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Landesregierung versagt bei Unterrichtsversorgung im Land - CDU fordert Umdenken bei drängendstem bildungspolitischen Problem

Kiel, 11. Februar 2017 - Zum anhaltend hohen Unterrichtsausfall an Schleswig-Holsteins Schulen erklärt der stellvertretende Landesvorsitzende und Vorsitzenden des Landesfachausschusses Bildung Tobias Loose: „Die Landesregierung bekommt den Unterrichtsausfall an den Schulen nicht in den Griff...

An vielen Schulen im Land werden nur noch knapp 90 Prozent planmäßiger Unterricht erteilt. Es müsste also fast jede zehnte Unterrichtsstunde vertreten werden. Ein großer Teil des Vertretungsunterrichts wird dabei als eigenverantwortliches Lernen ohne Unterstützung durch Lehrkräfte in der Statistik erfasst. Da müssen bei Frau Ernst alle Alarmglocken schrillen“, so Tobias Loose.

Die Schleswig-Holsteinische Schulstatistik für das Schuljahr 2015/16 weist im Vergleich zum Vorjahr eine erneute Verschlechterung der Unterrichtsversorgung aus. Dabei ist der durchschnittliche Anteil des „nicht planmäßig erteilten Unterrichts“ von 6,2 auf 6,6 Prozent gestiegen. Hinzu kommt, dass an vielen Schulen auf Grund von fehlenden Lehrkräften die zu erteilenden Unterrichtsstunden grundsätzlich nicht erteilt werden.

„Die Zahlen belegen klar: Der Unterrichtsausfall ist das drängendste Problem an Schleswig-Holsteins Schulen. Statt immer weiter auf ihre ideologiegetriebene Bildungspolitik zu setzen, muss Frau Ernst endlich umdenken. Die flächendeckende Einführung von Oberschulen an Gemeinschaftsschulen und die überzogene Inklusion sorgen dafür, dass die Lehrer nicht dort eingesetzt werden, wo sie gebraucht werden. Wir als CDU werden wieder die Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt stellen und tun, was für unsere Kinder am besten ist. Auch in bei der Unterrichtsversorgung gilt für uns: mehr Zeit für Bildung!“, so Tobias Loose.

Aussender: Max Schmachtenberg, CDU Schleswig-Holstein
Redaktion: Torben Gösch

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