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Klima und Umwelt

Greenpeace stellt Strafanzeige gegen Umweltministerin Gönner/ Verdacht der Rechtsbeugung und Urkundenunterdrückung bei AKW-Klage

Greenpeace hat heute bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart Strafanzeige wegen Verdachts auf Urkundenunterdrückung, Urkundenfälschung und Rechtsbeugung gegen die baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) und verantwortliche Mitarbeiter ihres Ministeriums eingereicht. Die unabhängige Umweltorganisation wirft Gönner vor, trotz richterlicher Aufforderung, Verwaltungsakten über die Sicherheit von Atomkraftwerken zurückzuhalten. Greenpeace-Aktivisten fordern deshalb heute vor dem Umweltministerium in Stuttgart die Herausgabe der Unterlagen.

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Bauernverband und Geflügelwirtschaft gegen voreilige Schlüsse: Augenmaß und Sachverstand bei der Beurteilung der Kleingruppenhaltung gefordert

"Jetzt ist Augenmaß gefragt und keine blinde Zustimmung," appellieren der DBV Deutsche Bauernverband, der ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, sowie der dem ZDG angeschlossene BDE Bundesverband Deutsches Ei an den Agrarausschuss des Bundesrats. Anlässlich der Sitzung am kommenden Montag, in der es um das Verbot der Kleingruppenhaltung auf Antrag der Länder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen geht, betonen DBV, ZDG und BDE, dass es sich bei der Kleingruppenhaltung für Legehennen um eine moderne und tiergerechte Haltungsform handelt. Anlass des Antrags ist der Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes vom 12. Oktober 2010. Darin wurden die Regelungen zur Kleingruppenhaltung von Legehennen aus dem Jahr 2006 und die hierzu erlassenen Übergangsvorschriften in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung alleinig aufgrund eines Verfahrensfehlers für verfassungswidrig erklärt.

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Nächster Castor rollt für die Deutsche Bahn/ Greenpeace-Umfrage: 71 Prozent der Deutschen wissen nicht, dass Züge mit Atomstrom fahren

Der nächste Castor-Zug nach Gorleben besteht rechnerisch komplett aus Atommüll der Deutschen Bahn. 110 Tonnen hochradioaktiven Müll hat die Bahn bisher allein am AKW Neckarwestheim 1 verursacht. Dies entspricht etwa den elf Castorbehältern, die im kommenden Herbst nach Gorleben rollen sollen. Dass die Bahn ihre Züge mit umweltschädlichem Atomstrom betreibt, überrascht mehr als zwei Drittel (71 Prozent) der Deutschen. Dies ergab eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid im Auftrag von Greenpeace. Der Strom kommt vor allem aus dem umstrittenen Block 1 in Neckarwestheim, einem der ältesten und gefährlichsten AKW in Deutschland. Die unabhängige Umweltschutzorganisation Greenpeace fordert einen Kurswechsel bei der Stromversorgung der Deutschen Bahn weg von Kohle- und Atomstrom hin zu Erneuerbaren Energien.

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Deutsche Bahn soll aus Atomstrom aussteigen Greenpeace-Kletterer protestieren am Berliner Hauptbahnhof

Rund 30 Greenpeace-Aktivisten protestieren heute am Berliner Hauptbahnhof gegen das Festhalten der Deutschen Bahn AG an Atomstrom. Kletterer befestigen auf dem südöstlichen Glasdach des Bahnhofs zwei je hundert Quadratmeter große Banner. Auf dem einen Banner ist das Bahnlogo zu sehen, das andere trägt die Aufschrift "Atomkraft ist ein Irrweg, Herr Grube". Greenpeace fordert vom Vorstandsvorsitzenden der Bahn einen Kurswechsel bei der Stromversorgung des Unternehmens. Die Bahn soll schnellstmöglich aus Atomkraft und Kohle aussteigen und sich bis 2030 vollständig aus Erneuerbaren Energien versorgen.

