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Wissenschaft heute

Bienen können Gehirnalterung rückgängig machen - Gesteigerte Lernfähigkeit durch Übernahme sozialer Aktivitäten

Aas/Wien/Hamburg - Betagte Honigbienen können ihrem Gehirn eine Art "Verjüngungskur" verpassen: Übernehmen sie soziale Aufgaben im Bienenstock, die gewöhnlich jüngere Artgenossen erledigen, werden sie dadurch lernfähiger und verändern ihre grauen Zellen auf Molekülebene. Das berichten Forscher von der Norwegian University of Life Sciences http://umb.no mit US-Kollegen in der Zeitschrift "Experimental Gerontology". Vielleicht fördern auch beim Menschen ähnliche Interventionen die geistige Frische bis ins hohe Alter, hoffen die Wissenschaftler.Bienen: sollen über Menschenhirn Auskunft geben (Foto: pixelio.de/Dumat)

 

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CERN-Forscher entdecken neues Teilchen

Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Europäischen Forschungszentrum für Elementarteilchenphysik CERN in Genf zur Entdeckung eines neuen Teilchen gratuliert, bei dem es sich um das Higgs-Teilchen handeln könnte: "Die Suche nach den Higgs-Teilchen hat nun fast 50 Jahre gedauert, aber nun könnte die Entdeckung gelungen sein.

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Lowtech-Toilette macht Urin zu Strom - Hohes Potenzial der Flüssigtrennung in Entwicklungsländern

Singapur/Dübendorf - Eine Toilette, die feste und flüssige Abfallstoffe trennt, mit 200 Milliliter Wasser pro Spülung auskommt und zudem Dünger und Strom erzeugen kann, präsentieren Forscher aus Singapur auf der WasteMET Asia 2012 http://wastemetasia.sg . Zwei Jahre lang haben Wang Jing-Yuan und sein Team von der Nanyang Technological University (NTU) ihre NoMix-Vakuum-Toilette entwickelt, dessen sechsmonatige Testphase nun im Juli beginnt. Erste Probanden sind Studenten der örtlichen Universität.Urintrennungs-Toiletten: Entwicklung schreitet voran (Foto: Flickr/Susana)

 

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Gezielte Lichtfiltration erlaubt zahlreiche Anwendungen - O2Amp: Brille verstärkt Wahrnehmung von Blutgefässen (Foto: 2ai.org)

Boise, USA - Das Unternehmen 2AI Labs http://2ai.org hat Brillen entwickelt, die die Erkennung bestimmter Blutgefäße unter der Haut erheblich erleichtern sollen. Die neuartigen Sehhilfen machen dank ihrer Filter auch andere Gesundheitsmerkmale und Emotionen sichtbar. Bereits in den nächsten Monaten könnte die Technologie erstmals in Krankenhäusern eingesetzt werden.O2Amp: Brille verstärkt Wahrnehmung von Blutgefässen (Foto: 2ai.org)

 

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Solar-Laser sollen Asteroiden abwehren - Pulverisierung der Oberfläche erzeugt Schub zur Ablenkung

Glasgow - An der University of Strathclyde http://strath.ac.uk arbeitet man an nichts Geringerem als der Rettung der Welt. Durchschnittlich einmal im Jahrhundert wird die Erde von einem Asteroiden getroffen, der einen Durchmesser von mindestens 100 Metern aufweist. Alle 26 bis 30 Mio. Jahren prallt ein Zehnkilometer-Brocken auf den blauen Planeten. Zur Abwehr des gefährlichen Himmelsgesteins schlagen die schottischen Forscher eine Raumschiffflotte vor, die die Asteroiden mit solargetriebenen Lasern an der Erde vorbeilenken.Laser: Beschuss soll Asteroiden ablenken (Foto: pixelio.de/Andrea Damm)

 

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Datenexplosion macht Biologen zu schaffen - Konrad Lorenz Institute sucht nach Lösungen und lotet Gefahren aus

