Neues Medikament heilt Rückenmarksverletzungen – Wissenschaftliche Tests mit Ratten erfolgreich – Nervenzellen wachsen

Cleveland (pte/04.12.2014) Ein Medikament, das die Nerven im Rückenmark zum Wachsen bringen und damit Verletzungen heilen kann, haben Wissenschaftler der Case Western Reserve University School of Medicine http://casemed.case.edu entwickelt. Eine Studie mit Ratten hat gezeigt, dass ein Teil der Bewegungsfähigkeit und die Kontrolle über die Blase wiederhergestellt werden können. Die Wirkung des Medikaments beruht auf der Unterbrechung der klebrigen Substanz, die verhindert, dass Nervenzellen während einer Verletzung wachsen.Foto: pixelio.de, Dieter Schütz

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Gemeinsam gegen Infektionskrankheiten in Afrika – Deutschland unterstützt die Neuauflage der europäischen Forschungspartnerschaft „EDCTP“

Anlässlich des offiziellen Starts des zweiten EDCTP Programms – European and Developing Countries Clinical Trials Partnership – in Kapstadt hat der Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, Georg Schütte, auf die große Bedeutung des internationalen Zusammenwirkens bei der Bewältigung der drängendsten Gesundheitsprobleme in Entwicklungsländern hingewiesen. „Die Bekämpfung der armutsassoziierten Infektionskrankheiten ist nur gemeinsam mit den betroffenen Ländern möglich. Das europäische EDCTP-Programm ist hier durch konzertiertes Handeln der Forschungsakteure wegweisend“.

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„Verwässerung“ macht HI-Virus immer schwächer – Anpassung an menschliches Immunsystem führt zur Abschwächung

Oxford (pte/02.12.2014) Das HI-Virus entwickelt sich zu einer weniger tödlich ansteckenden Form. Die University of Oxford http://ox.ac.uk kommt zu dem Ergebnis, dass das Virus durch die Anpassung an das menschliche Immunsystem „verwässert“ wird. Laut dem Team um Philip Goulder dauert es jetzt länger, bis eine Infektion zur Immunschwächekrankheit Aids führt. Die Veränderungen des Virus könnten daher Versuche unterstützen, die Pandemie einzudämmen. Virologen wie Jonathan Ball von der University of Nottingham halten es sogar für denkbar, dass das Virus einmal fast harmlos werden könnte.Foto: pixelio.de, Rike

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Motorische Defizite von Parkinson-Patienten lösbar – Pharmatherapie in Kombination mit Neurostimulation erfolgreich getestet

Catanzaro (pte/01.12.2014) Ein neues Verfahren zur Therapierung von Parkinson-Patienten könnte die von den herkömmlichen Behandlungsmethoden ausgehenden negativen Nebenwirkungen vermeiden, wie Experten des zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörende Istituto di Bioimmagini e Fisiologia Molecolare http://www.ibfm.cnr.it in Zusammenarbeit mit der Fondazione Santa Lucia http://www.hsantalucia.it herausgefunden haben.Foto: pixelio.de, Bührke

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American Football verändert das Gehirn – Gehirnerschütterungen laut Experten nicht allein entscheidend

Winston-Salem (pte/01.12.2014) Manche Teenager weisen Veränderungen im Gehirn auf, nachdem sie eine Saison American Football gespielt haben. Auch wenn die meisten Spieler keine Gehirnerschütterung in dieser Zeit erlitten haben, zeigten sich Auffälligkeiten, die den Auswirkungen eines leichten Schädel-Hirn-Traumas entsprachen, wie die Wake Forest School of Medicine http://wakehealth.edu ermittelt hat. 24 Spieler zwischen 16 und 18 Jahren wurden untersucht. Geräte auf ihren Helmen maßen die Belastung des Schädels.Foto: pixelio.de, imageworld24

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Krebs: Immuntherapie macht Tumore angreifbar – Patienten hoffen auf Paradigmenwechsel bei spezifischer Behandlung