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Ministerin Gönner verheimlicht Nachrüstplan Greenpeace veröffentlicht EnBW-Antrag für AKW Neckarwestheim

Die baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) hat es über Jahre unterlassen, vom Betreiber EnBW beantragte Nachrüstungsmaßnahmen am Atomkraftwerk Neckarwestheim 1 zu bewilligen. Der Energieversorger hatte diese Verbesserungen der Sicherheitstechnik als "zwingend erforderlich" und zur "sofortigen Vollziehung" eingestuft. Dies geht aus einem bisher geheim gehaltenen Antrag von EnBW an das Landesumweltministerium aus dem Jahr 2007 hervor, den Greenpeace heute im Internet veröffentlicht. Die Umweltschutzorganisation fordert von Ministerin Gönner eine lückenlose Information der Öffentlichkeit, wieso sie trotz der ihr bekannten Sicherheitsdefizite nicht umgehend gehandelt hat.

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Der Tod war nicht genug: Sea World startet erneut Shows mit Orcas

Am 24.2.2010 schockierte die Nachricht über den Tod der Sea World Trainerin Dawn Brancheau durch den männlichen Orca Tilikum die Weltöffentlichkeit. Bereits im Dezember 2009 tötete der männliche Orca Keto im Loro Parque auf Teneriffa seinen Trainer Alexis Martinez. In freier Wildbahn ist kein Vorfall bekannt, bei dem ein Mensch von einem Orca getötet wurde. Nach den Todesfällen wurde in den Medien intensiv darüber berichtet, ob die Gefangenschaft der hochentwickelten Meeressäuger noch zu verantworten sei.

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Greenpeace veröffentlicht Gesetzentwurf für CO2-Speicherung Analyse zeigt: Länderaustiegsregelung nicht rechtsverbindlich

Greenpeace veröffentlicht heute den bislang unter Verschluss gehaltenen Gesetzentwurf zur Endlagerung von Kohlendioxid. Er kann ab sofort auf der Internetseite der Umweltschutzorganisation heruntergeladen werden. Der neue Entwurf von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) beinhaltet eine Sonderregel, die es Ländern ermöglichen soll, einzelne Regionen von der CO2-Endlagerung auszuschließen. Um die Formulierung wurde monatelang gerungen. Das Ministerium wertet den Entwurf als Durchbruch. Nach der Analyse von Greenpeace besteht für den Ausschluss der CO2-Verpressung in einzelnen Bundesländern jedoch keine Rechtssicherheit. Greenpeace fordert Umweltminister Norbert Röttgen auf, den Gesetzentwurf zurückzuziehen und ein Kohleausstiegsgesetz auf den Weg zu bringen.

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Photovoltaik leistet wichtigen Beitrag zum Klimaschutz

Am Donnerstag besuchte NRW-Umweltminister Johannes Remmel das Solar-Logistikzentrum der Energiebau Solarstromsysteme GmbH in Köln. In seiner Keynote "Solarstrom in NRW - Baustein für Klimaschutz und Arbeit in NRW" betonte Remmel die traditionelle und zukünftige Bedeutung der Energie für den Standort Nordrhein-Westfalen.

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Plutoniumsuppe auf gefährlichen Irrwegen / Greenpeace-Aktivisten fordern Ministerpräsident Mappus auf, den Atommüll in Baden-Württemberg zu lagern, anstatt ihn nach Lubmin abzuschieben

Gegen den bevorstehenden Castor-Transport nach Lubmin protestieren seit dem frühen Morgen 35 Greenpeace-Aktivisten. Auf den Gleisen zur ehemaligen Wiederaufarbeitungsanlage in Karlsruhe haben sie einen Container mit einer ausfahrbaren Arbeitsplattform abgesetzt. Darauf befinden sich in mehreren Metern Höhe zwei Aktivisten mit einem Banner: "Stopp Castor nach Lubmin!" Fünf Behälter mit radioaktivem Atommüll sollen in das mehr als 900 Kilometer entfernte Zwischenlager Nord bei Lubmin gebracht werden. Da der Großteil des strahlenden Mülls jedoch aus Atomreaktoren in Baden-Württemberg stammt, fordert Greenpeace, den Atommüll auch in diesem Bundesland zwischenzulagern, bis es für ihn ein sicheres Endlager gibt.