Altenberg - Die Biologie sieht sich mit immer größeren Datenbergen konfrontiert. Die US National Institutes of Health http://commonfund.nih.gov attestieren dem Bereich sogar eine Entwicklung hin zur "Wissenschaft des Informationsmanagements". Am Konrad Lorenz Institute for Evolution and Cognition Research (KLI) http://kli.ac.at in Altenberg haben internationale Experten im Rahmen des Symposiums "Data Intensive Biology" diskutiert, ob Google eines Tages die Wissenschaft ersetzen könnte.Daten im Diagramm: Wachstum als Problem (Foto: pixelio.de/G. Altmann)

 

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Zehnjährige erhält Vene aus eigenen Stammzellen - Wäsche von Spendermaterial - Lebensqualität deutlich verbessert

Göteborg - Bei einem zehnjährigen Mädchen wurde ein großes Blutgefäß durch eines ersetzt, das mit Hilfe ihrer eigenen Stammzellen geschaffen wurde. Das Blut zwischen Darm und Leber konnte nur sehr schlecht durchfließen. Wissenschaftler der University of Gothenburg http://gu.se und des Shalgrenska University Hospital http://sahlgrenska.se haben die Vene eines Verstorbenen von allen ihren eigenen Stammzellen befreit und sie dann in den Stammzellen des Mädchens gebadet. Die Chirurgen berichten in The Lancet http://thelancet.com von einer entscheidenden Verbesserung der Lebensqualität der Patientin.Vene: Blutfluss entscheidend für Gesundheit (Foto: pixelio.de, Maurus Völkl)

 

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Klavierspielen lässt graue Gehirnzellen wachsen - Geschicklichkeit schon nach zehnmal Üben verbessert

Mailand/Prag/Dresden - Schon zwei Wochen regelmäßiges Klavierüben reichen, um der grauen Substanz im Gehirn einen Entwicklungsschub zu verpassen: Beide Gehirnhälften arbeiten besser zusammen und die Geschicklichkeit steigt, berichten italienische Forscher auf dem Europäischen Neurologenkongress in Prag. "Zehn Tage fachgeleitetes Fingerüben am Klavier lösen bereits Veränderungen der kortikalen Plastizität aus", sagt Studienleiterin Elise Houdayer vom Krankenhaus San Raffaele http://sanraffaele.org in Mailand.Klavierüben: gut für das Gehirn (Foto: Flickr/Kim)

 

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Designeridee: Kunstorgane helfen Wassersparen - Dokumenta-Projekt will Überleben bei knappen Ressourcen sichern

Tokio - Was passiert, wenn die natürlichen Ressourcen zu Ende gehen? Wenn es zum Beispiel ein Problem wird, trinkbares Wasser zu finden? Mit dieser Frage hat sich das Designerteam von Takram http://takram.com auseinandergesetzt. Ihre Antwort ist überraschend: Keine High-Tech-Wasserflaschen, sondern künstliche Organe sollen die Lösung sein. Sie werden in den Menschen implantiert und ermöglichen, das vorhandene Wasser besser zu nutzen.Kunstorgane: Knappheit inspiriert Künstler (Foto: Takram Design/Bryan Christi)

 

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"Kollektive Manie" löste Schuldenkrise aus - Preisgekrönte Studie attestiert Bankern und Politikern Größenwahn

Leicester - Westliche Volkswirtschaften haben im Zuge der im Jahr 2008 einsetzenden Schuldenkrise reagiert wie es auch geisteskranke Menschen tun. Zu diesem Schluss der britische Wissenschaftler Mark Stein von der School of Management der Universität Leicester http://bit.ly/Nm8Y62 . Banker, Ökonomen und Politiker haben zu Beginn der Krise eine gewisse "manische Kultur" geteilt. Diese war von Leugnung, Omipotenz und übertriebenem Triumphgefühl geprägt, weshalb alle Warnungen in den Wind geworfen wurden.Mark Stein: "manische" Manager sahen Krise nicht (Foto: Universität Leicester)

 