New Haven (pte/28.11.2014) Ein neues Medikament, das eine ganze Reihe von Krebserkrankungen für das Immunsystem des Körpers angreifbarer macht, hat bei Blasenkrebs sehr gute Ergebnisse erzielt. Im Rahmen einer internationalen Studie unter der der Leitung des Yale Cancer Centre http://yalecancercenter.org konnten einige Patienten sogar geheilt werden. Das Medikament Anti-PDL1 (MPDL3280A) nimmt den Krebszellen die „Tarnung“, die sie einsetzen, um Angriffe des Immunsystems zu verhindern. Die Details wurden in „Nature“ http://nature.com publiziert.Foto: pixelio.de, W. Wulf

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Erste Tests mit Ebola-Impfstoff vielversprechend – Langfristiger Schutz noch unklar – Zügiger Zeitplan birgt auch Risiken

Bethesda (pte/27.11.2014) Der erste klinische Versuch eines neuen Impfstoffs gegen das Ebola-Fieber legt laut den National Institutes of Health http://nih.gov nahe, dass er sicher ist und das Immunsystem im Kampf gegen das Virus unterstützen kann. 20 Freiwillige wurden in den USA geimpft. Die Ergebnisse sind vielversprechend. Keiner der Teilnehmer litt unter schweren Nebenwirkungen. Bei allen kam es zu einer Produktion von Antikörpern.Foto: pixelio.de/J. Goetzke

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Pflanzenöl-Wirkstoff zerstört Magenbakterium – Helicobacter pylori durch Nanopartikel mit Linolensäure vernichtet

San Diego (pte/27.11.2014) Linolensäure, ein Bestandteil von pflanzlichen Ölen, zeigt eine bessere Wirkung bei der Bekämpfung des Bakteriums Helicobacter pylori als herkömmliche Antibiotika. Das Bakterium steht in direkter Verbindung mit Magengeschwüren und Krebs. „Gängige Helicobacter-pylori-Behandlungen stehen vor einer großen Herausforderung – Antibiotika-Resistenz“, erklärt Liangfang Zhang vom UC San Diego Moores Cancer Center http://cancer.ucsd.edu .Foto: pixelio.de/Verena Münch

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Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht: immer mehr Cannabis-Abhängige in der Suchtberatung

Hamburg – Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, die CSU-Politikern Marlene Mortler, warnt vor einer Verharmlosung von Cannabis. Das Kleinreden der Gefahren dieser Droge sei mit Blick auf junge Leute verantwortungslos. Sie verweist auf den Jahresbericht der deutschen Beobachtungstelle für Drogen und Drogensucht, der dem Radioprogramm NDR Info vorliegt. Demnach gehen immer mehr Menschen wegen Problemen mit Cannabis in eine Suchtberatungsstelle. Die Zahl derer, die wegen ihres Cannabis-Konsums zum ersten Mal bei einer ambulanten Beratung vorstellig sind, ist 2013 auf knapp 60 Prozent aller Ratsuchenden gestiegen. Im Vorjahr waren es noch 56 Prozent. An zweiter Stelle der Drogengruppen stehen mit deutlichem Abstand die Stimulanzien mit 19 Prozent vor den Opiaten wie Heroin mit 13 und Kokain mit sechs Prozent. Auch bei den stationären Therapien liegt der Anteil der Cannabis-Klienten mit 28 Prozent erstmals vor den von Opiaten Abhängigen auf Platz eins.

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Burnout: Krankschreibungen gehen zurück – Studie der DAK-Gesundheit

Hamburg – Trendwende bei Burnout: Erstmals seit zehn Jahren sind die Krankschreibungen wegen dieses Seelenleidens zurückgegangen. 2013 gab es ein Drittel weniger Fehltage als im Jahr zuvor. Dem gegenüber steigt die Zahl der diagnostizierten Depressionen weiter an. Insgesamt sind die Leistungsausgaben der DAK-Gesundheit für die Behandlung von psychischen Erkrankungen in den letzten fünf Jahren um 15 Prozent gestiegen. Das geht aus aktuellen Daten der Kasse hervor.

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