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Greenpeace stellt Eilantrag auf Baustopp in Gorleben Umweltorganisation und Anwohner reichen Klagebegründung gegen Weiterbau des geplanten Endlagers ein

Greenpeace und die Rechtshilfegruppe Gorleben haben heute zusammen mit Anwohnern und Grundbesitzern beim Verwaltungsgericht Lüneburg einen Eilantrag auf sofortigen Baustopp im Salzstock Gorleben gestellt. Gleichzeitig wurde dem Gericht die vollständige Begründung der am 19. Oktober 2010 eingereichten Klage gegen den Weiterbau des geplanten Endlagers zugestellt. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) lässt seit dem 1. Oktober 2010 die Erkundungsarbeiten im Salzstock Gorleben nach altem Bergrecht weiterführen. Durch eine schlichte Verlängerung des Rahmenbetriebsplans aus dem Jahr 1982 umgeht Röttgen die heute im Bergrecht vorgeschriebene Beteiligung der Öffentlichkeit und eine Umweltverträglichkeitsprüfung für das Vorhaben.

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Greenpeace deckt illegale Abwassereinleitung durch MAL AG auf

Knapp vier Monate nach der verheerenden Rotschlammkatastrophe deckt die Umweltorganisation Greenpeace eine illegale Abwassereinleitung auf. Die ungarische MAL AG, Verursacherin der Giftschlammlawine im letzten Oktober, leitet ihre Abwässer seit geraumer Zeit ungeklärt in die Umwelt ab. Eine Analyse der Abwässer beim Umweltbundesamt Wien ergab massive Grenzwertüberschreitungen vor allem bei Arsen, Aluminium und organischem Kohlenstoff. "Die EU-Kommission muss umgehend bei der ungarischen Regierung intervenieren und diese Gefährdung von Mensch, Tier und Natur beenden", fordert Balázs Tömöri, Sprecher des ungarischen Greenpeace-Büros.

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Gorleben: Salzstock erfüllt Barrierefunktion nicht/ Greenpeace-Studie zeigt, Gas durchzieht geplanten Endlagerbereich

Der für die Endlagerung hochradioaktiven Atommülls vorgesehene Bereich im Salzstock Gorleben ist offenbar komplett von Gaseinschlüssen durchzogen. Dies geht aus bisher unveröffentlichten Untersuchungsberichten der "Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe" (BGR) hervor, die jetzt im Auftrag von Greenpeace ausgewertet wurden. So hat die BGR Gas und flüssige Kohlenwasserstoffe in sämtlichen Gesteinsproben des Erkundungsbereiches 1 gefunden. Sie wies dabei auch Gasanteile (bis zu 45 Prozent) nach, die von außen in den Salzstock eingedrungen sind. Der von Greenpeace beauftragte Wissenschaftler kommt in seiner Studie zu dem Schluss, dass eine sichere Lagerung hochradioaktiven Atommülls in Gorleben unmöglich ist, da der Salzstock seine notwendige Barrierefunktion gegenüber der Umwelt nicht erfüllt. Greenpeace fordert Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) deshalb erneut auf, die Endlagerpläne in Gorleben aufzugeben und das Endlagerkonzept in Salz grundsätzlich zu überprüfen.

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Greenpeace: AKW-Laufzeitverlängerung ist verfassungswidrig Karlsruher Richter sollen über neues Atomgesetz entscheiden

Greenpeace hat heute gemeinsam mit Anwohnern der sieben ältesten Atomkraftwerke Verfassungsbeschwerde gegen das 11. und 12. Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes eingereicht. Die Umweltorganisation sieht in der von Schwarz-Gelb beschlossenen AKW-Laufzeitverlängerung sowie der Abschwächung von Schutzansprüchen der Anwohner von Atomanlagen das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit der Bürger verletzt. Greenpeace klagt gemeinsam mit Anwohnern der AKW Neckarwestheim 1, Philippsburg 1, Isar 1, Biblis A und B, Unterweser, Brunsbüttel und Krümmel. Ein entsprechendes Urteil des Bundesverfassungsgerichts könnte die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke wieder rückgängig machen.

