Prostatakrebs: Tomaten senken Risiko signifikant – Mediziner empfehlen mehr als zehn Portionen pro Woche zu essen

Bristol – Das Essen von Tomaten könnte laut einer Studie der University of Bristol http://bristol.ac.uk das Prostatakrebsrisiko verringern. Männer, die jede Woche mehr als zehn Portionen Tomaten essen, könnten ihr Erkrankungsrisiko um rund 20 Prozent senken. Prostatakrebs ist weltweit die zweithäufigste Krebserkrankung bei Männern. Allein in Großbritannien erkranken jährlich 35.000 Männer. 10.000 Patienten sterben in der Folge.Tomaten: effektiver Schutz vor Prostatakrebs (Foto: pixelio.de, A. Hermsdorf)

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EPO soll Gehirne von Frühchen schützen können – Hormon fördert Bildung von Erythrozyten – Weitere Tests gefordert

Genf – Das Hormon Erythropoetin (EPO) könnte laut einer Studie des Hôpitaux Universitaires de Genève http://hug-ge.ch Kinder, die sehr viel zu früh auf die Welt gekommen sind, vor Schädigungen des Gehirns schützen. Gehirnscans zeigen, dass EPO zu helfen scheint, wenn es innerhalb von zwei Tagen nach der Geburt verabreicht wird.Frühchen: EPO soll das Gehirn schützen (Foto: pixelio.de, N.Schmitz)

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Allergien: Darmbakterien als neuer Therapieansatz – Clostridien haben bei Mäusen Überreaktion durch Erdnüsse verhindert

Chicago – Bakterien, die natürlich im menschlichen Verdauungssystem vorkommen, können laut einer Studie der University of Chicago http://uchicago.edu helfen, Allergien zu verhindern. Das Team um Cathryn Nagler hat nachgewiesen, dass Clostridien bei Mäusen eine Allergie gegen Erdnüsse blockieren können. Das könnte eines Tages auch einen neuen Behandlungsansatz ermöglichen. Angedacht ist, die Bakterien entweder in Tablettenform zu verabreichen oder ihre Wirkung mit einem Medikament zu erzielen.Erdnüsse: Allergie mit Bakterien behandelbar (Foto: pixelio.de, Julian Nitzsche)

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Neue Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre neuen Impfempfehlungen im Epidemiologischen Bulletin Ausgabe 34/2014 veröffentlicht. Wichtigste Änderung ist die Herabsetzung des Impfalters für die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV). Ab sofort sollen Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren (statt bisher 12 bis 17 Jahren) die HPV-Impfung bekommen. Außerdem wurden die Empfehlungen zur Pneumokokken-Impfung überarbeitet, die jetzt z.B. auch für Cochlea-Implantat-Träger empfohlen wird. Die ausführlichen wissenschaftlichen Begründungen für die geänderten Impfempfehlungen und eine Stellungnahme zum Stand der Bewertung der neuen Meningokokken-B-Impfung folgen in den nächsten beiden Ausgaben des Epidemiologischen Bulletins.

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Kinderlähmung: WHO will Kombinationsimpfung – Oraler Impfstoff wird in Krisenregionen durch eine Injektion ergänzt

Genf – Der kombinierte Einsatz beider bekannter Polio-Impfstoffe könnte laut einer aktuellen Studie unter der Leitung der WHO http://who.int entscheidende Vorteile im Kampf gegen die Krankheit bringen. Der orale Impfstoff wird derzeit am häufigsten eingesetzt. Ein Forschungsprojekt in Indien hat jetzt jedoch nachgewiesen, dass eine zusätzliche Injektion mit dem nicht aktiven Virus die Immunität deutlich verbessern kann.Impfpass mit Spritze: WHO kämpft gegen Polio (Foto: pixelio.de, Andreas Morlok)

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Selbstbestimmter Tod: Schweiz als letzte Station – Zunahme auch bei nicht tödlich verlaufenden Krankheiten nachgewiesen

Zürich – Die Anzahl der Menschen, die in die Schweiz reisen, um ihrem Leben ein Ende zu setzen, nimmt laut einer Studie des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Zürich http://www.irm.uzh.ch ständig zu. Laut dem Team um Saskia Gauthier treffen diese Entscheidung auch immer mehr Menschen, die an einer an sich nicht tödlich verlaufenden Krankheit leiden.Selbstmord: Viele gehen zum Sterben in die Schweiz (Foto: pixelio.de, CFalk)

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Russen sterben deutlich häufiger an Herzleiden – Ländervergleich zeigt: Auch Litauen und Tadschikistan stark betroffen

Oxford – Laut einer neuen Studie der University of Oxford http://ox.ac.uk sterben in Russland im Vergleich zu Europa sechs Mal mehr Menschen an Herzerkrankungen. Das Team um Mike Rayner hat die verfügbaren Daten zu Sterbefällen aufgrund von Herzerkrankungen und Schlaganfällen aus 52 Ländern sowie aus den Großregionen Europa sowie Nordasien analysiert.Moskau: Herzerkrankungen gehen nur langsam zurück (Foto: pixelio.de, H. Gebel)

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Beliebtes Antibiotikum verursacht Herztod – Verschreibung von Clarithromycin von Wissenschaftlern verurteilt

Kopenhagen – Das Antibiotikum Clarithromycin führt zu einem um 76 Prozent erhöhten Risiko, einen Herztod zu erleiden. Das berichten dänische Forscher des Statens Serum Institut http://ssi.dk/English.aspx in Kopenhagen. Das Antibiotikum ist das in England am fünfthäufigsten verschriebene und wurde mit seinen Konkurrenten Penicillin V und Roxithromycin verglichen.Tabletten: schaden womöglich mehr als sie nutzen (Foto: pixelio.de/Verena Münch)

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Kinderlähmung: Neuer Virus durchbricht Impfschutz – Bisher induzierte Antikörper können mutierte Polio-Form kaum erkennen

Bonn (pte/19.08.2014/13:14) Ein mutiertes Virus hat den Impfschutz für Kinderlähmung (Polio) durchbrochen. Das melden Wissenschaftler der Universität Bonn http://uni-bonn.de zusammen mit Kollegen aus Gabun. Bei Opfern eines Ausbruchs im Kongo aus dem Jahr 2010 fanden sie ein mutiertes Virus, das den Impfschutz erheblich unterlaufen konnte. Auch in Deutschland hätte der Erreger vermutlich zahlreiche Menschen anstecken können. Die Ergebnisse erscheinen nun in der Zeitschrift „PNAS“.Spritze mit Impfstoff: neuer Virus resistent (Foto: pixelio.de, seedo)

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