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Klima und Umwelt

Greenpeace stellt Eilantrag auf Baustopp in Gorleben Umweltorganisation und Anwohner reichen Klagebegründung gegen Weiterbau des geplanten Endlagers ein

Greenpeace und die Rechtshilfegruppe Gorleben haben heute zusammen mit Anwohnern und Grundbesitzern beim Verwaltungsgericht Lüneburg einen Eilantrag auf sofortigen Baustopp im Salzstock Gorleben gestellt. Gleichzeitig wurde dem Gericht die vollständige Begründung der am 19. Oktober 2010 eingereichten Klage gegen den Weiterbau des geplanten Endlagers zugestellt. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) lässt seit dem 1. Oktober 2010 die Erkundungsarbeiten im Salzstock Gorleben nach altem Bergrecht weiterführen. Durch eine schlichte Verlängerung des Rahmenbetriebsplans aus dem Jahr 1982 umgeht Röttgen die heute im Bergrecht vorgeschriebene Beteiligung der Öffentlichkeit und eine Umweltverträglichkeitsprüfung für das Vorhaben.

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Greenpeace deckt illegale Abwassereinleitung durch MAL AG auf

Knapp vier Monate nach der verheerenden Rotschlammkatastrophe deckt die Umweltorganisation Greenpeace eine illegale Abwassereinleitung auf. Die ungarische MAL AG, Verursacherin der Giftschlammlawine im letzten Oktober, leitet ihre Abwässer seit geraumer Zeit ungeklärt in die Umwelt ab. Eine Analyse der Abwässer beim Umweltbundesamt Wien ergab massive Grenzwertüberschreitungen vor allem bei Arsen, Aluminium und organischem Kohlenstoff. "Die EU-Kommission muss umgehend bei der ungarischen Regierung intervenieren und diese Gefährdung von Mensch, Tier und Natur beenden", fordert Balázs Tömöri, Sprecher des ungarischen Greenpeace-Büros.

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Gorleben: Salzstock erfüllt Barrierefunktion nicht/ Greenpeace-Studie zeigt, Gas durchzieht geplanten Endlagerbereich

Der für die Endlagerung hochradioaktiven Atommülls vorgesehene Bereich im Salzstock Gorleben ist offenbar komplett von Gaseinschlüssen durchzogen. Dies geht aus bisher unveröffentlichten Untersuchungsberichten der "Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe" (BGR) hervor, die jetzt im Auftrag von Greenpeace ausgewertet wurden. So hat die BGR Gas und flüssige Kohlenwasserstoffe in sämtlichen Gesteinsproben des Erkundungsbereiches 1 gefunden. Sie wies dabei auch Gasanteile (bis zu 45 Prozent) nach, die von außen in den Salzstock eingedrungen sind. Der von Greenpeace beauftragte Wissenschaftler kommt in seiner Studie zu dem Schluss, dass eine sichere Lagerung hochradioaktiven Atommülls in Gorleben unmöglich ist, da der Salzstock seine notwendige Barrierefunktion gegenüber der Umwelt nicht erfüllt. Greenpeace fordert Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) deshalb erneut auf, die Endlagerpläne in Gorleben aufzugeben und das Endlagerkonzept in Salz grundsätzlich zu überprüfen.

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Greenpeace: AKW-Laufzeitverlängerung ist verfassungswidrig Karlsruher Richter sollen über neues Atomgesetz entscheiden

Greenpeace hat heute gemeinsam mit Anwohnern der sieben ältesten Atomkraftwerke Verfassungsbeschwerde gegen das 11. und 12. Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes eingereicht. Die Umweltorganisation sieht in der von Schwarz-Gelb beschlossenen AKW-Laufzeitverlängerung sowie der Abschwächung von Schutzansprüchen der Anwohner von Atomanlagen das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit der Bürger verletzt. Greenpeace klagt gemeinsam mit Anwohnern der AKW Neckarwestheim 1, Philippsburg 1, Isar 1, Biblis A und B, Unterweser, Brunsbüttel und Krümmel. Ein entsprechendes Urteil des Bundesverfassungsgerichts könnte die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke wieder rückgängig machen.