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Neue und bisher unveröffentlichte Recherchen des Meeresschutz-Projektes atlanticblue widerlegen den angeblich humanen Delfinfang im japanischen Taiji

Die Bilder vom alljährlichen Abschlachten von Delfinen im japanischen Taiji gehen seit Jahren um die Welt. Einer der Höhepunkte war vor rund einem Jahr die Oscar-Verleihung für den Dokumentarfilm "The Cove", der die Delfinfänge in Taiji thematisierte. Der Film sorgte für weltweites Aufsehen, aber die anfängliche Hoffnung, die Delfintötungen würden danach eingestellt, bestätigte sich nicht. Jetzt kommt die Wahrheit ans Licht - und die unglaubliche Methode, mit denen Delfine getötet werden.

atlanticblue e.V.

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co2online Klima-Barometer: Klimaschutz ist gut, wenn er nichts kostet Verbraucher lehnen höhere Kosten für den Ausbau erneuerbarer Energien mehrheitlich ab

Das öffentliche Interesse am Thema Klimaschutz ist zum ersten Mal seit einem Jahr wieder gestiegen. Der aktuelle Index des Klima-Barometers, das von der gemeinnützigen co2online GmbH veröffentlicht wird, verzeichnet für das vierte Quartal 2010 einen Anstieg von 55 auf 73 Punkte, bleibt aber insgesamt auf einem niedrigen Niveau. Trotz der 16. Weltklimakonferenz in Cancún im Dezember 2010 erreichte der Klimaschutz nicht die öffentliche Aufmerksamkeit, die die Konferenz in Kopenhagen 2009 ausgelöst hatte. Ein Thema, das das vierte Quartal 2010 in weiten Teilen bestimmte, waren die erneuerbaren Energien. Ihr Ausbau wurde in der Öffentlichkeit vor allem im Zusammenhang mit der Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken sowie der Strompreissteigerung diskutiert. Die monatlichen Umfragen, die co2online im Rahmen des Klima-Barometers durchführt, widmeten sich daher ebenfalls dem Thema erneuerbare Energien.

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Er ist friedliebend, sanftmütig und voller Harmonie: der Hase Das "Jahr des Hasen" beginnt und verspricht Glück, Genuss und ganz viel Liebe

Ja, ist denn schon wieder Ostern? Nein, noch ist es nicht so weit, aber in China fängt am 3. Februar das "Jahr des Hasen" an. Im Chinesischen Tierkreiszeichen löst das gutmütige Langohr in wenigen Tagen den wilden Tiger ab und so steht der Hase für die nächsten zwölf Monate im Mittelpunkt. Er meint es gut mit den Menschen, denn der Hase verspricht Liebe, versöhnliche Zeiten, Freundschaft und Genuss. Das jedenfalls glauben die Freunde des chinesischen Horoskops und hoffen auf Glück und Erfolg.

fotoalbum.naturerlebnis-chiemsee.de

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Greenpeace: Großinvestoren steigen aus AKW-Projekt in Rumänien aus

Greenpeace freut sich über einen der größten Erfolge der letzten Jahre im Kampf gegen neue Atomreaktoren in Europa. Drei Großinvestoren - die deutsche RWE, die spanische Iberdrola und die französische GDF Suez - haben gestern offiziell ihren Rückzug aus dem AKW-Projekt Cernavoda 3 und 4 in Rumänien bekanntgegeben. Offiziell begründet wird diese Entscheidung mit wirtschaftlichen und marktbedingten Unsicherheiten für das Projekt. "Wir gehen davon aus, dass diese Stromkonzerne ihr Interesse an Atomkraftwerken in Rumänien verloren haben, weil Windenergie in Rumänien viel schneller und billiger errichtet werden kann", erklärt Crisanta Lungu, Leiterin des rumänischen Greenpeace-Büros. Bereits jetzt gibt es in Rumänien riesige, ständig wachsende Windparks, die in Bälde mehr Strom produzieren werden als die beiden bereits jetzt betriebenen Atomreaktoren in Cernavoda. "Wieder einmal zeigt sich, dass die Risikotechnologie Atomkraft ohne massive Subventionen nicht rentabel ist", führt Lungu aus.

