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„Ein starkes Vorbild“ – Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg empfing Hans Böge als Botschafter mittelloser Krebspatienten

KIEL, 17.07.17 - Armut als Folge einer Krebserkrankung und der damit verbundenen Frühverrentung ist für manche Menschen zu einer bitteren Realität geworden. Um auf diese Problematik aufmerksam zu machen, radelt Hans Böge als Botschafter des Vereins „Engel mit Herz“ ab heute von Schleswig-Holstein in die Bundeshauptstadt Berlin...

Zum Auftakt seiner Tour empfing Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg den 72-jährigen mit Begleitern im Gesundheitsministerium in Kiel.

Der Minister sagte: „Dieser Termin war mir ein echtes Herzensanliegen. Krebspatienten sind häufig doppelt bedroht: Von ihrer schweren Erkrankung und auch oft von mit der Krankheit verbundenen finanziellen Risiken. Besonders schwer trifft es mittellose Menschen. Armut unter Krebserkrankten ist ein Thema, das viel zu oft ausgeblendet wird“, so der Minister.

„Menschen wie Hans Böge sind ein Vorbild, weil sie auf bewundernswerte Art mit ihrer Erkrankung umgehen: Hans Böges Radtour ist eine tolle Aktion gegen Resignation und den Rückzug aus der Gesellschaft. Er geht einen aktiven Weg, sucht den Dialog und ermutigt andere, über ihre Probleme zu sprechen. Das hilft vielen und findet meinen höchsten Respekt. Ich kann nur dafür werben, den Verein mit Spenden zu unterstützen“, sagte Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg, der Böge und seinen Mitstreitern viel Erfolg und eine gute Fahrt wünschte.

Hans Böge (72) erkrankte 2010 an Zungenbodenkrebs und radelt als „Opa Hans“ unter der Schirmherrschaft des schleswig-holsteinischen Gesundheitsministers nach Berlin. Auf seiner 14-tägigen Tour sucht er den Dialog und setzt sich für die Belange mittelloser Krebspatienten ein. Seine Tour führt ihn von seinem Heimatort Schenefeld über Kiel, Hamburg, Lüneburg, Celle, Gifhorn, Magdeburg, Brandenburg und Potsdam nach Berlin. Mit dem etwas anderen Blick auf das Leben spricht er offen über seine eigenen Krankheitserfahrungen und über das Radfahren als neuer Lebensquelle.

Aussender: Frank Strutz-Pindor, Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren (SH)
Redaktion: Torben Gösch

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