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Genom eines Fötus mit 18 Wochen entschlüsselt - Nicht-invasiver Test für genetisch bedingte Erkrankungen denkbar

Seatlle - Eine Blutprobe der Mutter und Speichel des Vaters haben Wissenschaftler der University of Washington http://www.washington.edu dazu benutzt, das Genom eines Fötus im Mutterleib zu sequenzieren. Zum Zeitpunkt der Untersuchung war der Fötus 18 Wochen alt. Die in "Science Translational Medicine" http://stm.sciencemag.org veröffentlichten Studienergebnisse könnten laut den Forschern zu einem einfachen und sicheren Test für Tausende genetisch bedingte Erkrankungen führen. Sie räumen jedoch auch ein, dass ein derartiger Test viele ethische Fragen aufwerfen würde.Fötus: Test wirft ethische Fragen auf Foto: (pixelio.de, Der Arzt)

 

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Kopfstehende Dreiecke sieht man am schnellsten - Geometrische Form beschreibt Gefahrensignale des Gesichts

Warwick/Dortmund - Bösewichte in Comics und Zeichentrickfilmen erkennt man auf den ersten Blick: An den zur Gesichtsmitte hin gespitzten Augenbrauen oder an ihrer spitzen Kinnform. Beide Gesichtsmerkmale beschreiben ein nach unten spitzes Dreieck. Genau diese geometrische Form ist jene, die Betrachter am schnellsten wahrnehmen, berichten Forscher in der Fachzeitschrift "Emotion". "Ein 'negatives Dreieck' nimmt man rund 20 Millisekunden schneller wahr als ein anders orientiertes Dreieck", berichtet Studienleiter Derrick Watson von der Universität Warwick http://warwick.ac.uk im pressetext-Interview.Gesicht: Evolution bestimmt Dreiecks-Wahrnehmung (Foto: Flickr/Baldacchino)

 

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Forscher lassen gelähmte Ratten wieder gehen - Rückenmark in Chemikalien gebadet und mit Elektrizität behandelt

Zürich - Wissenschaftlern der ETH Zürich http://ethz.ch ist es gelungen, gelähmte Ratten wieder gehen zu lassen. Nachdem ihr Rückenmark in Chemikalien gebadet und mit Elektrizität behandelt worden war, konnten man den Tieren sogar wieder beibringen, mit Hilfe einer Stimulation des Rückenmarks zu rennen. Experte Reggie Edgerton von der University of California Los Angeles http://ucla.edu sowie Bryce Vissel vom Garvan Institute http://garvan.org.au sind sich darin einig, dass die in Science http://sciencemag.org veröffentlichten Ergebnisse außergewöhnlich sind und das Wiederherstellen der Funktion nach einer Lähmung nicht mehr länger als Wunschtraum abgetan werden kann.Ehemals gelähmte Ratte: steigt nun sogar wieder Stufen (Foto: EPFL)

 

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Geistesblitze erfordern Ablenkung - Kreativität entsteht durch Schweifenlassen der Gedanken

Santa Barbara/Heidelberg (pte/29.05.2012/06:15) Wer schon tagelang an einem Problem grübelt, sollte sich besser ablenken: Nicht durch angestrengtes Nachdenken, sondern durch Zerstreuung werden Kreativität und Aha-Erlebnisse möglich. Das berichten Forscher der University of California in Santa Barbara http://ucsb.edu in der Zeitschrift "Psychological Science". Vermeintlich zeitverschwendende Ablenkung soll kreatives Denken ähnlich gut fördern wie der REM-Schlaf - und nicht zuletzt Geistesgrößen wie Archimedes, Newton oder Einstein zu ihren bahnbrechenden Erkenntnissen und "Heureka"-Ausrufen verholfen haben.Zündende Idee: Gehirn braucht Zerstreuung (Foto: pixelio.de/Hofschläger)

 

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Menschen lügen per SMS weniger - Mobile Marktforschung steht vor Boom - nicht immer geeignet