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Neue und bisher unveröffentlichte Recherchen des Meeresschutz-Projektes atlanticblue widerlegen den angeblich humanen Delfinfang im japanischen Taiji

Die Bilder vom alljährlichen Abschlachten von Delfinen im japanischen Taiji gehen seit Jahren um die Welt. Einer der Höhepunkte war vor rund einem Jahr die Oscar-Verleihung für den Dokumentarfilm "The Cove", der die Delfinfänge in Taiji thematisierte. Der Film sorgte für weltweites Aufsehen, aber die anfängliche Hoffnung, die Delfintötungen würden danach eingestellt, bestätigte sich nicht. Jetzt kommt die Wahrheit ans Licht - und die unglaubliche Methode, mit denen Delfine getötet werden.

atlanticblue e.V.

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co2online Klima-Barometer: Klimaschutz ist gut, wenn er nichts kostet Verbraucher lehnen höhere Kosten für den Ausbau erneuerbarer Energien mehrheitlich ab

Das öffentliche Interesse am Thema Klimaschutz ist zum ersten Mal seit einem Jahr wieder gestiegen. Der aktuelle Index des Klima-Barometers, das von der gemeinnützigen co2online GmbH veröffentlicht wird, verzeichnet für das vierte Quartal 2010 einen Anstieg von 55 auf 73 Punkte, bleibt aber insgesamt auf einem niedrigen Niveau. Trotz der 16. Weltklimakonferenz in Cancún im Dezember 2010 erreichte der Klimaschutz nicht die öffentliche Aufmerksamkeit, die die Konferenz in Kopenhagen 2009 ausgelöst hatte. Ein Thema, das das vierte Quartal 2010 in weiten Teilen bestimmte, waren die erneuerbaren Energien. Ihr Ausbau wurde in der Öffentlichkeit vor allem im Zusammenhang mit der Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken sowie der Strompreissteigerung diskutiert. Die monatlichen Umfragen, die co2online im Rahmen des Klima-Barometers durchführt, widmeten sich daher ebenfalls dem Thema erneuerbare Energien.

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Er ist friedliebend, sanftmütig und voller Harmonie: der Hase Das "Jahr des Hasen" beginnt und verspricht Glück, Genuss und ganz viel Liebe

Ja, ist denn schon wieder Ostern? Nein, noch ist es nicht so weit, aber in China fängt am 3. Februar das "Jahr des Hasen" an. Im Chinesischen Tierkreiszeichen löst das gutmütige Langohr in wenigen Tagen den wilden Tiger ab und so steht der Hase für die nächsten zwölf Monate im Mittelpunkt. Er meint es gut mit den Menschen, denn der Hase verspricht Liebe, versöhnliche Zeiten, Freundschaft und Genuss. Das jedenfalls glauben die Freunde des chinesischen Horoskops und hoffen auf Glück und Erfolg.

fotoalbum.naturerlebnis-chiemsee.de

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Greenpeace: Großinvestoren steigen aus AKW-Projekt in Rumänien aus

Greenpeace freut sich über einen der größten Erfolge der letzten Jahre im Kampf gegen neue Atomreaktoren in Europa. Drei Großinvestoren - die deutsche RWE, die spanische Iberdrola und die französische GDF Suez - haben gestern offiziell ihren Rückzug aus dem AKW-Projekt Cernavoda 3 und 4 in Rumänien bekanntgegeben. Offiziell begründet wird diese Entscheidung mit wirtschaftlichen und marktbedingten Unsicherheiten für das Projekt. "Wir gehen davon aus, dass diese Stromkonzerne ihr Interesse an Atomkraftwerken in Rumänien verloren haben, weil Windenergie in Rumänien viel schneller und billiger errichtet werden kann", erklärt Crisanta Lungu, Leiterin des rumänischen Greenpeace-Büros. Bereits jetzt gibt es in Rumänien riesige, ständig wachsende Windparks, die in Bälde mehr Strom produzieren werden als die beiden bereits jetzt betriebenen Atomreaktoren in Cernavoda. "Wieder einmal zeigt sich, dass die Risikotechnologie Atomkraft ohne massive Subventionen nicht rentabel ist", führt Lungu aus.

