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US-Bisonindustrie verlangt mehr Nachwuchs - Viehzüchter sollen umsatteln und Produktion erhöhen

Amerikaner sind ganz wild auf Bisonfleisch: Produzenten berichten von 22 Prozent höheren Verkaufserlösen in den letzten fünf Jahren. Nun wollen Bisonindustrie und Einzelhändler wie die Bio-Supermarktkette Whole Foods http://www.wholefoodsmarket.com höheres Kapital aus der großen Nachfrage schlagen und mehr Rancher für die Bisonzucht begeistern...Foto Hans-Jürgen Schmitt/pixelio.de

Steigender Bedarf

Theo Weening, bei Whole Foods zuständig für den Einkauf von Fleischwaren, erklärt, der Einzelhandelskonzern könnte weit mehr Bisonfleisch verkaufen als bisher. Mögliche Angebote für Bisonhackfleisch oder saisonale Bison-Burger würden allein an der mangelnden Versorgung scheitern. Bei der Konkurrenz von Wal-Mart http://www.walmart.com oder Kroger Co http://www.kroger.com ist es ähnlich.

Auf Werbetour bei Ranchern

Daher hat die US-Bisonindustrie eine Rekrutierungsoffensive gestartet, um Ranchern die Bisonzucht schmackhaft zu machen und die Zahl der Produzenten zu erhöhen. Die Werbetour scheint nötig zu sein, denn viele Viehzüchter haben Bedenken ob der Größe der Tiere und der Störrigkeit, die ihnen nachgesagt wird.

Auf Drängen der National Bison Association (NBA) http://www.bisoncentral.com, einem Handelsverband für das Großrind, hat das US-Landwirtschaftsministerium zudem Programme aufgelegt, die Bisonzüchter mit Katastrophenhilfsfonds und Ausgleichszahlungen für Umzäunungen unterstützen. Die Bisonfleischverkäufe betrugen im Vorjahr laut NBA um die 340 Mio. Dollar und haben somit am dreistellig milliardenschweren US-Fleischmarkt nur einen kleinen Anteil.

Aussender: pressetext, Lutz Steinbrück
Foto: Hans-Jürgen Schmitt/pixelio.de
Redaktion: TG

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