Biologische Ursachen erstmals erforscht – Grundlage für neue Therapien

Cardiff – Ein internationales Forscherteam unter der Leitung der Cardiff University http://cardiff.ac.uk hat 80 bisher unbekannte Gene identifiziert, die das Risiko an Schizophrenie zu erkranken, erhöhen können. Laut der in „Nature“ veröffentlichten weltgrößten genetischen Studie zu dieser Krankheit kann Schizophrenie biologische Ursachen haben. Damit könnte ein Ansatzpunkt für neue Behandlungsmöglichkeiten gefunden sein.Patientin: über 24 Mio. Menschen weltweit betroffen (Foto: pixelio.de/B. Stolze)

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Hightech-Schaum schließt Wunden in Sekunden – Sprühsystem könnte zur Versorgung von Soldaten eingesetzt werden

Baltimore – Wissenschaftler der John Hopkins University http://jhu.edu haben einen sprühbaren Hightech-Schaum entwickelt, der zur Erstversorgung von Verletzten dient und effektiver als herkömmliche Verbände und Tourniquets sein soll. Mithilfe dieser injizierbaren Substanz können tiefe, klaffende Wunden in Kürze geschlossen und der Blutfluss somit gestillt werden. Der Student Sydney Rooney hat das Forschungsprojekt geleitet.Injektor: Chemikalien befinden sich in Kanistern (Foto: releases.jhu.edu)

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