Greenpeace in Central and Eastern Europe

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Greenpeace findet Ethephon-Paprika in drei Bundesländern Supermärkte sollen spanische Pestizid-Paprika zurückrufen

Lidl, Tengelmann und Netto haben nach Recherchen von Greenpeace gelbe und rote Gemüsepaprika verkauft, die mit hohen Rückständen des Wachstumsregulators Ethephon belastet sind. Laboruntersuchungen im Auftrag der Umweltorganisation weisen bei drei von 29 Proben Überschreitungen des gesetzlichen Höchstgehaltes für Ethephon auf. Eine Paprika-Probe von Netto (Edeka) in Bonn überschreitet zudem die akute Referenzdosis (ARfD). Bei dieser Dosis kann bereits eine einmalige Aufnahme die Gesundheit schädigen, besonders bei Kindern. Lidl hatte am 15. Januar die Sorte "Spanischer Paprika Mix" zurückgerufen, die in Filialen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen verkauft worden waren. Greenpeace fordert alle Supermarktketten auf, Paprika umgehend zu kontrollieren und belastete Ware zurückzurufen.

Greenpeace e.V.

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Energiesparmeister-Wettbewerb: Klimaschutzkampagne zeichnet beste Schülerprojekte mit Preisen von über 50.000 Euro aus Bundesumweltminister Röttgen unterstützt die Suche nach den jungen Klima-Helden

Deutschlands Schüler haben verstanden, worum es geht: Der Schutz des Klimas geschieht nicht durch Worte, sondern durch Taten. Die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne "Klima sucht Schutz" sucht ab sofort bundesweit die besten Schülerprojekte, die Klimaschutz und Energiesparen innovativ und kreativ umsetzen. Bis zum 14. März 2011 können sich Schüler und Lehrer als Team oder einzeln unter www.energiesparmeister.de bewerben. Eine Experten-Jury wählt anschließend zehn Finalisten aus, danach entscheidet Deutschland via Internetabstimmung, welches Projekt den Titel Energiesparmeister "Gold" gewinnt. Auf die zehn Finalisten warten Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von weit über 50.000 Euro sowie eine Projektpatenschaft mit renommierten Unternehmen und Organisationen.co2online gemeinnützige GmbH

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Umweltskandal vertuscht: Bei Erdgasförderung in Niedersachsen gelangten giftige Stoffe ins Grundwasser

In Niedersachsen sind bei der Erdgasförderung giftige Stoffe wie Quecksilber und aromatische Kohlenwasserstoffe in Erdreich und Grundwasser gelangt. Die zuständige Aufsichtsbehörde, das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) in Hannover, bestätigte dem NDR Wirtschafts- und Verbrauchermagazin "Markt": "An insgesamt neun Lokationen kam es zu einer Schadensausbreitung. Bei der Sanierung wurden 2.500 Kubikmeter verunreinigter Boden entnommen, entsorgt und ersetzt." http://www.bauchnetz.de/gfx/ortsschild-niedersachsen.png

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Greenpeace: Wissen, was die Behörden wissen Gesetzesinitiative für ein umfassendes Bürgerinformationsgesetz

Für einen leichteren Zugang zu Behördeninformationen haben die Umweltorganisation Greenpeace, der Journalistenverband Netzwerk Recherche und die Deutsche Gesellschaft für Informationsfreiheit heute in Berlin ein neues Bürgerinformationsgesetz vorgestellt. Der Gesetzesvorschlag wird auch dem Bundesjustizministerium übergeben. Er bündelt die schon bestehenden Regelungen nach dem Verbraucherinformationsgesetz, dem Umweltinformationsgesetz und dem Informationsfreiheitsgesetz und hebt sie auf ein bürgerfreundliches Niveau: Das Gesetz sieht enge Antwortfristen, niedrige Gebühren und eine aktive Informationspflicht für Behörden vor. Zudem werden Restaurants und Lebensmittelgeschäfte zum Aushang der Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen verpflichtet.