Greenpeace in Central and Eastern Europe

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Greenpeace findet Ethephon-Paprika in drei Bundesländern Supermärkte sollen spanische Pestizid-Paprika zurückrufen

Lidl, Tengelmann und Netto haben nach Recherchen von Greenpeace gelbe und rote Gemüsepaprika verkauft, die mit hohen Rückständen des Wachstumsregulators Ethephon belastet sind. Laboruntersuchungen im Auftrag der Umweltorganisation weisen bei drei von 29 Proben Überschreitungen des gesetzlichen Höchstgehaltes für Ethephon auf. Eine Paprika-Probe von Netto (Edeka) in Bonn überschreitet zudem die akute Referenzdosis (ARfD). Bei dieser Dosis kann bereits eine einmalige Aufnahme die Gesundheit schädigen, besonders bei Kindern. Lidl hatte am 15. Januar die Sorte "Spanischer Paprika Mix" zurückgerufen, die in Filialen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen verkauft worden waren. Greenpeace fordert alle Supermarktketten auf, Paprika umgehend zu kontrollieren und belastete Ware zurückzurufen.

Greenpeace e.V.

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Energiesparmeister-Wettbewerb: Klimaschutzkampagne zeichnet beste Schülerprojekte mit Preisen von über 50.000 Euro aus Bundesumweltminister Röttgen unterstützt die Suche nach den jungen Klima-Helden

Deutschlands Schüler haben verstanden, worum es geht: Der Schutz des Klimas geschieht nicht durch Worte, sondern durch Taten. Die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne "Klima sucht Schutz" sucht ab sofort bundesweit die besten Schülerprojekte, die Klimaschutz und Energiesparen innovativ und kreativ umsetzen. Bis zum 14. März 2011 können sich Schüler und Lehrer als Team oder einzeln unter www.energiesparmeister.de bewerben. Eine Experten-Jury wählt anschließend zehn Finalisten aus, danach entscheidet Deutschland via Internetabstimmung, welches Projekt den Titel Energiesparmeister "Gold" gewinnt. Auf die zehn Finalisten warten Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von weit über 50.000 Euro sowie eine Projektpatenschaft mit renommierten Unternehmen und Organisationen.co2online gemeinnützige GmbH

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Umweltskandal vertuscht: Bei Erdgasförderung in Niedersachsen gelangten giftige Stoffe ins Grundwasser

In Niedersachsen sind bei der Erdgasförderung giftige Stoffe wie Quecksilber und aromatische Kohlenwasserstoffe in Erdreich und Grundwasser gelangt. Die zuständige Aufsichtsbehörde, das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) in Hannover, bestätigte dem NDR Wirtschafts- und Verbrauchermagazin "Markt": "An insgesamt neun Lokationen kam es zu einer Schadensausbreitung. Bei der Sanierung wurden 2.500 Kubikmeter verunreinigter Boden entnommen, entsorgt und ersetzt." http://www.bauchnetz.de/gfx/ortsschild-niedersachsen.png

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Greenpeace: Wissen, was die Behörden wissen Gesetzesinitiative für ein umfassendes Bürgerinformationsgesetz

Für einen leichteren Zugang zu Behördeninformationen haben die Umweltorganisation Greenpeace, der Journalistenverband Netzwerk Recherche und die Deutsche Gesellschaft für Informationsfreiheit heute in Berlin ein neues Bürgerinformationsgesetz vorgestellt. Der Gesetzesvorschlag wird auch dem Bundesjustizministerium übergeben. Er bündelt die schon bestehenden Regelungen nach dem Verbraucherinformationsgesetz, dem Umweltinformationsgesetz und dem Informationsfreiheitsgesetz und hebt sie auf ein bürgerfreundliches Niveau: Das Gesetz sieht enge Antwortfristen, niedrige Gebühren und eine aktive Informationspflicht für Behörden vor. Zudem werden Restaurants und Lebensmittelgeschäfte zum Aushang der Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen verpflichtet.

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VIER PFOTEN: Weitere Vorgehensweise mit dem Braunbär Bruno aus dem Lübecker Tierpark

Nachdem der Tierpark Lübeck Ende Oktober 2010 für den öffentlichen Besucherverkehr geschlossen wurde, ist die Diskussion um das Schicksal des Braunbär Bruno neu entbrannt. VIER PFOTEN hat mit dem Besitzer und dem zuständigen Amtstierarzt Kontakt aufgenommen, sowie den Bär Bruno persönlich begutachtet.

