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Landesjury des 64. Europäischen Wettbewerbes tagt in Waren

Waren, 28.02.17 - Unglaublich diese Steigerung der Teilnahme! Über 3500 SchülerInnen haben am 64. Europäischen Wettbewerb in Mecklenburg-Vorpommern teilgenommen, 1000 mehr als im letzten Jahr. Arbeiten von über 950 SchülerInnen wurden von 50 Schulen des Landes zur Landesjury weitergeleitet: Bilder, Plakate, Collagen, Texte, Songs, Videos. Alle Schularten von der Grundschule bis zur beruflichen Schule sind vertreten. Am 23. und 24. Februar 2017 wurden sie in der Europäischen Akademie in Waren juriert...

In Vielfalt geeint – Europa zwischen Tradition und Moderne ist das diesjährige Gesamtthema und es trifft die Frage, wie wir leben sollen, auf welchen Wurzeln unsere Kultur fußt und wie wir unseren Platz in der Welt definieren. Dabei überwiegt die Sicht auf das Positive in unserer komplizierten Welt.

Selbst im digitalen Zeitalter haben Bräuche, Feste und Traditionen nicht ihre Kraft verloren. Sie prägen die europäische Kultur bis heute, auch wenn ihr historischer Ursprung manchmal in Vergessenheit geraten ist oder sich ihre Gestalt im Laufe der Zeit verändert hat. Kultur ist immer im Wandel, sie ist eine Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Der 64. Europäische Wettbewerb 2017 schickt Schülerinnen und Schüler auf Spurensuche in Europas reichen Kulturschatz und ermutigt sie, die kulturelle Vielfalt Europas selbstständig zu erforschen. Die Sonderaufgabe fordert dazu auf, Europa aus der Perspektive neu zugewanderter Mitschüler/innen zu betrachten.

„So feiert Europa“, „Verkleiden macht Spaß“ für die Grundschulkinder betont den freudigen Aspekt unserer Kultur und ließ mit dem Thema „Mit der Zeitmaschine durch Europa“ auch einen Blick in fantastische Welten zu.

Dass „Musik verbindet“ ist für die 5. bis 7. Klasse sicher eine eigene Erfahrung, während „Sagengestalten heute“ und „Bewegliche Lettern – was Buchstaben sagen“ Themen sind, die die Brücke zwischen Tradition und Moderne betonen.

„Das bunte Leben“ – dieses Thema der 14- bis 16jährigen gibt die Chance der Auseinandersetzung mit dem Unterrichtsgegenstand des Faches Kunst und Gestaltung unter der eigenen Perspektive im Kontext des großen Themas. Mit „Europa 4.0 – Beam me to 2027“ konnten vielfältige Zukunftsvisionen formuliert werden. Und auch eine selbst gewählte Kulturhauptstadt Europas konnte beworben werden.

Für die Oberstufe lag mit „Mein Europa, dein Europa – unser Europa“ der Fokus auf der Auseinandersetzung mit eigenen Werten, wie sie auch im provokanten „Ist das Kunst, oder…?“ aufschienen. Mit dem großen Jubiläumsthema „500 Jahre Reformation“ war die Aufforderung verbunden, eigene Thesen für bestimmte Türen in Europa zu formulieren.

Mit der drängenden Frage „In Europa angekommen – und nun?“ war im Sonderthema eine Möglichkeit geschaffen, sich der aktuellen Problematik aus verschiedenen Perspektiven zu nähern.

Alle eingereichten Werke zeigen, dass die wichtigen Fragen unserer Existenz Kinder und Jugendliche auf besondere Weise berühren und zur Gestaltung veranlassen, die auch durch die Begleitung der betreuenden LehrerInnen so eindringlich Form werden konnten. Darum auch ihnen ein besonderer Dank für ihr Engagement.

Landes- und Bundespreise warten und werden im Mai an die Schulen gesandt.

Aussender: Katrin Schwarz, Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (MV)
Redaktion: Torben Gösch

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