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VIER PFOTEN: Weitere Vorgehensweise mit dem Braunbär Bruno aus dem Lübecker Tierpark

Nachdem der Tierpark Lübeck Ende Oktober 2010 für den öffentlichen Besucherverkehr geschlossen wurde, ist die Diskussion um das Schicksal des Braunbär Bruno neu entbrannt. VIER PFOTEN hat mit dem Besitzer und dem zuständigen Amtstierarzt Kontakt aufgenommen, sowie den Bär Bruno persönlich begutachtet.

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Nachhaltigkeit der Handelsketten bei Fischprodukten nicht ausreichend Greenpeace stellt viertes Ranking der Fisch-Einkaufspraxis vor

Deutsche Supermärkte und Discounter müssen ihre Einkaufsrichtlinien für Fischprodukte überarbeiten und konsequent umsetzen, wenn diese künftig nachhaltig sein sollen. Das ist das Ergebnis des aktuellen Greenpeace-Rankings. Kaufland führt erneut den Vergleich an, gefolgt von Bünting, Norma und der REWE Group. Lidl, Netto (Stavenhagen), Edeka und Aldi Süd lassen ebenfalls gute Ansätze erkennen, müssen aber die Inhalte ihrer Einkaufsrichtlinien, wie die Kriterien für eine nachhaltige Sortimentsgestaltung konkretisieren. Aldi Nord und Kaiser's Tengelmann schneiden schlechter ab. Die Metro Group landet auf dem letzten Platz des Vergleichs, da unter anderem für die gesamte Metro Group die Einkaufspraxis nicht schriftlich geregelt ist. Bei der diesjährigen Untersuchung wurde die Bewertung der Einkaufspolitik für Fisch und Meeresfrüchte und deren Umsetzung im Vergleich zu den Vorjahren verschärft.

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Greenpeace: Castoren nach Lubmin gestartet Atommüll muss zurück zum Verursacher

Nach Beobachtungen von Greenpeace-Aktivisten ist der für das Zwischenlager Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern bestimmte Castor-Transport soeben im südfranzösischen Cadarache gestartet. Die Umweltschützer fordern, dass der Atommüll-Transport an den Zwischenlagerstandort im baden-württembergischen Philippsburg umgeleitet wird. In den vier Castor-Behältern wird auch atomwaffenfähiges Plutonium transportiert, das ursprünglich aus dem Atomforschungszentrum Karlsruhe und dem Ende der 70er Jahre ausgemusterten deutschen Atomfrachter "Otto Hahn" stammt. Nach Auffassung der unabhängigen Umweltorganisation Greenpeace muss die Lagerung von Atommüll nach dem Verursacherprinzip erfolgen: Die hochradioaktive Fracht darf nicht an die Ostseeküste abgeschoben werden.

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Mit Schweißbrennern gegen die Überfischung der Meere Greenpeace-Aktivisten verschrotten Fisch-Trawler vor dem EU-Rat

Aus Protest gegen die Überfischung der europäischen Meere verschrotten Greenpeace-Aktivisten heute vor dem EU-Ratsgebäude in Brüssel eine 25 Meter lange Schiffsattrappe. Derzeit berät dort der EU-Fischereirat abschließend über die neuen Fangquoten für die kommerziell ausgebeuteten Fischbestände. Auf Bannern und an der symbolischen Schiffswand fordert Greenpeace, die maßlose Überfischung der Meere zu stoppen, mindestens die Hälfte der viel zu großen EU-Fangflotte still zu legen und Meeresschutzgebiete ohne Fischerei einzurichten.