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Nachhaltigkeit der Handelsketten bei Fischprodukten nicht ausreichend Greenpeace stellt viertes Ranking der Fisch-Einkaufspraxis vor

Deutsche Supermärkte und Discounter müssen ihre Einkaufsrichtlinien für Fischprodukte überarbeiten und konsequent umsetzen, wenn diese künftig nachhaltig sein sollen. Das ist das Ergebnis des aktuellen Greenpeace-Rankings. Kaufland führt erneut den Vergleich an, gefolgt von Bünting, Norma und der REWE Group. Lidl, Netto (Stavenhagen), Edeka und Aldi Süd lassen ebenfalls gute Ansätze erkennen, müssen aber die Inhalte ihrer Einkaufsrichtlinien, wie die Kriterien für eine nachhaltige Sortimentsgestaltung konkretisieren. Aldi Nord und Kaiser's Tengelmann schneiden schlechter ab. Die Metro Group landet auf dem letzten Platz des Vergleichs, da unter anderem für die gesamte Metro Group die Einkaufspraxis nicht schriftlich geregelt ist. Bei der diesjährigen Untersuchung wurde die Bewertung der Einkaufspolitik für Fisch und Meeresfrüchte und deren Umsetzung im Vergleich zu den Vorjahren verschärft.

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Greenpeace: Castoren nach Lubmin gestartet Atommüll muss zurück zum Verursacher

Nach Beobachtungen von Greenpeace-Aktivisten ist der für das Zwischenlager Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern bestimmte Castor-Transport soeben im südfranzösischen Cadarache gestartet. Die Umweltschützer fordern, dass der Atommüll-Transport an den Zwischenlagerstandort im baden-württembergischen Philippsburg umgeleitet wird. In den vier Castor-Behältern wird auch atomwaffenfähiges Plutonium transportiert, das ursprünglich aus dem Atomforschungszentrum Karlsruhe und dem Ende der 70er Jahre ausgemusterten deutschen Atomfrachter "Otto Hahn" stammt. Nach Auffassung der unabhängigen Umweltorganisation Greenpeace muss die Lagerung von Atommüll nach dem Verursacherprinzip erfolgen: Die hochradioaktive Fracht darf nicht an die Ostseeküste abgeschoben werden.

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Mit Schweißbrennern gegen die Überfischung der Meere Greenpeace-Aktivisten verschrotten Fisch-Trawler vor dem EU-Rat

Aus Protest gegen die Überfischung der europäischen Meere verschrotten Greenpeace-Aktivisten heute vor dem EU-Ratsgebäude in Brüssel eine 25 Meter lange Schiffsattrappe. Derzeit berät dort der EU-Fischereirat abschließend über die neuen Fangquoten für die kommerziell ausgebeuteten Fischbestände. Auf Bannern und an der symbolischen Schiffswand fordert Greenpeace, die maßlose Überfischung der Meere zu stoppen, mindestens die Hälfte der viel zu großen EU-Fangflotte still zu legen und Meeresschutzgebiete ohne Fischerei einzurichten.

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Greenpeace: Cancun ist ein Zeichen der Hoffnung Um den Klimawandel einzudämmen, muss aber noch viel getan werden

Das Abschlusspapier der Klimakonferenz in Cancun wertet Greenpeace als Zeichen der Hoffnung. Damit siegte nach Ansicht der Umweltschutzorganisation zum Schluss die Einsicht in die Notwendigkeit über die Furcht. Zwar wird mit den Beschlüssen der Klimakonferenz von Cancun der Klimawandel noch nicht gestoppt, aber die Staatengemeinschaft ist einem Klimaschutzvertrag in einem Jahr in Südafrika mit den heutigen Beschlüssen ein Stück näher gekommen. Mit dem einstimmigen Beschluss über die Einrichtung eines Klimaschutzfonds, der Sicherung von Biodiversität sowie der Rechte Indigener Völker, und der Festlegung der Grenze der Erwärmung auf unter zwei Grad Celsius sind jetzt die Grundpfeiler für einen globalen Klimaschutzvertrag gelegt worden.