Ann Arbor - Menschen sind bei der Beantwortung von Fragen ehrlicher, wenn sie eine SMS schreiben, statt zu sprechen. Das sagt eine Studie der University of Michigan http://www.umich.edu , die beim Kongress der American Association for Public Opinion Research vorgestellt wurde (siehe: http://bit.ly/Ltwsq0 ). 600 iPhone-Nutzer haben an der Untersuchung teilgenommen. Die Antworten auf Fragen per SMS waren ehrlicher und präziser als jene, die in einem Telefongespräch gegeben wurden. Die Forscher stehen mit der Auswertung der Daten erst am Anfang. Die Berücksichtigung anderer Variablen soll weitere Aufschlüsse bringen.SMS: Daumen lügen weniger als Lippen (Foto: pixelio.de, Paul-Georg Meister)

 

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Fossil des größten echten Krokodils gefunden - Menschenfresser übertraf unsere Vorfahren um Siebenfaches

Iowa/Wien - Das größte bisher bekannte echte Krokodil haben Forscher der University of Iowa http://uiowa.edu identifiziert. Wie sie im "Journal of Vertebrate Paleontoloty" berichten, wurde das Crocodylus thorbjarnarsoni in Kenia bis achteinhalb Meter groß. Zum Vergleich: Das Nilkrokodil als größter noch lebender Verwandter bringt im Extremfall "nur" 6,4 Meter auf die Messlatte. Der neue Spross in der Krokodilsfamilie lebte erst vor rund zwei bis vier Mio. Jahren und dürfte somit sogar mit dem Menschen Bekanntschaft geschlossen haben.Größenvergleich: Riesen- und Nilkrokodil, Mensch einst und jetzt (Bild: Uiowa)

 

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Forscher züchten Nase im Labor - Erste Transplantation auf Patient im Juni geplant

London/Wien - Eine gesamte, ausschließlich im Labor gezüchtete Nase wird demnächst erstmals an Menschen getestet. Britische Forscher wollen auf diese Weise Patienten nach Gesichtsverletzungen versorgen, ohne dabei auf Organe von Spendern zurückgreifen zu müssen. "Wir sind ein Ersatzteillager für menschliche Körperteile", beschreibt Alexander Seifalian, Leiter des Instituts für Nanotechnologie und regenerative Medizin am University College London http://www.ucl.ac.uk gegenüber der "Daily Mail" seine Aufgabe.Nase: Bei Verlust Ersatz aus dem Labor angekündigt (Foto: Flickr/Magdalinski)

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Nano-Technologie: Neues Glas reinigt sich selbst - MIT-Entwicklung resistent gegen Beschlag und Spiegelungen

Cambridge - Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) http://mit.edu arbeiten an einer Behandlungsmethode für Glas, die es wasserabweisend und beschlagsresistent macht und Spiegelungen verhindert. Dafür greift man auf eine speziell strukturierte Nano-Oberfläche zurück. Die Erfindung könnte in Zukunft eine Reihe von Anwendungsmöglichkeiten finden, vom Solarpanel bis zum Smartphone-Display.Nano-Struktur: Winzige Kegel verleihen Glas neue Eigenschaften (Foto: MIT)

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Tür der Zukunft erkennt Personen am Skelett - AT&T erforscht Potenzial von Vibrationsübertragung

Dallas - Das Team von Brian Amento, Forscher in den Labors des Telekommunikationsunternehmens AT&T http://att.com , arbeitet an einer neuen Technologie zur Datenübertragung und Identifikation. Ein Prototyp nutzt die Vibration der Knochen im menschlichen Körper, um Daten von einem Smartphone an eine Tür zu übertragen, damit diese sich öffnet. Die Wissenschaftler sehen breites Anwendungspotenzial für ihre Entwicklung.Schädel: Vibrationen übertragen Daten über das Skelett (Foto: Flickr/drortizgm)

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BBC-Moderator hebt mit Pedal-Flugzeug ab - Testflug gelingt über 37 Meter dank Boeing-Spannweite