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Greenpeace: Cancun ist ein Zeichen der Hoffnung Um den Klimawandel einzudämmen, muss aber noch viel getan werden

Das Abschlusspapier der Klimakonferenz in Cancun wertet Greenpeace als Zeichen der Hoffnung. Damit siegte nach Ansicht der Umweltschutzorganisation zum Schluss die Einsicht in die Notwendigkeit über die Furcht. Zwar wird mit den Beschlüssen der Klimakonferenz von Cancun der Klimawandel noch nicht gestoppt, aber die Staatengemeinschaft ist einem Klimaschutzvertrag in einem Jahr in Südafrika mit den heutigen Beschlüssen ein Stück näher gekommen. Mit dem einstimmigen Beschluss über die Einrichtung eines Klimaschutzfonds, der Sicherung von Biodiversität sowie der Rechte Indigener Völker, und der Festlegung der Grenze der Erwärmung auf unter zwei Grad Celsius sind jetzt die Grundpfeiler für einen globalen Klimaschutzvertrag gelegt worden.

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UN-Klimakonferenz endet mit nur kleinen Erfolgen: Klima-Allianz begrüßt Kompromiss der über 190 Staaten und fordert schnelle Bereitstellung der Klima-Gelder für die ärmeren Länder

In einer dramatischen Nachtsitzung haben sich die Teilnehmer der UN-Klimakonferenz im mexikanischen Cancún doch noch auf einen Minimal-Kompromiss verständigt: so soll das Kyoto-Protokoll auch nach 2012 fortgeführt werden. Ferner verpflichtet sich die Staatengemeinschaft, eine Erderwärmung um mehr als zwei Grad gegenüber vorindustriellem Zeitalter zu begrenzen. Die Industriestaaten anerkennen dafür das vom UN-Klimarat vorgegebene Ziel, dass sie ihren Treibhausgasausstoß bis 2020 um 25 bis 40 Prozent mindern sollen. Die Klimaziele der USA und der Entwicklungsländer sind darin mit berücksichtigt.

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Pestizide in Lebensmitteln: Der Verbraucher zahlt zweimal Greenpeace-Studie deckt Kosten der Lebensmittel- und Grundwasserüberwachung auf

Die Kontrolle von Pestiziden in Lebensmitteln und Grundwasser kostet die deutschen Steuerzahler jährlich rund 17 Millionen Euro. Dies ist ein Ergebnis einer neuen Greenpeace-Studie zu den Kosten der staatlichen Pestizid-Überwachung. Die Studie zeigt erstmals detailliert auf, in welchem Umfang Verbraucher für den Einsatz von Agrar-Giften aufkommen müssen. Bereits mit dem Kauf von Obst und Gemüse finanzieren sie die Laborkontrollen der Produzenten und Einzelhändler. Ein zweites Mal zahlen Verbraucher für die Untersuchungen der staatlichen Lebensmittelüberwachung. Greenpeace fordert, dass allein die Hersteller von Pestiziden für Kontrollmaßnahmen zur Kasse gebeten werden.

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Welcher Fisch darf auf den Teller? Greenpeace stellt neuen Einkaufs-Ratgeber für Speisefische vor

Die meisten Fischbestände sind weltweit bedroht und sollten nachhaltig genutzt werden. Empfehlungen für einen nachhaltigen Konsum gibt der Greenpeace-Ratgeber "Fisch - beliebt, aber bedroht", der heute in der 5. Auflage erscheint. Karpfen und Forelle können bedenkenlos verzehrt werden. Gar nicht auf den Teller gehören Aal und Rotbarsch. Weitere beliebte Speisefische wie Kabeljau, Hering und Lachs sind nur eingeschränkt empfehlenswert. Hier sollten Verbraucher auf die Kennzeichnung der Produkte achten: Fanggebiet und Fangmethode geben Auskunft, ob das Produkt aus einer nachhaltigen Fischerei stammt.

