Topthemen Mode & Trends

Neueste Meldungen



Wohlstand auf Rekordniveau / Aspekte der Lebensqualität spielen größere Rolle als ökonomische Dimensionen

Hamburg - Der Nationale Wohlstandstandindex für Deutschland (NAWI-D) erreicht im Sommer 2014 den höchsten Wert seit seiner Einführung im Juni 2012. Knapp 47 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren leben heute nach eigener Einschätzung im Wohlstand. Das sind 5,3 Prozentpunkte mehr als im Sommer vor zwei Jahren, so das Ergebnis aus dem NAWI-D, den Ipsos in Kooperation mit Zukunftsforscher Opaschowski kontinuierlich mit repräsentativen Bevölkerungsumfragen erhebt.

Getrieben wird diese Entwicklung von allen Parametern, die der NAWI-D erfasst, vor allem aber von der Dimension des "individuellen Wohlstands", die gegenüber 2012 eine Steigerung um 6,7 Prozentpunkte auf 48,3 Prozent aufweist. Hier fließen Werte wie "gute soziale Kontakte", "einen Beruf haben, der Sinn macht" oder "Zeit für sich haben" ein. Erst danach kommen ökonomische Werte ins Spiel wie sicheres Einkommen, ein gesicherter Arbeitsplatz oder der Besitz von Eigentum (46,9%). Hier gab es in den letzten zwei Jahren einen Anstieg von 6 Prozentpunkten. Gesellschaftliche Aspekte (+ 4,5) wie "frei und in Frieden leben" definieren den NAWI-D zwar mit 55,4 Prozent ganz entscheidend mit, tragen aber ebenso wie ökologische Dimensionen (+2,1), einen kleineren Teil zu dessen Gesamtanstieg bei.

Professor Opaschowski dazu: "Wohlstand fängt für die Bundesbürger mit dem persönlichen Wohlergehen an und hat mittlerweile mehr mit der Erhaltung der Lebensqualität als mit der rein materiellen Steigerung des Lebensstandards zu tun".

Steckbrief: Methode: Capibus[TM] Computer Assisted Personal Interviewing, im Haushalt des Befragen, random route - zufällig ausgewählter Haushalt und Befragungsperson Stichprobe: je 2.000 Personen ab 14 Jahren aus einer Gesamtbasis von 18.000 Fällen. Grundges.heit: Deutschsprechende Bevölkerung in Privathaushalten Feldzeit: Juni 2012 und Juni 2014

Aussender: Ipsos GmbH
Ansprechpartner: Gudrun Witt
Redaktion: Torben Gösch

Teile diesen Beitrag...

  • Twitter
  • Facebook