London/Alton - Dem britischen Erfinder und TV-Moderator Jem Stansfield ist ein spektakuläres Aviations-Experiment gelungen. Gemeinsam mit Forschern baute er für die Dokumentar-Reihe "Bang Goes the Theory" der BBC http://bbc.co.uk ein nur mit Beinkraft angetriebenes Kleinstflugzeug. Nun ist ihm, nach ersten Fehlschlägen, ein kurzer Testflug gelungen.Testflug: Jem Stansfield hebt mit Pedalflieger am Lasham Airfield ab (Foto: BBC)

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Männer nähern sich Lebenserwartung von Frauen - Prognose: 2030 beide Geschlechter im Durchschnitt 87 Jahre alt

London - Der Unterschied der Lebenserwartung zwischen Frauen und Männern wird geringer. Männer könnten diesen Unterschied laut einem Berater des Office for National Statistics http://ons.gov.uk aufgeholt haben. Laut Les Mayhew von der Cass Business School http://cass.city.ac.uk war der Unterschied zwischen den beiden Geschlechtern Anfang der 1970er-Jahre mit rund 5,7 Jahren am größten.Rentnerin: Männer holen bei Lebenserwartung auf (Foto: pixelio.de, B. Eckholdt)

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Nano-Technologie macht Papier magnetisch - Forscher verleihen Zellstoff verschiedenste Eigenschaften

Genua - Wissenschaftler des Istituto Italiano di Tecnologia (IIT) in Genua http://www.iit.it haben einen Weg gefunden, um Papier mit Nanopartikeln anzureichern, ohne dessen Grundeigenschaften zu verändern. Damit ist es künftig möglich, dem Zellstoffprodukt verschiedene Features angedeihen zu lassen. Die Forscher haben bereits magnetische, wasserfeste und antibakterielle Blätter erzeugt.Fasern: Forscher entwickeln Leuchtpapier (Foto: IIT)

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Unterwasser-Ballons speichern Windenergie - Stromerzeugung bei Bedarf per Druckluft

Nottingham - Am Meeresboden verankerte Ballons könnten genutzt werden, um überschüssige Energie von Offshore-Windfarmen für späteren Bedarf zu speichern. Dies geht aus Forschungsarbeiten von Wissenschaftlern der University of Nottingham http://nottingham.ac.uk hervor. An windarmen Tagen könnten die Druckluft-Depots nach Bedarf angezapft werden, um die Turbinen in Bewegung zu setzen.Laborversuch: Ballons speichern Energie als Druckluft (Foto: nottingham.ac.uk)

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Proteine: Überleben auch ohne Wasser möglich - Grundlage neuer industrieller Enzyme - Ersatz für Lebenselixier nötig

Bristol/Freiburg - Wissenschaftlern der University of Bristol http://bris.ac.uk wollen bewiesen haben, dass Proteine ohne Wasser überleben können. Die Ergebnisse könnten dazu führen, neue industrielle Enzyme zu produzieren. Mithilfe einer spektroskopischen Technologie namens "Circulardichroismus" haben Adam Perriman von der Bristol School of Chemistry http://bris.ac.uk/chemistry und seine Kollegen gezeigt, dass das Sauerstoff transportierende Protein Myoglobin in einem Umfeld überleben kann, das fast völlig frei von Wassermolekülen ist.

 

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Kein Lügner: Marco Polo war wirklich in China - Sinologe: Berichte entsprechen Schriften aus Reich der Mitte

Tübingen - Marco Polo war kein Schwindler, sondern bereiste tatsächlich China und berichtete aus erster Hand über seine Erlebnisse und Recherchen. Eine Lanze für den berühmtesten Reisenden des Mittelalters, dessen Schilderungen bis heute immer wieder Zweifler finden, bricht der Tübinger Sinologe Hans Ulrich Vogel. "Marco Polo war ein Übertreiber, aber kein Schwindler. Die Datenlage spricht eindeutig dafür, dass er selbst in China war", erklärt der Experte im pressetext-Interview.Marco Polo: Aufschneider, aber kein Lügner (Foto: Wikimedia)