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Schulunterricht mal anders: "Erlebniswelt Messe" auf der Grünen Woche

Berlin, 29. November 2010 - Vom 21. bis 30. Januar 2011 wird die Grüne Woche zum grünen Klassenzimmer: Über 80 lehrreiche Programmpunkte laden Schüler von der ersten Klasse bis zur gymnasialen Oberstufe zu interessanten Vorträgen, unterhaltsamen Wettbewerben, leckeren Verkostungen, aufregenden Experimenten, spannenden Spielen und jeder Menge Action ein. Schwerpunktthemen sind 2011 "Gesundheit & Ernährung", "Landwirtschaft & Natur" sowie "Ausbildung & Berufsfindung". Schon über 300.000 Schüler aus Berlin und Brandenburg haben das Schülerprogramm der Internationalen Grünen Woche in den letzten zwölf Jahren besucht und praxisnahen Unterricht rund um die Themen Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau erlebt. Das Schülerprogramm wird von den Schulbehörden in Berlin und Brandenburg empfohlen. Schulklassen zahlen vier Euro pro Schüler, bis zu zwei begleitende Lehrer haben freien Eintritt.

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Greenpeace: Der Klimawandel wartet nicht Auf Klimakonferenz in Cancun muss ein Kyoto-Folgeabkommen beschlossen werden

Greenpeace fordert zu Beginn der Klimaverhandlungen morgen im mexikanischen Cancun die Staaten auf, beim Klimaschutz nicht auf die USA zu warten sondern endlich konkrete Ergebnisse zu erzielen. Nach Ansicht der unabhängigen Umweltschutzorganisation muss auf jeden Fall beschlossen werden, bis nächstes Jahr ein völkerrechtsverbindliches Kyoto-Folgeabkommen zu erarbeiten, auch ohne USA. Dazu müssten sich die Staaten schriftlich auf einen verbindlichen Fahrplan zur Erstellung des Klimaschutzabkommens einigen. Von Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert Greenpeace, die EU zu der Aussage zu drängen, ihre Treibhausgase um 30 Prozent zu reduzieren. Das könnte den ins Stocken geratenen Klimaschutzverhandlungen neuen Schwung geben.

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Einwegflaschen im Getränkekasten sind ökologisch nachteiliger als Mehrweg

Einwegflaschensystem Petcycle ist nach Überprüfung der Deutschen Umwelthilfe nicht "ökologisch vorteilhaft" - Von Petcycle in Auftrag gegebene Industrie-Ökobilanz geht von nicht nachgewiesenen Recyclingraten und zu niedrigen Flaschengewichten aus - Umfrage offenbart offene Stoffkreisläufe und fehlende Transparenz beim Einsatz von PET-Rezyklat im Petcycle-System - DUH-Bundes¬geschäftsführer Jürgen Resch kritisiert "Täuschung der Verbraucher durch Einwegflaschen in Mehrwegkästen" - DUH fordert von Umweltminister Röttgen die unverzügliche Umsetzung der im Koalitionsvertrag zugesagten Kennzeichnungsregelung für Getränkeverpackungen

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Greenpeace deckt Skandal bei Dosenthunfisch auf Industrie verkauft bedrohte Arten und unter falschem Label

Thunfisch in Dosen ist häufig widerrechtlich aus verschiedenen Arten zusammengesetzt und falsch gekennzeichnet. Dies ist das Ergebnis einer Greenpeace-Untersuchung von Stichproben in zwölf Ländern. In der EU ist es verboten mehrere Fischarten in einer Dose oder einer Charge zu mischen und falsch zu kennzeichnen. Auch der deutsche Marktführer "Saupiquet", der in fast jedem Supermarkt erhältlich ist, hält sich nicht daran.

