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Facebook, Twitter und Co untergraben Kindermoral - Soziale Netzwerke für viele Eltern von Wut und Feindseligkeit dominiert

Soziale Medien behindern die moralische Entwicklung von Kindern. Zu diesem Schluss kommt die Mehrheit der Eltern, die von Forschern der Birmingham University http://www.birmingham.ac.uk befragt worden sind. Insgesamt sind 55 Prozent der 1.7000 Interviewten, die Kinder im Alter zwischen elf und 17 haben, dieser Ansicht. 40 Prozent befürchten sogar schädliche Folgen, die auf die Social-Media-Nutzung zurückzuführen sind...
Foto: pixelio.de/Peter Derrfuss

Feindseligkeit, Hass, Ignoranz

Nur 15 Prozent der Teilnehmer gehen von einem positiven Effekt auf ihre Kinder aus. Die Eltern sind zusätzlich nach den negativen Eigenschaften sozialer Plattformen gefragt worden, die sie selbst bei der Nutzung beobachtet haben. Ergebnis: 60 Prozent haben bereits mit Wut und Feindseligkeit, 51 mit Arroganz, 43 Prozent mit Ignoranz, 41 Prozent mit schlechtem Urteilsvermögen sowie 36 Prozent mit Hass Erfahrungen gemacht. Diese Beobachtungen wurden mindestens einmal im Monat gemacht.

"Obwohl die befragten Eltern anerkennen, dass Charakterstärken, die moralischen Werte Liebe, Courage und Freundlichkeit einschließen, von sozialen Medien gefördert werden, haben sie Vorbehalte in Bezug auf die positiven Auswirkungen dieser Plattformen auf die Persönlichkeit ihres Kindes", erklärt Blaire Morgan von der Birmingham University. Trotz dieser Ergebnisse sehen drei Viertel der Umfrageteilnehmer zumindest einmal täglich Inhalte, die eine positive Botschaft übermitteln.

Aussender: pressetext, Carolina Schmolmüller
Foto: pixelio.de/Peter Derrfuss
Redaktion: TG

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