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Prognose: Fahrerlose Autos bis 2020 alltagstauglich - Menschliche Verkehrsteilnehmer als größte Herausforderung

Ann Arbor/Parma - Der ehemalige Entwicklungschef von General Motors http://gm.com , Larry Burns, hat bei einem Vortrag an der University of Michigan http://umich.edu einen Blick in die Zukunft des Individualverkehrs gewagt. Demnach werden autonom fahrende Autos bis 2020 reif für den Straßen-Alltag sein und dabei einige der großen Probleme motorisierter Fortbewegung ausmerzen. Alberto Broggi, Leiter des Artificial Vision and Intelligent Systems Laboratory der Universität Parma (VisLab) http://vislab.it hält die Prognose für realistisch und sieht im pressetext-Interview menschliche Verkehrsteilnehmer als größte Herausforderung für selbstfahrende Systeme.Google Car: Autonome Autos halten bald Einzug auf die Straße (Foto: Google)

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Gene spielen bei Ehekrach mit - Gefühlsblindheit und Empathie biologisch grundgelegt

Freiburg - Wie Ehepartner miteinander streiten und auf Gefühle des anderen reagieren, wird in gewissem Ausmaß von den Genen mitbestimmt. Das berichten Psychologen der Universtiät Freiburg http://unifr.ch , der University of California und der Ohio State University in der Fachzeitschrift "Emotion". "Stabile, genetische Grundlagen steuern die Bedürfnisse und Präferenzen mit, die Menschen in einer Partnerschaft haben", erklärt Studienautor Dominik Schöbi im pressetext-Interview.Beziehungsstreit: Gene steuern Reaktionen (Foto: aboutpixel.de/Gastmann)

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Virtueller OP-Tisch revolutioniert Medizinstudium - Neue Technologie verbessert auch Arzt-Patient-Kommunikation

San Jose - Ein interaktiver OP-Tisch könnte die Ausbildung vieler Medizin-Studenten in Zukunft enorm erleichtern. Der innovative Tisch der Firma Anatomage http://anatomage.com zeigt eine lebensgroße, dreidimensionale Darstellung eines Menschen mit all seinen Facetten. Der virtuelle Patient kann nach allen Regeln der Kunst seziert oder analysiert werden. Anatomiekurse auf der Uni könnten bald ohne Leichen auskommen.Virtueller OP-Tisch: ermöglicht neue Ansichten (Foto: anatomage.com)

 

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Neuartiges Plastik repariert sich im Sonnenlicht - Material signalisiert Schäden durch Verfärbung

San Diego - Der Forscher Marek Urban von der University of Southern Mississippi http://www.usm.edu arbeitet an einem Plastik-artigen Material, das sich im Sonnenlicht selbst heilen kann. Die Inspiration für die Entwicklung kommt einmal mehr von der Natur. Der Wissenschaftler orientiert sich unter anderem an Baumrinden. Er hat seine Entwicklung auf dem jüngsten Treffen der American Chemical Society http://acs.org in San Diego vorgestellt.Selbstheilung: Neuartiges Plastik repariert sich selber (Foto: usm.edu)

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Eierstockkrebs: Erhöhtes Risiko bei großen Frauen - Alle weltweiten Daten ausgewertet - Fettsucht ebenfalls entscheidend

Oxford - Größere Frauen haben ein leicht erhöhtes Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter der Leitung der Oxford University Epidemiology Unit http://www.ceu.ox.ac.uk . Fettsucht ist bei Frauen, die nie eine Hormonersatztherapie durchgeführt haben, auch ein Risikofaktor. Frühere Studien haben Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang gegeben. Sie widersprachen sich jedoch teilweise gegenseitig. Für die in PLoS Medicine http://plosmedicine.org veröffentlichte Studie wurden alle weltweit verfügbaren Daten zu diesem Thema analysiert.Frau: Größe und Fettsucht erhöhen Krebsrisiko (Foto: pixelio.de, B. Thorn)

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