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Deutschland engagiert sich für Tiger - 4 Millionen Euro für Waldschutz im Tigerverbreitungsgebiet...

Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium Jürgen Becker hat anlässlich des Internationalen Tigerforums in St. Petersburg, das auf Einladung des russischen Premierministers Putin stattfindet, die Bereitstellung von zusätzlich 4 Millionen Euro für den Waldschutz im Tigerverbreitungsgebiet Russisch-Fernost zugesichert. Deutschland hilft damit im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative, großflächig Waldgebiete als Kohlenstoff-Speicher zu erhalten. Diese Wälder sind auch ein wichtiger Lebensraum gefährdeter Tierarten, in diesem Fall des Sibirischen Tigers. Das Projekt in Sibirien ist ein Beispiel dafür, wie sich Schutz des Klimas und der Biodiversität ergänzen können.

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Wird deutscher Atommüll in russisches Erdreich gepumpt? Greenpeace fordert Offenlegung aller Majak-Geheimverträge

Flüssiger radioaktiver Abfall aus der geplanten Wiederaufarbeitung deutschen Atommülls könnte zukünftig in Russland in den Untergrund gepumpt werden. Die rechtliche Absicherung dieses Verfahrens durchläuft zurzeit den Gesetzgebungsprozess der russischen Staatsduma. Davon betroffen wären auch die abgebrannten Brennelemente des sächsischen Forschungsreaktors Rossendorf, die aus dem Zwischenlager Ahaus in die russische Atomanlage Majak transportiert werden sollen. Die unabhängige Umweltorganisation Greenpeace fordert die sofortige Offenlegung des geheimen Vertragsentwurfs zwischen der sächsischen Regierung und dem russischen Staatskonzern "RosAtom". Auch der Staatsvertrag zwischen der Bundesregierung und der Regierung der Russischen Föderation soll veröffentlicht werden.

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Bundeskabinett beschließt Indikatorenbericht zur Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt...

Das Bundeskabinett hat heute den ersten Indikatorenbericht für die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt beschlossen. Der Bericht legt Rechenschaft ab über den Fortschritt beim Naturschutz in Deutschland. „Neben dem Klima¬schutz zählt die biologische Vielfalt zu den großen Herausforderungen unserer Zeit.

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Castorzug: Neutronenmessung ergibt 480-fach erhöhte Strahlung Greenpeace warnt die Polizei vor verharmlosenden Behördeninformationen

Greenpeace-Experten messen seit 10.23 Uhr am Verladebahnhof in Dannenberg die Neutronen- und Gammastrahlung am Castortransport. Die Messungen nach den ersten drei Behältern zeigen, dass die Dosisleistung auch bei diesem Transport wieder hoch ist. Selbst in einer Entfernung von etwa 14 Metern konnte Greenpeace noch 4,8 Mikrosievert pro Stunde nachweisen, über 480-mal mehr als die wenige Stunden zuvor am gleichen Ort gemessene Hintergrundstrahlung durch Neutronen.

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Umweltministerin Rumpf setzt auf den Erhalt der biologischen Vielfalt im Wald...

WESTERRÖNFELD. Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf hat heute (5. November) bei der Jahreshauptversammlung des Landesnaturschutzverbandes Schleswig-Holstein (LNV) die Gemeinsamkeiten von Naturschutz, Forstwirtschaft und Politik betont. Umweltministerin Rumpf

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Gas im geplanten Endlager Gorleben - Neue Aktenfunde: Gaslecks bei Schachtvorbohrungen wurden verschleiert...

Bei beiden Vorbohrungen zu den heutigen Schächten des geplanten Atommüllendlagers Gorleben stießen die Bohrmannschaften 1982 auf brennbare Kohlenwasserstoffgase. Entsprechende Bohrberichte hat die unabhängige Umweltorganisation Greenpeace in Akten der "Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe" (BGR) gefunden.

 

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