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UN-Klimakonferenz endet mit nur kleinen Erfolgen: Klima-Allianz begrüßt Kompromiss der über 190 Staaten und fordert schnelle Bereitstellung der Klima-Gelder für die ärmeren Länder

In einer dramatischen Nachtsitzung haben sich die Teilnehmer der UN-Klimakonferenz im mexikanischen Cancún doch noch auf einen Minimal-Kompromiss verständigt: so soll das Kyoto-Protokoll auch nach 2012 fortgeführt werden. Ferner verpflichtet sich die Staatengemeinschaft, eine Erderwärmung um mehr als zwei Grad gegenüber vorindustriellem Zeitalter zu begrenzen. Die Industriestaaten anerkennen dafür das vom UN-Klimarat vorgegebene Ziel, dass sie ihren Treibhausgasausstoß bis 2020 um 25 bis 40 Prozent mindern sollen. Die Klimaziele der USA und der Entwicklungsländer sind darin mit berücksichtigt.

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Pestizide in Lebensmitteln: Der Verbraucher zahlt zweimal Greenpeace-Studie deckt Kosten der Lebensmittel- und Grundwasserüberwachung auf

Die Kontrolle von Pestiziden in Lebensmitteln und Grundwasser kostet die deutschen Steuerzahler jährlich rund 17 Millionen Euro. Dies ist ein Ergebnis einer neuen Greenpeace-Studie zu den Kosten der staatlichen Pestizid-Überwachung. Die Studie zeigt erstmals detailliert auf, in welchem Umfang Verbraucher für den Einsatz von Agrar-Giften aufkommen müssen. Bereits mit dem Kauf von Obst und Gemüse finanzieren sie die Laborkontrollen der Produzenten und Einzelhändler. Ein zweites Mal zahlen Verbraucher für die Untersuchungen der staatlichen Lebensmittelüberwachung. Greenpeace fordert, dass allein die Hersteller von Pestiziden für Kontrollmaßnahmen zur Kasse gebeten werden.

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Welcher Fisch darf auf den Teller? Greenpeace stellt neuen Einkaufs-Ratgeber für Speisefische vor

Die meisten Fischbestände sind weltweit bedroht und sollten nachhaltig genutzt werden. Empfehlungen für einen nachhaltigen Konsum gibt der Greenpeace-Ratgeber "Fisch - beliebt, aber bedroht", der heute in der 5. Auflage erscheint. Karpfen und Forelle können bedenkenlos verzehrt werden. Gar nicht auf den Teller gehören Aal und Rotbarsch. Weitere beliebte Speisefische wie Kabeljau, Hering und Lachs sind nur eingeschränkt empfehlenswert. Hier sollten Verbraucher auf die Kennzeichnung der Produkte achten: Fanggebiet und Fangmethode geben Auskunft, ob das Produkt aus einer nachhaltigen Fischerei stammt.

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Schulunterricht mal anders: "Erlebniswelt Messe" auf der Grünen Woche

Berlin, 29. November 2010 - Vom 21. bis 30. Januar 2011 wird die Grüne Woche zum grünen Klassenzimmer: Über 80 lehrreiche Programmpunkte laden Schüler von der ersten Klasse bis zur gymnasialen Oberstufe zu interessanten Vorträgen, unterhaltsamen Wettbewerben, leckeren Verkostungen, aufregenden Experimenten, spannenden Spielen und jeder Menge Action ein. Schwerpunktthemen sind 2011 "Gesundheit & Ernährung", "Landwirtschaft & Natur" sowie "Ausbildung & Berufsfindung". Schon über 300.000 Schüler aus Berlin und Brandenburg haben das Schülerprogramm der Internationalen Grünen Woche in den letzten zwölf Jahren besucht und praxisnahen Unterricht rund um die Themen Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau erlebt. Das Schülerprogramm wird von den Schulbehörden in Berlin und Brandenburg empfohlen. Schulklassen zahlen vier Euro pro Schüler, bis zu zwei begleitende Lehrer haben freien Eintritt.

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