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Gesundes Frühstück bringt Schülern bessere Note - 5.000 Kinder untersucht - Direkter Zusammenhang nachgewiesen

Cardiff - Schüler, die morgens ein gesundes Frühstück zu sich nehmen, schneiden im Unterricht besser ab. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Center for the Development and Evaluation of Complex Interventions for Public Health Improvement (DECIPHer) http://bit.ly/1ldsTY4. Darin konnten die Forscher einen konkreten und messbaren Zusammenhang herstellen.Foto: pixelio.de/Stefanie Salzer-Deckert

Auf die Qualität kommt es an

Das Team um Hannah Littlecott führte die bisher größte Studie zu diesem Thema durch, an der 5.000 Kinder im Alter von neun bis elf Jahren aus mehr als 100 Grundschulen teilnahmen. Ziel war die Untersuchung eines Zusammenhanges zwischen den Frühstücksgewohnheiten, der Qualität des Essens und des Abschneidens bei Beurteilungen sechs bis 18 Monate später. Die Kinder wurden ersucht, alles aufzulisten, was sie innerhalb von etwas mehr als 24 Stunden zu sich nahmen, dazu gehörte auch zwei Mal das Frühstück.

Die schulische Leistung stand nicht nur in einem direkten Zusammenhang mit der Menge an gesunden Lebensmitteln, sondern auch mit anderen Ernährungsgewohnheiten. Dazu gehörte die Menge der Süßigkeiten, Chips sowie die Menge an Obst und Gemüse, die während des restlichen Tages gegessen wurde. Die Wahrscheinlichkeit eines überdurchschnittlichen Abscheidens bei den Noten war bei den Kindern, die frühstückten, doppelt so hoch als bei jenen, die am Morgen nichts aßen. Ein ungesundes Frühstück führte zu keinen positiven Auswirkungen auf die Noten.

In vielen Familien Nachholbedarf

Laut den Autoren liegen damit klare Beweise vor, dass das Essen die Leistung in der Schule beeinflusst. Die Forschungsergebnisse wurden im Fachmagazin "Public Health Nutrition" http://bit.ly/1w3xnVA veröffentlicht. Frühere Studien haben gezeigt, dass in Großbritannien 14 Prozent der sieben bis 15 Jahre alten Kinder nicht frühstücken. 30 Prozent essen bis zum Mittagessen nichts. Die Frühstücksgewohnheiten wurden auch mit sozialen Faktoren in Zusammenhang gebracht. Damit sind die Kinder von einkommensschwächeren Familien auch einem höheren Risiko von gesundheitlichen Problemen ausgesetzt.

Aussender: pressetext, Michaela Monschein
Foto: pixelio.de/Stefanie Salzer-Deckert
Redaktion: TG

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